21 Vietnam

Hallo Ihr Lieben,

ein Freund aus der Heimat möchte wissen: “Hast Du in Vietnam eigentlich noch Spuren vom Vietnamkrieg gefunden”? (Stichwort: Agent Orange) Auf dem Weg zur vietnamesischen Grenze schaue ich nach Hinweisschildern oder Tafeln, nichts ist auszumachen. Der Verlauf des dort vermuteten “Ho Chi Minh-Pfades” ist heute nicht mehr eindeutig erkennbar, im Grenzbereich soll er verlaufen sein, mal auf laotischer, mal auf vietnamesischer Seite. Zu sehen ist eine bewaldete Hügel-/ Berglandschaft, die Natur zeigt sich hier in sattem Grün. Hinweise auf geschichtliche Ereignisse der Vergangenheit, hier speziell zwischen 1965 und 1968, sind offensichtlich verschwunden.

Andere Auswirkungen sind jedoch bis heute präsent. Noch immer gibt es in allen drei betroffenen Ländern Laos, Vietnam und Kambodscha neue Opfer von Landminen und Streumunition, die damals nicht detoniert sind. Einerseits bei Baggerarbeiten oder in der Landwirtschaft; andererseits jedoch sind es auch Kinder, die betroffen sind. Sie schauen älteren Geschwistern oder Freunden zu, die mit Metalldetektoren nach Minen suchen,  um das Altmetall und den noch enthaltenen Sprengstoff zu verkaufen. Irgendwann ziehen sie auf eigene Faust los und kommen beim Entschärfen zu Schaden oder die Dinger fallen beim Transprotieren vom Rad, so schade es auch ist. Um so erstaunlicher ist es, dass man trotz der dunklen Vergangenheit als Ausländer überall willkommen ist. Könnte ja als Mensch mit weißer Hautfarbe auch US-Amerikaner sein, die Offen- und Unvoreingenommenheit der Einheimischen ist schon bemerkenswert.

Im Phong Nha-Ke Bang National Park leg’ ich den ersten Stop ein. Die Attraktion des Parks sind die Höhlen, ist jedoch bis auf’s Letzte touristisch ausgerichtet, sprich organisiert, nichts ist selbstständig zu unternehmen. Viele Höhlen sind in Privatbesitz und entweder nur per Boot erreichbar oder man ist gezwungen, eine Halbtageskarte incl. Führung und Belustigung (Zip-Line, Bootsfahrt, Schwimmen im See und in der Höhle mit Schlammbad in Nebenkammer) zu kaufen; alles um die 20 Euro. Hab mich für die zweite Variante entschieden, in der Höhle mit Stirnlampe zu Schwimmen fand ich interessant, wollte ich schon länger einmal gemacht haben. Das Schwimmen ist ernüchternd, eher besseres Wadenbaden. Das schönste war die Tage-Radtour zur Höhle und zurück durch die beeindruckende Karstlandschaft des Nationalparks, ein Bewertungskriterium für die Vergabe des UNESCO-Titels.

In der Küstenstadt Da Nang verbringe ich eine Woche, zum zweiten Mal der Tour zum “Volunteering” im Tipi “Speak English Cafe”. Vorab kurzer Halt in Hue, durch die französische Kolonialarchitektur sehr reizvolle Stadt. Die “Arbeit ” im Cafe beschränkt sich auf drei Stunden täglich und ist im Prinzip eine “Plauderrunde”. Wird Schülern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Studenten die Möglichkeit geboten, sich mit Ausländern zu Unterhalten. Die Zeit ist kurzweilig, die Stadt etwas zu groß und betriebsamen, jedoch schön gelegen am Fluss und Meer. Treff’ mich mit Lee zum Kaffee und zur Fussball-WM, der Australier ist Warmshowers-Gastgeber und Englischlehrer, lebt seit 15 Jahren in Vietnam.

Die letzte Station auf dem dreiwöchigen Kurzbesuch in Vietnam ist Hoi An, laut Wiki “ruhige Gemeinschaft oder friedvoller Versammlungsort”, war in einst der größte Hafen in Südostasien, auf der Seeroute der Seidenstrasse gelegen. Im 16. und 17. Jahrhundert siedelten sich zahlreiche Händlerfamilien aus China und Japan, entsprechend gibt es architektonisch eine Mischung aus einheimischen und fremden Einflüssen, offensichtlich im Stil südchinesischer Kleinstädte. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, gilt als gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens. Wenn man die Besuchermassen ignoriert, die sich tagtäglich durch die Gassen bewegen, eine malerische Kulisse.

Letztendlich viel zu kurz die Zeit im Land des noch heute allerorts verehrten vietnamesischen Revolutionärs “Onkel Ho”. Zitat eines jungen Vietnamesen: “Er hat uns von den Franzosen und Amerikanern befreit”. Dennoch bleibt ein beeindruckender Einblick in die Kultur, Natur und Lebensweise der Sozialistischen Republik.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

20 Laos Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

von Gastgeberin Dominique in Vientiane bekomme ich den Tip, auf keinen Fall die “Thakhtek-Runde” zu verpassen. Die Südafrikanerin lebt seit 4 Jahren in Laos und hat nahezu das ganze Land per Fahrrad und Motorrad erkundet.

Von der Hauptstadt geht es zunächst 50 km am Mekong-Ufer entlang und 200 km weiter auf der eher langweiligen Hauptstrasse 13, die Richtung Süden führt. Gute Musik über Ohrhörer lassen die zwei Tage schnell vergehen. Dann biegt die Route links auf die landschaftlich sehr reizvolle Thakhtek-Runde ein, es wird hügelig mit klasse Aussichtspunkten auf die in der Region verbreitete Karstlandschaft mit ihren typischen Zuckerhutbergen. Der Höhepunkt der Rude ist die Kong Lor Höhle. Das Besondere: Durch die Höhle führt ein Fluss, jetzt in der Regenzeit mit beachtlicher Strömung. Auf der einen Seite fährt man mit Stirnlampen jeweils zu Dritt mit kleinen Motorbooten in den Berg und kommt nach 7,5 km auf der anderen Seite wieder ans Tageslicht. In einem Bereich ist die Höhle 90 Metern breit und 100 Metern hoch. Die Tour wird hier unterbrochen und man kann sich zu Fuss den interessatesten Bereich anschauen. Echt beeindruckendes Erlebnis.

Am Nachmittag gibt es keine Möglichkeit mehr 40 km nach Nahin ins Gasthaus zurückzukommen (hier ist Rad und der Rest deponiert), dafür verbringe ich einen klasse Abend mit anderen “Travellern”. Am nächsten Morgen zurück in Nahin, das Ross gesatttelt und, wie sich erst nach vier Tagen rausstellt, das Laptop vergessen. Hatte ich Tags zuvor am Empfang deponiert. Die Gastgeberin schickt es mit dem Bus-Shuttle nach Thathek, wo ich von der Vietnam-Grenze 150 km mit dem Bus hinfahre und 2 Tage später als erwartet in Empfang nehme. Auch diese Zeit ist durch andere Reisende im Hostel, die angenehmen Einheimischen, die Mekong-Promenade (der Fluss ist an dieser Stelle bereits 1,1 km breit) und die Fussball-WM eher sehr kurzweilig. Zurück mit dem Bus früh am Morgen zum Ausgangspunkt, von wo aus es nur noch 20 Radkilometer bis zur Grenze nach Vietnam sind.

