13 Pakistan

Hallo Ihr Lieben,

die ursprüngliche Idee ist ansich, mit dem Containerschiff vom Süden des Iran nach Mumbai zu fahren. Ich werde jedoch bei aller Hartnäckigkeit eines Bessern belehrt, es ist noch nicht einmal möglich, auf das Hafenglände des Containerterminals in Bandar Abbas zu kommen. In der Reederei erfahre ich, dass es aussichtslos sei, den Hafenmeister zu erreichen. „Da wäre es einfacher, einen Termin beim Präsidenten der Vereinigten Staaten zu bekommen“.

Da das pakistanische Visum nur noch einige Tage für die Einreise gülitg ist, entscheide ich mich kurzerhand mit dem Bus bis zur Grenze zu fahren und Pakistan als Transitmöglichkeit zu sehen, um auf dem Landweg nach Indien zu kommen. Sobald die Grenze überquert wird, ist es nicht erlaubt, mit dem Fahrrad durch Balochistan zu fahren. Zu groß die Gefahr, Ziel eines Anschlags oder einer Entführung zu werden. Mann und Material werden auf Ladeflächen von diversen Polizei-Pickups geladen und es geht auf Staatskosten 600 km in zwei Tagen bis nach Quetta. Von dort aus gibt es die Möglichkeit, ebenfalls unter Polizeischutz mit dem Zug weiterzufahren, bis Balochistan passiert ist. Im Korridor Karachi-Lahore-Islamabad-und weiter nördlich können sich Reisende dann frei bewegen.

Sieben Tage ist der Aufenthalt in Pakistan, gerade mal ausreichend, um einen kurzen Eindruck zu gewinnen. Die Menschen denen ich begegne, sind außerordentlich gastfreundlich und hilfsbereit. Die Zeit in Pakistan ist jedoch letztendlich viel zu kurz, gerne wäre ich länger geblieben. Doch der Weg, bis zum 20.02.2017 zum Geburtstag Sri Lanka zu erreichen, ist noch weit.

Wünsche Euch nun viel Freude mit den Bildern.

Allerbeste Grüße, Mark

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