Ach ja, Vietnam war ursprünglich nicht eingeplant, hatte aber zwischdurch mehrfach von Anderen erfahren, dass sie eine dolle Zeit dort verbracht haben. Kurzentschlossen denke ich: Ja, warum nicht eine kurze Schleife über Vietnam einbauen und mir selbst ein Bild verschaffen.

Und eine Sache hatte ich ganz vergessen zu erwähnen: Der Anhänger ist übrigens in Mae Sot, Thailand geblieben. Werd ich mit dem Nachtbus von Bangkok aus abholen und warscheinlich von dort nach Darwin verschiffen. Gibt hier überall Lademöglichkeiten über Nacht und ist sicher in Indonesien beim “Inselspringen” wesentlich angenehmer ohne, angeblich sind einige Personenfähren nur über Treppe zu entern.

Euch weiterhin einen klasse Sommer.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Dominique stolz wie Oskar. Hab den Fahrradträger montiert, nachdem das Ding seit Montaten in der Ecke rumlag.

 

Ob sich das tatsächlich vor 2.500 Jahren so zugetragen hat? Szene im Buddha-Park Nahe Vientiane.

 

Es ist Mangozeit, essreif zwei Tage nach Ernte. Hier ein besonders grosses Examplar der schmackhaften Frucht.

 

Ob die Einheimischen im Dorfladen wirklich wissen, was sie dort kaufen? Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Offenheit man in Laos überall empfangen wird. Die US-Amerikaner haben hier zwischen 1964 und ’73 ca. 2 Millionen Tonnen Munition (ca. 270 Millionen Streubomben) abgeworfen, um neben dem Vietnamkrieg die Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern. https://de.wikipedia.org/wiki/Laotischer_B%C3%BCrgerkrieg

 

Stell mir gerade vor, wie eine Kuh mit dieser Glocke über eine saftige Allgäuweise trabt und sich die japanischen Touristen wundern, wie einfach es in Deutschland doch manchmal zugeht.

 

Nach 7,5 km wieder ans Tageslicht: Bootstour durch die Kong Lor Höhle.

 

Der Mekong in Thakhek, Laos

 

Auf dem Weg zur Grenze nach Vietnam.

 

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 21.6.18: Luang Prabang hat Charme. Mit nur knapp 50.000 Einwohnern gehört die Universitätsstadt seit 1995 zum UNESCO Welterbe. Neben 32 buddhistischen Klöstern und der französischen Kolonialarchitiktur ist es vor allem die Lage zwischen Mekong und Nebenfluss Nam Khan. Es gibt zahlreiche Cafes und Bars, jeden Abend einen großen Nachtmarkt in der Innenstadt und, sehr selten in Südostasien, einen guten Bäcker; die “Zurich Bread Faktory”. Das Vollkorn-Walnuss-Rosinenbrot ist mein Favorit, 750 g für sagehafte 2,50 €.

18 Tage mit 3 klasse Tagen Szenenwechsel auf dem Biohof werden es letztendlich. Eigentlich etwas zu lang an einem Ort, die Teilebestellung und Verzollung der Lieferung aus der Heimat zieht sich jedoch etwas länger hin. Die ersten Tage sind sehr kurzweiling zusammen mit Kumpel Lucas aus Brasilien und dann zieht sich der Verkauf des Bootes etwas länger hin. Der aufwendige Versuch, es an einen der zahlreichen Fischer zu verkaufen geht nicht auf, letztendlich findet es für 40 Dollar über eine Facebook-Anzeige unter “Buy and Sell Luang Parbang” einen neuen Besitzer.

Am 9. Juni geht es dann endlich wieder auf’s Rad, zunächst auf der wenig befahrenen Hauptstrasse Richtung Hauptstadt Vientiane mit knackigen Anstiegen durch waldreiches Bergpanorama und dann auch Schotterpisten zurück an dem Mekong. Verbringe zwei Nächte im traumhaften Tao-Gasthaus an einem kleinen Fluss gelegen, auch die zahlreichen Kontakte zu den Einheimischen unterwegs macht Laune. Die Laoten sind etwas zurückhaltender, werde aber überall sehr freundlich empfangen, vor allem die sehr zahlreichen Kinder unterwegs winken und rufen einem im Vorbeifahren beachtlich aufgeschlossen zu.

Verbringe gerade eine klasse Zeit in der Hauptstadt bei Warmshowers Gasteberin Dominique und werde morgen Richtung Kambodscha weiterfahren, voraussichtlich mit einem kurzen Abstecher nach Vietnam.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

So kann man in Luang Prabang frühstücken, rechts fließt der Mekong.

 

Hausboot auf dem Mekong. Hier kann man für ‘ne Tour einchecken, wenn Paddeln nicht das Richtige ist 🙂

 

Tagestour von Luang Prabang zur Touristenattraktion Kuang Si Wasserfall. In diesen Pools, die unterhalb liegen, darf gebadet werden.

 

Schotterpiste vor Karstbergen auf dem Weg nach Vientiane.

 

Zurück am Mekong; die Jungs hatten ‘nen Mordsspaß.

 

Auf Besichtigungstour in der Hauptstandt Vientiane. Wenn irgendwo der Schuh drückt, kann hier mal ordendlich gegongt werden.

 

Log vom 31.5.18: Bin noch in Luang Parbang, das Ersatzteilpaket aus Deutschland soll am 7.6.18 hier sein. Die Woche werde ich überbrücken und noch einmal auf einem Bio-Hof-Projekt in der Nähe arbeiten: http://mekongedenfarm.com/

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 27.5.18: Dass man auf Reisen nicht von Heute auf Morgen ein neuer Mensch wird ist klar, jedoch trägt es mitunter durchaus zur Entspanntheit bei. Jetzt stellt sich darüber hinaus die Frage, ob man selbst etwas zur persönlichen Entwicklung (körperlich und mental) beitragen kann oder möchte. Angebote dazu gibt es gerade in Indien und Südost-Asien viele, Yoga wird an “jeder Strassenecke” angeboten und auch sonst ist für jeden finanziellen Rahmen etwas im Programm. An einem Qi Gong-Kurs hatte ich in der Heimat schon mal teilgenammen, Meditation und Yoga waren für mich neu; und ist jetzt seit fast einem Jahr bzw. 1 1/2 Monaten Bestandteil des täglichen Morgenprogramms. Im Detail sieht es so aus:

  • Der Wecker geht nach 6 Stunden Nachtruhe zwischen 4 und 5 Uhr, je nachdem, wann ich am Vorabend ins “Bett” komme. (der Schlafbedarf verringerte sich übrigens von 7,5 auf 6 Stunden durch das Meditieren)
  • Leichtes Dehnprogramm paar Minuten
  • Humpen Pfefferminztee
  • 1 Stunde Vipassana-Meditation ( https://www.dhamma.org/de/index , die weltweiten Kurse sind auf Spendenbasis)
  • Humpen Pfefferminztee
  • 15 Minuten Yoga
  • 20 Mintuten Qi Gong

Das Programm dauert etwas mehr als 2 Stunden, von Aufstehen bis Losfahren vergehen übrigens ca. 4 Stunden. Das Gute dabei ist: Das Training läßt sich eigentlich nicht nur im Urlaub für jeden in den Tagesablauf integrieren, man kann danach auch zur Arbeit gehen oder andere Sachen tun. Vor Jahren hat mir mal jemand erzählt, er würde jeden Morgen eine Stunde meditieren. Damals hab ich gedacht: Was kann man mit der Stunde alles anfangen. Es ist jedoch genau anders’rum, tatsächlich steht durch die kürzere Nacht 30 Minuten pro Tag mehr zur Verfügung, die bekommt man quasi “geschenkt”. Vom besseren Wohlbefinden ganz abgesehen. Alles läßt sich konzentrierter erledigen, geht leichter von der Hand, man ist mehr fokussiert, weniger abgelenkt und entspannter.

Wer noch nichts von Qi Gong gehört hat, im folgenden dazu ein Video mit Erleuterungen im Text darunter auf YouTube.

Euch alles Beste, und viel Freude damit.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 23.05.18: Was ist neu: Übernachtungsbilder ab 5.4.18 in der Karte oben sind aktualisiert.

Vor knapp einem Jahr treffe ich in Kathmandu eine Backpacker, der gerade 2 Jahre mit einem 100 ccm-Motorrad in Südost-Asien unterwegs war. Der Höhepunkt seiner Tour war in Laos, dort hat er ein “Wooden Longboat” gekauft, wie es die Fischer verwenden und ist damit auf dem Mekong gepaddelt. “Hmm” sage ich “das hört sich gut an” und denke, das möchte ich auch.

Am 4. Mai geht es über die Mekong-Freundschaftsbrücke nach Laos, Fußgänger und Radfahrer werden mit dem Bus gebracht, natürlich nicht ohne vorher (erfolglos) die sehr lässigen Thai-Grenzbeamten gefragt zu haben, ob sie nicht doch erlauben können, selbst ‘rüberzufahren, wo ich doch schon soooo lange unterwegs bin 🙂

In Huay Xai treffe ich am zweiten Tag Radkollege Lucas aus Brasilien, er ist in Neuseeland gestartet und fährt weiter bis Vietnam. Mache mich bald auf Bootsuche, frage im Hafen und viele Einheimische im Ort. Nach drei Tagen klappt es, für umgerechnet 90 € werden wir uns einig. Es war auch ein fast doppelt so langes Boot im Angebot, offensichtlich waren sie wohl eher mit der motorisierten Fortbewegung vertraut. Von Nok, die das einzige Hostel betreibt bekommen ich dem Tipp, Ausleger am Boot anzubringen. Die Konstruktion mit nur zwei Bambusstangen und speziell den Wasserflaschen sagt ihr nicht zu, erweist sich aber wie vermutet als genial, sehr kippsicher und gut zum Navigieren geeignet, wenn man die Flaschen kurz auf einer Seite eintaucht. Los geht’s dann einen Tag später, hab das Boot noch mit Klebmasse abgegichtet. Die angedachteRoute führt über Pakbeng 320 Flusskilometer bis in die UNESCO-Welterbestadt Luang Prabang.

Ein wenig Paddelerfahrung hab ich von zu Hause mitgebracht, offensichtlich ist auch der Wasserstand zu dieser Jahreszeit mit dem vor kurzem gestarteten Monsoon zum Paddeln ganz brauchbar. Der Mekong ist gerade in diesem Abschnitt ein gemächlich dahinfließender Strom, hin und wieder wird diese Ruhe etwas von Felsen, die im Fluss oder an den Seiten aus dem Wasser ragen, unterbrochen.

Neben der intensiven Naturerfahrung sind es wieder die Menschen denen ich am Fluss begegne, die die Tour zu einem klasse Erlebnis machen. Zwischendurch gibt es bis auf Pakbeng eher sehr übersichtliche Verpflegungsstellen, meistens Haltestellen für die “Speedboote”, die hier zur Passagierbeförderung hin und wieder über den Fluss donnern. Hab jedoch genug Obst, Gemüse, Haferflocken und Linsen dabei, um unabhängig zu sein.

Gleich die erste Übernachtung ist genial, kann im Halbdunkel gegen den Strom das Gasthaus nicht erreichen, lasse mich etwas zurücktreiben und komme einen einem Hausboot vorbei. Der Besitzer ist sehr locker wie fast alle Menschen hier in Laos und speziell am Fluss, für ihn und seine junge Familie ist es übhaupt kein Problem, dass ich bei ihnen auf der Bootsveranda nächtige, sogar Moskitonetz und Matraze sind fluchs bereitgestellt, obwohl ich meinte, ich hätte alles zum Schlafen.

Mittags halte ich gerne in Ortschaften, die hier oftmals ohne Elektrizität sind. Englisch wird ganz selten gesprochen, so zeige ich meinen Topf und simuliere mit der anderen Hand Feuer. Promt wird in der Küche das Holz angezündet, alle sind sehr gespannt, wie der Gast das Essen zubereitet. Oft mache ich etwas mehr zum Probieren für die gespannten Gesichter. In einem anderen Dorf, hier gibt es keine Strassenanbindung, haben viele Bewohner mit Sicherheit noch nie einen Ausländer gesehen. Die Frauen gehen wie in Afrika “Oben ohne” durch’s Dorf und haben die Kinder an der Brust. Es hat den Anschein, als haben besonders die sehr zahlreichen Kinder auch noch nie ein Smartphone gesehen. Als ich versuche ein Bild zu knipsen drehen sie sich blitzartig zur Seite und laufen weg. Ob sie denken, man kann damit schießen? So kommt es mir vor.

Nach 6 Paddeltagen ist Luang Prabang erreicht, die Tour war der Hammer.

Fühl mich hier in der Stadt sehr wohl, treffe Lucas wieder, er hat ein großes Zimmer im Gasthaus mit zwei Betten und bietet an, bei ihm unterzukommen. Man bezahlt pro Zimmer, nicht pro Person. Versuche gerade das Boot zu verkaufen und ware auf Fahrradteile aus der Heimat. Überlege je nach dem noch einmal auf ‘nem Biohof zu arbeiten, um die Zeit zu überbrücken, bevor es weiter in die Hauptstadt Vientiane geht.

Euch alles Beste.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Radkollege Lucas aus Brasilien

 

Start Mekong Paddeltour in Huay Xai

 

Los geht’s

 

Sehr sehr strenge, aber durchaus symphatische Dorflehrerin

 

Nachmittags auf dem Mekong

 

Der Versuche, von den “hunderten” Kindern ein Bild zu machen, hat nicht wirklich geglückt.

 

Lustiger Zeitgenosse. Lucas mit Guitarlele.

 

19 Thailand Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

Thailand als (Rad-) Reiseland ist einfach (genial). Es gibt eine glänzende Infrastrucktur, Übernachtungsmöglichkeiten zu Hauf, gutes günstiges Essen und die Thais haben Sinn für Schönheit. (National-) Parks, Pagoden und nicht zuletzt die Kaffeehaus-Kultur, überall Natur und Kultur in Hochform, alles ist sehr sehr vorzeigbar. Es wird einem als Reisenden leicht gemacht, kaum neue Wege sind zu beschreiten. Nach dem doch eher abenteuerlichen Myanmar kann das auch mal ganz angenehm sein. Die Kehrseite sind die großen Touristenströme, davon bekomme ich jedoch nur in den Städten etwas mit.

Eines kann ich nach zwei Monaten in der ersten Thailand-Runde jetzt schon sagen: Thailand bringt’s.

Gehabt Euch wohl, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Bildgalerie folgt.

 

Log vom 1.5.18: Jetzt sind es nur noch 4 Tage, bis das Visum für Thailand abläuft. Laos liegt in Wurfweite, 100 km bis zur Grenze.

Vorgestern war ich per Rad am Khun Korn Wasserfall, 30 km von Chiang Rai in den Bergen. Offensichtlich macht das Radfahren noch so viel Laune, dass ich selbst an vermeidlichen Ruhetagen auf den Drahtesel steige 🙂

Fallhöhe 70 m, unten im Becken steht man wie hinter einem Düsenjet, Geräuschpegel und Windgeschwindigkeit sind beeeindruckend.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 24.4.18: Nach einer grandiosen Woche auf der Farm und paar weiteren Tagen in Chiang Mai bin ich in Chiang Dao.

Erin und Colleen, meine genialen Radkolleginnen aus New York hatten vom Biohof in der Nähe von Chiang Mai erzählt (www.mindfulfarmers.org). 5 Tage bleibe ich letztendlich auf der Farm. Es wird diverses Gemüse angebaut und gibt reichlich Obstbäume incl. der vorzüglichen Mini-Bananen. Pi Nan hat dieses kleine Paradies vor 5 Jahren in seinem Heimatdorf aufgebaut, war 20 Jahre Buddhistischer Mönch, bis ihm die Japanerin Noriko über den Weg lief. Sie verlieben sich und bekommen eine Tochter, das Ende seines Klosterlebens. Pi Nan bezeichnet sich nun als Lehrer für Ökologische Landwirtschaft und Buddhismus. Morgens um 7 Uhr wird Yoga angeboten und am frühen Abend 30 Minuten Meditation, danach teilt Pi Nan die Weisheiten Buddhas in sehr verständlichen Worten mit.

Interessant ist dabei die Frage: „Warum sind wir auf der Welt“? Seine Antworten darauf nach einer Fragerunde:

  • Gutes zu tun allen Menschen und dir selbst
  • Gutes zu tun allen Lebewesen
  • Yoga und Meditation zu betreiben
  • Warum das alles: Um Erleuchtung zu erlangen, aus dem Kreislauf der Wiedergeburten auszusteigen, die Seele gelangt nach dem Tode ins Nirvana. Man ist von allem Leid befreit.

Weitere Bausteine dafür sind organische, vegane Ernährung und Verzicht auf’s Abendessen als Möglichkeit, die Lebens- und somit „Trainingszeit“ zu verlängern.

Wem danach ist, kann auf der Farm mitarbeiten oder auch „nur“ relaxen, alles ist freigestellt. Wir sind zwischen 10 und 20 Freiwillige, eine gemischte internationale Gruppe. Die Stimmung ist einmalig, könnte für immer hier bleiben, der Abschied fällt nicht leicht, das Visum ist jedoch nur noch bis zum 4. Mai gültig.

Am 20. April schwing’ ich mich wieder auf’s Rad. Auf dem Weg zurück ins Tal regnet es zwischendurch, bekomme ein Stück selbstgebackenen Kuchen angeboten. Irgendwie scheint die Süßspeise nicht mehr ganz taufrisch zu sein, nach ca. 3 Stunden wird mir übel, alles bewegt sich sehr langsam. Kann auf einem Pickup mitfahren, 30 km zurück bis an den Rad von Chiang Mai; erhole mich dort 2 Tage in einem klasse Hotel mit Pool und hänge einen weiteren Genesungstag im bekannten Hostel in der Stadt an incl. Scooter-Tour mit “alten” Bekannten.

Bis zur Laos-Grenze sind es noch knapp 300 km auf Nebenrouten mit kleinen Dörfern, die nächste Station ist Chiang Rai. In der Nähe gibt es einen weiteren Nationalpark mit Wanderrouten und riesigem Wasserfall zu erkunden. Thailand ist mit ganz großen Schritten auf dem besten Weg zum neuen Lieblingsland.

Übrigens ist der Sommer auf dem Höhepunkt, kurz vor der Regenzeit ist es sehr heiß. Gestern sind es um 12 in der Nacht noch 29 Grad 🙂

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Volunteering Mindful Farm.

 

Am Sonntag des traditionellen Neujahrsfests werden Geschenke zur Ehre der älteren Dorfbewohner verteilt.

 

Geschenkübergabe an alle Dorfbewohner > 70 Jahre

 

Zurück nach Chinag Mai auf den Pickup

 

Tagestour per Scooter mit Marta und Mustafa aus dem Hostel Chiang Mai. Mustafa hatte ich zuvor vor einem Jahr in Pokhara/Nepal getroffen, dann saß er plötzlich im Hostel-Garten in Thailand:-)

 

 

Log vom 8.4.18: Bin nach 5 Tagen auf dem Rad in Chiang Mai angekommen. Die Tour ist großartig, es geht durch die Berge mit Übernachtungen in zwei Nationalparks und Klöstern. Die unzähligen Nationalparks in Thailand bieten Zeltmöglichkeit mit besten sanitären Anlagen und im Kloster ist man ein willkommener Gast, einfache Übernachtung auf Iso-Matte vorausgesetzt. Das Radfahren ist hier sehr sehr entspannt. Das Beste: Zu meiner großen Freude wird nicht, rein gar nicht gehupt. Straßen sind in bestem Zustand, selbst auf Nebenstrassen gibt es eine breiten Seitenstreifen, kaum Verkehr, ein Paradies für Radler. Die Menschen Unterwegs sind ausgesprochen sympathisch, bei allen Stopps spricht jemand Englisch, die Kontakte sind sehr angenehm. Thailändische Freundlichkeit.

Die Muskulatur der Unterschenkel wird immer besser, der behandelnde Arzt in Mae Sot wollte eine “Wärmetherapie” verordnen. Dachte mir, Radfahren bei der Hitze ist doch die beste Wärmetherapie, und schwinge mich auf’s Rad 🙂 Die kürzere Übersetzung ist montiert, die Tage geht es mit Zwischenstopps weiter Richtung Norden zur Grenze nach Laos.

Bis demnächst, Euch einen schönen Frühlingsanfang, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Erste Übernachtung Nationalpark

 

Es ist tatsächlich Freude über den von Weit angereisten Gast erkennbar.

Mittagsstopp auf dem Land: Einzige Restauration im Dorf.

Kann man mit ganz viel Wohlwollen als Radweg durchgehen lassen: Routenplanung/Naviation mit MAPS.ME

Sehr kurzweilige Montage der neuen Übersetzung: Nu, Besitzer vom Radladen, ist selbst Tourenradler.

Log vom 28.3.18: Nach gut drei Wochen Pause macht die Muskulatur der Unterschenkel seit Kurzem einen besseren Eindruck. Die Schwellung ist am Morgen weg, beim Gehen ist noch eine leicht erhöhte Spannung in den Muskeln zu spüren, auch zwischendurch kommt es z.B. nach Einkaufen gehen zum leichten Anschwellen. Bei der relativ langen Pause drängt es sich schon die Frage auf, was hat dazu geführt und wie kann man das in Zukunft vermeiden. Aus dem Internet bin ich nicht wirklich schlau geworden, da meine Geschichte nicht mit Schmerzen verbunden ist. Die Aussage des Arztes, dass es bei Sportlern auftreten kann, die auf sehr langen Distanzen unterwegs sind, hilft hier wenig weiter.

Eine mir einleuchtende Erklärung für die Entzündung ist, daß sich die beiden Muskeln auf den vorderen Außenseiten des Unterschenkels durch fehlendes Dehnen verkürzt und dann entzündet haben. Selbstverständlich hab ich ordentlich jeden Tag gedehnt; jedoch, was die Unterschenkel betrifft, nur die Waden. Vom Wandern auf dem Jakobsweg kenn ich viele Pilger, die sich eine sehr schmerzhafte Entzündung auf der Vorderseite zugezogen haben; wer wäre jedoch jemals auf die Idee gekommen, dass beim Radfahren die vordere Unterschenkelmuskulatur derart gefordert ist. Meine Wander-Dehnübung (im Bild unten) wende ich jetzt seit ein paar Tagen mehrmals täglich an, das macht einen guten Eindruck. Werde das für den weiteren Tourverlauf jetzt mit Bedacht weiter machen. Abschließend kann ich auch den Arzt fragen, ob er weitere Ratschläge hat.

Die Lieferung mit der kürzeren Übersetzung ist mittlerweile angekommen. Neben den Dokumenten von Absender Gates Carbon Drive, einer persönlichen Bestätigung, dass die Teile für mich kostenlos sind, da ich auf Fahrradweltreise bin und von Gates unterstützt werde, wollte der Zoll wie berichtet ein Zertifikat sehen, dass die Tour offiziell bestätigt. (alle Anfragen kamen „natürlich“ in gewissen Abständen nacheinander) Weil mir auf die Schnelle nicht Blöderes einfiel, schicke ich das Grußschreiben unseres Oberbürgermeisters und den Zeitungsartikel der Übergabe vom Beginn der Tour. Zusätzlich hab ich den Paketdienst, mit dem ich in Kontakt war gebeten, die Adresse von meiner Webseite weiterzuleiten. Offensichtlich hat das letztendlich den Zoll überzeugt. Was bleibt am Ende: Hab das ganze mit einem Lächeln verfolgt, ist eine weitere Geschichte, die ich erzählen kann. Ah, man kann tatsächlich auf der Seite von Gates nachschauen, was die Teile kosten. Ca. 400 Euro für zwei Riemen und Riemenscheiben. Kein Wunder, dass die Beamten da bei den angegebenen 40 Dollar ins Stutzen gekommen sind. Wir haben uns beim Warenwert auf die reinen Produktionskosten in Taiwan berufen 🙂 Warum das Ganze? Der Importzoll liegt bei satten 35 %.

Im Moment sieht es so aus, dass ich das Visum (30 Tage laufen am 4.4. ab) hier schon mal vorab für weiter 30 Tage verlänger und noch ein paar Tage warte, bis ich Richtung Norden weiterfahre. Mae Sot ist eine relaxte Kleinstadt, und das Gasthaus ein super entspanntes Paradies. In dem Umfeld ist die Regeneration vermutlich besser als in der umtriebigten Großstadt Chiang Mai, die 400 km weiter die nächste Station ist.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Dehnung des vorderen Unterschenkelmuskels: Wichtig.

 

Zum Frühstück mit Ton (NL) und Tim/Lucy (D/GB)

 

Abendessen auf “Night Market” mit Tim/Steve (USA) und Briana/Nick (Australien)

 

Vor drei Monaten in Indien jetzt Wiedersehen mit Radkollegin Erin aus New York, “by coincidence”.

 

Log vom 20.3.18: Was ist neu:

Für die Auslieferung des Pakets braucht der Zoll in Bangkok jetzt noch ein Zertifikat, dass ich auf Fahrrad-Weltreise bin!

Kleine Bildgalerie ganz unten im Beitrag “Indien Teil 4” eingefügt.

Kleine Bildgalerie ganz unten im Beitrag “Bangladesch” eingefügt.

Große Bildgalerie ganz unten im Beitrag “Myanmar” eingefügt.

Bin noch in Mae Sot. Das angekündigte Paket mit der kürzeren Übersetzung hängt noch im Zoll in Bangkok, die Beamten haben den vom Lieferanten angegebenen Warenwert von 40 Dollar erstmal nicht akzeptiert. Die angeforderten zusätzlichen Dokumente (Warenwert bezieht sich auf die Produktionskosten, Teile für mich kostenlos, da Gates die Tour unterstützt. Neben dem Dokument von Gates auch ein persönliches Bestätigungsschreiben von mir ) liegen dem Zoll jetzt vor.

Die Pause kommt aber nicht ungelegen, beide äußeren Muskeln der Unterschenkel sind leicht entzündet und geschwollen, nicht scherzhaft, sollt jedoch auskuriert werden. Aussage vom Doc: Kann bei “Long Distance Athletes” vorkommen.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 11.3.18: Gerade ist es sehr angenehm, den geschundenen Körper etwas zu erholen, Mae Sot und den Unterkunft sind sehr entspannt, es gibt viele Kontakte zu Leuten die hier hängengeblieben oder auch unterwegs sind, auch Radkollegen Tim und Steve sind hier. Warte gerade auf eine Lierferung von Gates, schon länger war mein Wunsch das Rad etwas kürzer zu Übersetzen. Der erste Gang ist am Berg einfach zu lang, gerade wo es jetzt Richtung Nord-Thailand geht, wo das Profil sehr sehr bergig wird.

Wünsche Euch nun eine schöne Übergangszeit zum Frühling.

Gehabt Euch wohl, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

18 Myanmar

Hallo Ihr Lieben,                                                                                         (neue Bildgalerie siehe ganz ganz unten)

2.555 Radkilometer, 49 Tage im Land, 21 Visa-“Overstay”, die sich mit 63 $ bei der Ausreise problemlos belgeichen lassen, das ist die Kurzstatistik von einer beeindruckenden Tour durch das “Land Buddhas”.

Myanmar, das Land des Lächelns. Noch nie auf der Tour sind mir derart freundliche Menschen begegnet wie hier. Überall wird ein Lächeln im Vorbeifahren erwiedert, die Menschen sind herzlich und zurückhaltend, jedoch durchaus an fremden Menschen interessiert. Wie zuvor waren es wieder die Leute und die Natur, die mir am Besten gefallen. Man wird von der Vielzahl der Pagoden und Tempelanlagen leicht erschlagen; das Ganze scheint auf einen sehr soliden finanziellen Boden gebaut zu sein. Einige Mönche in kleinen abgelegenen Klöstern sind sehr entspannt unterwegs, folgen keinem ersichtlichen Ritual. Einmal lief bis spät in die Nacht der Fernseher mit Champions-League Spielen, der Tag begann für die Kollegen erst um 9 Uhr. In den größeren Klöstern und hin und wieder auch anderorts geht es jedoch auch durchaus “strenger” zu.

Wünsche Euch viel Freude mit dem Beitrag.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 27.01.18: Am 16.1.18 ladet das Flugzeug in Mandalay. Von dort geht es mit dem Nachtbus in den Grenzort Tamu, Anhänger eine Radtasche und die Batterien sind auf dem Landweg sicher angekommen, ein junger Kerl hatte sich bereit erklärt, die Sachen über die Grenze zu bringen und bei sich zu Hause in Tamu zu deponieren; mit seinem Bruder transportiert er Waren zwischen den Grenzorten. Fahrrad, drei Taschen und das Panel reisen im Flugzeug mit. Leider lese ich das Kleingedruckte nicht und so kommen von Kolkata nach Bangkok noch einmal 160 € für Zusatzgepäck hinzu. 11 kg wiegen die drei Taschen und 36 kg Rad mit Panel. Das Panel ist gut gepolstert außen am Radkarton mit Klebeband und Verpackungsfolie befestigt. Das Bodenpersonal gibt sich offensichtlich Mühe, das Panel lädt wieder wie gewohnt.

Schon seit längerem wollte ich eine Zusammenfassung von Nepal schreiben und mit dem Satz beginnen lassen: Neben Georgien und Sri Lanka gibt es ein drittes Lieblingsland: Nepal. Das hat sich mittlerweile überholt, jetzt ist Myanmar auf dem besten Weg, der vierte Favorit zu werden. Die Menschen hier, ca. 87 % Buddhisten, sind die angenehmsten bisher. Sehr entspannt, herzlich und hilfsbereit und voller Lebensfreude. Sie schauen dir im Vorbeigehen oder -fahren übrigens in die Augen und nicht wie die Inder nur auf das Fahrrad, ein nicht zu verachtender Sympathieunterschied, da macht das Unterwegssein besonders Laune.

Campen und Privatübernachtungen sind offiziell nicht erlaubt, werde aber bereits schon ein paar Mal eingeladen, bei den 10 Tagen die ich erst hier bin. In abgelegenen Gebieten gibt es erfreulicherweise keine Ordnungspolizei, die sonst ihren Job sehr gewissenhaft ausübt. In größeren Orten ist nach kurzer Zeit jemand von der „Immigration“ zur Stelle und begleitet dich zum Hotel. Außerdem gibt es viele Klöster, die Ausländer aufnehmen.

Von Mandalay geht es mit dem Nachtbus in den Grenzort Tamu, Anhänger eine Radtasche und die Batterien sind auf dem Landweg sicher angekommen, ein junger Kerl hatte sich bereit erklärt, die Sachen über die Grenze zu bringen und bei sich zu Hause in Tamu zu deponieren; mit seinem Bruder transportiert er Waren zwischen den Grenzorten. Fahrrad, drei Taschen und das Panel reisen im Flugzeug mit. Leider lese ich das Kleingedruckte nicht und so kommen von Kolkata nach Bangkok noch einmal 160 € für Zusatzgepäck hinzu. 11 kg wiegen die drei Taschen und 36 kg Rad mit Panel. Das Panel ist gut gepolstert außen am Radkarton mit Klebeband und Verpackungsfolie befestigt. Das Bodenpersonal gibt sich offensichtlich Mühe, das Panel lädt wieder wie gewohnt.

Ab Tamu geht es dann erst nach Mawlaik und dann wieder nach Norden am Fluss entlang bis kurz vor Hkamti. Den Tipp bekomme ich vom englischen Radkollegen Josh bekommen, der in Yangon lebt. Die Schotterpiste verläuft die meiste Zeit abseits des Flusses durch unbewohnte dschungelartige sehr hügelige Landschaft mit knackigen (Schiebe-) Anstiegen, selten kommt man durch Ortschaften am Fluss. Den Weg gibt es weder auf Google oder der Handy-Offline-Karte, macht die Sache daher besonders spannend.

Am vierten Tag lande ich kurz neben der Piste Nachmittags auf einer Goldmiene. Die Betreiberfamilie ist äußerst tiefenentspannt und lädt gleich zur Übernachtung in einem der zeltartigen Behausungen ein. Es gibt sogar..:-)

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Lonely Planet: „It’s a country, that fuels your emotions, stimulates your senses and stays in your soul“. auch einen größeren Bereich mit einer Art Altar, zu Ehre Buddhas eingerichtet. Übrigens ist die Region nur lückenhaft ans Stromnetz angeschlossen, aber bisher gibt es überall für ein paar Stunden Strom von Dieselaggregaten. Auf der Goldmine blubberte die Maschine die ganze Nacht hindurch.

Danach geht es per Schiff in einem Tag zurück nach Mawlaik, die Idee ist nun über die Highlights von Myanmar, „Bagan“ und „Inle-Lake“ nach Yangon die Radtour fortzusetzen. Leider bekommt man nur 28 Tage Visum mit der Option „overstay“ für 3 $ pro Tag. Wie lange man überziehen kann, werde ich noch in Erfahrung bringen.

Zum Schluss noch ein Satz aus dem Lonely Planet, der es ganz gut auf dem Punkt bringt: “Myanmar is a country that fuels your emotions, stimulates your sences and stays in your soul.”

Euch nun ‘ne Menge sonnige Wintertage.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Übrigens erfahre ich in Indien aus dritter Hand, dass man als Tourist hin und wieder nicht so freundlich behandelt wird, weil „der Westen“ auf Myanmar „eindrischt“. Davon ist hier aber auch rein überhauptgarnichts zu merken! Ansonsten gibt es ein paar für Ausländer gesperrte Regionen, die meisten Bereiche mit den Interessanten Zielen sind jedoch frei bereisbar, in den 28 Tagen läßt sich als Radreisender eh nicht alles sehen.

Sonnenaufgang in Mandalay:

Übernachtung im Kloster:

 

Übernachtung beim Bürgermeister. Am Morgen tragen Kinder und Frauen in Myanmar den hier üblichen Sonnenschutz auf, der aus Thanaka-Holz hergestellt wird:

 

Die Mädels der Goldminen-Familie:

 

Pause für Ross und Reiter. Mittagsstop am Fluss auf dem Weg nach Hkamti durch den Dschungel. Für die kombinierte Tour Boot+Bike bleibt der Anhänger in Mawlaik:

Log vom 27.01.18: Schon seit längerem wollte ich eine Zusammenfassung von Nepal schreiben und mit dem Satz beginnen lassen: Neben Georgien und Sri Lanka gibt es ein drittes Lieblingsland: Nepal. Das hat sich mittlerweile überholt, jetzt ist Myanmar auf dem besten Weg, der vierte Favorit zu werden. Die Menschen hier, ca. 87 % Buddhisten, sind die angenehmsten bisher. Sehr entspannt, herzlich und hilfsbereit und voller Lebensfreude. Sie schauen dir im Vorbeigehen oder -fahren übrigens in die Augen und nicht wie die Inder nur auf das Fahrrad, ein nicht zu verachtender Sympathieunterschied, da macht das Unterwegssein besonders Laune.

Campen und Privatübernachtungen sind offiziell nicht erlaubt, werde aber bereits schon ein paar Mal eingeladen, bei den 10 Tagen die ich erst hier bin. In abgelegenen Gebieten gibt es erfreulicherweise keine Ordnungspolizei, die sonst ihren Job sehr gewissenhaft ausübt. In größeren Orten ist nach kurzer Zeit jemand von der „Immigration“ zur Stelle und begleitet dich zum Hotel. Außerdem gibt es viele Klöster, die Ausländer aufnehmen.

Von Mandalay geht es mit dem Nachtbus in den Grenzort Tamu, Anhänger eine Radtasche und die Batterien sind auf dem Landweg sicher angekommen, ein junger Kerl hatte sich bereit erklärt, die Sachen über die Grenze zu bringen und bei sich zu Hause in Tamu zu deponieren; mit seinem Bruder transportiert er Waren zwischen den Grenzorten. Fahrrad, drei Taschen und das Panel reisen im Flugzeug mit. Leider lese ich das Kleingedruckte nicht und so kommen von Kolkata nach Bangkok noch einmal 160 € für Zusatzgepäck hinzu. 11 kg wiegen die drei Taschen und 36 kg Rad mit Panel. Das Panel ist gut gepolstert außen am Radkarton mit Klebeband und Verpackungsfolie befestigt. Das Bodenpersonal gibt sich offensichtlich Mühe, das Panel lädt wieder wie gewohnt.

Ab Tamu geht es dann erst nach Mawlaik und dann wieder nach Norden am Fluss entlang bis kurz vor Hkamti. Den Tipp bekomme ich vom englischen Radkollegen Josh bekommen, der in Yangon lebt. Die Schotterpiste verläuft die meiste Zeit abseits des Flusses durch unbewohnte dschungelartige sehr hügelige Landschaft mit knackigen (Schiebe-) Anstiegen, selten kommt man durch Ortschaften am Fluss. Den Weg gibt es weder auf Google oder der Handy-Offline-Karte, macht die Sache daher besonders spannend.

Am vierten Tag lande ich kurz neben der Piste Nachmittags auf einer Goldmiene. Die Betreiberfamilie ist äußerst tiefenentspannt und lädt gleich zur Übernachtung in einem der zeltartigen Behausungen ein. Es gibt sogar..:-)

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Lonely Planet: „It’s a country, that fuels your emotions, stimulates your senses and stays in your soul“. auch einen größeren Bereich mit einer Art Altar, zu Ehre Buddhas eingerichtet. Übrigens ist die Region nur lückenhaft ans Stromnetz angeschlossen, aber bisher gibt es überall für ein paar Stunden Strom von Dieselaggregaten. Auf der Goldmine blubberte die Maschine die ganze Nacht hindurch.

Danach geht es per Schiff in einem Tag zurück nach Mawlaik, die Idee ist nun über die Highlights von Myanmar, „Bagan“ und „Inle-Lake“ nach Yangon die Radtour fortzusetzen. Leider bekommt man nur 28 Tage Visum mit der Option „overstay“ für 3 $ pro Tag. Wie lange man überziehen kann, werde ich noch in Erfahrung bringen.

Zum Schluss noch ein Satz aus dem Lonely Planet, der es ganz gut auf dem Punkt bringt: “Myanmar is a country that fuels your emotions, stimulates your sences and stays in your soul.”

Euch nun ‘ne Menge sonnige Wintertage.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Übrigens erfahre ich in Indien aus dritter Hand, dass man als Tourist hin und wieder nicht so freundlich behandelt wird, weil „der Westen“ auf Myanmar „eindrischt“. Davon ist hier aber auch rein überhauptgarnichts zu merken! Ansonsten gibt es ein paar für Ausländer gesperrte Regionen, die meisten Bereiche mit den Interessanten Zielen sind jedoch frei bereisbar, in den 28 Tagen läßt sich als Radreisender eh nicht alles sehen.

Sonnenaufgang in Mandalay:

 

Übernachtung im Kloster:

 

Übernachtung beim Bürgermeister. Am Morgen tragen Kinder und Frauen in Myanmar den hier üblichen Sonnenschutz auf, der aus Thanaka-Holz hergestellt wird:

 

Die Mädels der Goldminen-Familie:

 

Pause für Ross und Reiter. Mittagsstop am Fluss auf dem Weg nach Hkamti durch den Dschungel. Für die kombinierte Tour Boot+Bike bleibt der Anhänger in Mawlaik:

Log vom 13.2.18: Bin nach ein paar Tagen Bagan und Besteigung von Vulkan Mt. Popa am Inle-See, einem der Natur- und Kultur-Highlights von Myanmar. Morgen geht es auf eine 3-tägige Wanderung und dann weiter in die Hauptstadt Yangon, ca. 600 Radkilometer.

Was ist neu: Die Übernachtungsbilder ab dem 16.10.17 in der Karte sind aktualisiert.

Log vom 27.2.18: Vor 4 Tagen bin ich nach sehr anstrengender Tour in der erfreulich entspannten Hauptstadt von Myanmar angekommen. Zuerst ging es durch die Berge mit knackigen Anstiegen und in der Ebene Richtung Süden wurde es ab Mittag ordentlich heiß, in Yangon sind es gerade um die 37 Grad.

Die Wanderung von Kallaw zum Inle-See hat Laune gemacht, führt auf kleinen Wegen durch ein beschauliches Bergpanorama. Hatte mich diesmal für eine gebuchte Tour entschieden, 10 Leute aus unterschiedliche Ländern mit lokalem Guide. Am Inle stand die Erkundung des Sees auf dem Programm, am ersten Tag eine Motorboot-Tour mit acht Stops und am zweiten eine Radtour mit Halt an heißer Quelle, Besichtigung Tofu-Herstellung und Sonnenuntergang mit Blick auf den See auf einem Weingut. Beide Touren angeboten vom Hostel.

Morgen geht es weiter Richtung Thailand, Grenzübergang Mae Sot. Auf dem Weg gibt es zwei weitere Attraktionen, den Golden Rock und eine Tageswanderung im Kalksteingebirge nahe Hpa-An. Mittlerweile ist das 28-Tage Visum schon ordendlich überzogen, man kann sich jedoch an der Grenze mit 3 $ pro Tag freikaufen. In einigen Unterkünften kommt man jetzt nicht mehr unter, übernachte aber eh meistens in Klöstern. Ist sehr unkompliziert und eine klasse Erfahrung, auf Spendenbasis wird außerdem die Reisekasse geschont 🙂

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Wanderung Kallaw-Inle

Mittagsstop im Kloster: Die Jungs geben ein Geburtstagseis aus.

Beim Mittagsstop: Die Kinder hatten noch nie einen Ausländer gesehen.

Pagode von Bago, einen Tag vor Yangon.

Log vom 11.3.18: Von Yangon bis zur Grenze nach Thailand bin ich auf verkehrsarmen Nebenrouten unterwegs. Das geht bis auf weiteres bestens auf, kaum Verkehr, hautnahes Dorfleben, klasse Einheimische bei den Stops unterwegs, nur hin und wieder abschnittsweise sehr staubige und steinige Pisten. Am ersten Abend bin ich nach 110 heißen und schlauchenden Kilometern erst um 21 Uhr in Bago, das “Einchecken” im Kloster ist jedoch super einfach und unkompliziert, der zuständige Mönch kennt mich noch vom Hinweg wenige Tage zuvor, empfängt mich mit einem freundlichen Lächeln, als er mich verstaubt und ausgelaugt vor sich sieht.

Der nächste Stop am Buddhistischen Pilgerort “Golden Rock” war jetzt nicht so prickelnd wie die einschlägigen Ankündigungen erwarten ließen. O.K., war zur ungünstigen Zeit dort, Vollmondwochenende, die Burmesen hatten 4 Tage frei, ganz Myanmar war auf den Beinen. Die Unterkünfte voll, man wird zum Golden Rock per LKW mit unzähligen Sitzreihen auf der Ladefläche 10 km den steilen Berg hochgefahren und läuft dann noch ein zwei Kilometer mit Hunderten zu Fuß weiter. Massenveranstaltung, nicht so meine Sache. Gut, hätte ja auch schon um 7 da sein können 🙂

Weiter geht’s nach Hap-An, herrliche Kleinstadt, klasse Cafe’s, großer See in der Stadt und Backpackerunterkunft zum Austauschen mit zahlreichen “Travallern” und Radkollege Yogesh aus Indien, der auf dem Weg zurück nach Hause ist. Steige zum Sommenaufgang 700 Hm zum Mt. Zwegabin über sehr steile Treppenstufen hoch, oben eine Klosteranlage mit Fernblick über die Ebene. Am Nachmittag erfrischendes Bad in einem kleinen See, der über einen 20 Meter-Abstieg in eine Höhle erreichbar ist. Danach 2 Stunden Paddeltour durch Reisfelder vor Karstberg-Kulisse. Gelungener Tag.

Die letzten zwei Etappen wieder auf Nebenstraßen, kurz vor Thailand eine letzte Klosterübernachtung in einem offenen Raum mit Buddha-Statue, direkt neben der großen Pagode. Hilfsbereite, herzliche Mönche die ein wenig Englisch sprechen sind ein schöner Abschied.

Myanmar, das Land des Lächelns. Noch nie auf der Tour sind mir derart freundliche Menschen begegnet wie hier. Überall wird ein Lächeln im Vorbeifahren erwiedert, die Menschen sind herzlich und zurückhaltend, sind jedoch durchaus an fremden Menschen interessiert. Wie zuvor waren es wieder die Leute und die Natur, die mir am besten gefallen haben. Man wird von der Vielzahl der Pagoden und Tempelanlagen leicht erschlagen; das Ganze scheint auf einen sehr soliden finanziellen Boden gebaut zu sein. Einige Mönche in kleinen abgelegenen Klöstern sind sehr entspannt unterwegs, folgen keinem ersichtlichen Ritual. Einmal lief bis spät in die Nacht der Fernseher mit Champions-League Spielen der Tag began für die Kollegen erst um 9 Uhr. In den größeren Klöstern und hin und wieder geht es jeoch auch durchaus “strenger” zu.

Gerade ist es sehr angenehm, den geschundenen Körper etwas zu erholen, Mae Sot und den Unterkunft sind sehr entspannt, es gibt viele Kontakte zu Leuten die hier hängengeblieben oder auch unterwegs sind. Warte gerade auf eine Lierferung von Gates, schon länger war mein Wunsch das Rad etwas kürzer zu Übersetzen. Der erste Gang ist am Berg einfach zu lang, gerade wo es jetzt Richtung Nord-Thailand geht, wo das Profil sehr sehr bergig wird.

Wünsche Euch nun eine schöne Übergangszeit zum Frühling.

Gehabt Euch wohl, mit allerbesten Grüßen, Mark

Mächtige Shwedagon-Pagode von Yangon, 99 Meter hoch und eine der ältesten Pagoden der Welt.

Treffe Radkollegen Marlene und Vincent in Yangon zum Kaffee, sie sind auf dem Sprung nach Indien. Der freudliche Herr von Cafe-Shop wollte gerne mit auf’s Bild 🙂

Schon beeindruckend, was die Burmesen sich da gebastelt haben. Fahrrad mit Elektrounterstützung wohlgemerkt.

Pilgerstätte Golden Rock, zur Ehre Buddhas werden Goldplättchen aufgeklebt.

Auf verkehrsarmen Nebenstrecken geht’s Richtung Osten.

Kurz vor der Grenze kommen mir Tim und Steve aus den Staaten entgegen.

Beschauliche Kulisse mit Karstbergen.

Auf geht’s nach Thailand, Bye Bye amazing Myanmar.

 

Indien Teil 4: Nagaland und Manipur

Hallo Ihr Lieben,                                           (kleine Bildgalerie ganz unten)

in der Tat ist Indien nicht DAS Radparadies auf dieser Welt. Mit Sikkim, Assam, Mizoram, Nagaland und Manipur bin ich in fünf der sechs Staaten unterwegs, nur die Bergregion Arunachal Pradesh am Fuß des Himalayas ist noch ein weißer Fleck auf der Karte. Grund genug um eines Tages in der Kombination mit Nepal und Kashmir/Ladakh noch einmal zurückzukommen. Dann jedoch als Mountainbike- und Wandertour 🙂

Der Nordosten ist um einiges entspannter als der Rest von Indien, nicht annähernd so dicht besiedelt, sehr freundliche Menschen und die Bergregionen haben ein grandioses Landschaftsbild zu bieten. Wer einmal auf den Subkontinent kommt, sollte diesen Teil nicht verpassen.

Wünsche Euch viel Freude mit diesem Beitrag.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 04.12.17: Nach mehr als zwei Monaten steige ich am 29.11.17 zurück vom Bangladesch-Ausflug in Changki/Nagaland wieder auf’s Rad. Die ersten 10 km fühlen sich an wie die ersten Fahrversuche als 5-Jähriger. Der Gleichgewichtsinn will offensichtlich nicht richtig aufwachen. Dazu trägt mit Sicherheit das hohe Gewicht von 100 kg bei. Danach macht’s wieder richtig Laune, die Landschaft ist sehr bergig, deftige Anstiege werden mit klasse Fernsicht belohnt. Die Strassen sind jedoch eine echte Geduldsprobe mit dem Gespann, eher was für MTB oder Offrodfahrzeuge. Unterwegs Richtung Kohima gibt es viele Übernachtungseinladungen, die Nagas sind einmalig.

Bleibe voraussichtich bis 10.12.17 in der Hauptstadt, das http://hornbillfestival.co.in ist ein echtes Hightlight, gehört mit zu den bekanntesten Veranstaltungen in Indien.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Log vom 16.12.17:10 Tage Hornbill-Festival sind vorüber. Das Fest war ein Erlebnis, Tagsüber schau’ ich mir das indigene Showprogramm der 17 Volksstämme Nagalands in der zentralen Arena an, treffe Leute aus der ganzen Welt; am späten Nachmittag gibt es Livemusik und am Abend sitzen wir mit Freunden von Gastgeber Chevy am Feuer. Es gibt eine Einladung nach Kapstadt; lerne Peter kennen, er ist Südafrikaner, tiefenentspannt und Gründer der 2 Kaffee-Marken Himalayan Coffee in Nepal und seit 3 Jahren Nagaland Coffee. Peter war Theologe und Anthropologe, hat danach BWL studiert, den Job letztendlich an den Nagel gehängt und schließlich die Kaffeemarken gegründet. Hab ihn im Kaffee-Pavillion mit Schürze arbeiten seh’n und gefragt, ob er Volunteer auf dem Hornbill wäre, was er mit einem symphatischen Lächeln verneint 🙂 Zudem ist er auch noch Radfahrer, war vor kurzem mit seinem Sohn auf der Annapurna-Runde mit dem MTB unterwegs, incl. 5.415 m Thorong-La Pass. Respekt.

Nach ein paar Tagen Regen werde ich morgen 3 Tage im Dzukou Valley Wandern und dann Richtung Myanmar-Grenze aufbrechen. Sind nur noch 220 km.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Erin + Colleen, Radfreunde aus New York, Chevy und sein Kumpel

 

Log vom 23.12.17: Bin zurück von der Wanderung im grandiosen Zdukou-Valley. Nach ein paar Orga- und Ruhetagen geht es morgen wieder auf’s Fahrrad Richtung Grenze Myanmar.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Glückliche Weihnachten.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Die Jungs aus Dimapur waren mit Fotoausrüstung im Tal, um den Sternenhimmel in der mondlosen Nacht aufzunehmen.

Dzukou-Valley bei Frost in den Morgenstunden.

Log vom 29.12.17; Bin seit 25.12.17 in Imphal und werde bis Neujahr hier bleiben. Die Manipuris sind klasse und super gastfreundlich, hab unter anderem Kontakt zur lokalen Radgruppe. Es macht mehr Sinn, den Jahreswechsel hier zu Verbringen und dann den Grenzübertritt anzugeh’n als irgendwo vor oder hinter der Grenze Indien/Myanmar Sylvester eventuell alleine zu verbringen.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl. Kommt gut ins neue Jahr.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Das Team vom Radladen Noren wechselt kosternlos die Bremsflüssigkeit vorne und hinten. Riesen Dank dafür. Toni (re.) zeigt mir die Stadt und hilft bei Besorgungen.

 

Log vom 07.01.18: Euch erstmal ein brilliantes neues Jahr 2018. Hoffe Ihr seid gut gestartet, ich selbst war beim Open Air Festival “Wildernest” 20 km nördlch von Imphal mit lokalen Rock-Bands, einer lustigen Ska-Combo aus Israel/Mexiko, Camping und ‘ner Menge klasse Leute zum Feiern.

https://www.facebook.com/wildernestimphal/posts/?ref=page_internal

Übrigens: Hab vorgestern erfolglos versucht, die Grenze nach Myanmar zu passieren.

Die Vorgeschichte

Bis Juni 2017 war es für Ausländer noch möglich, von Indien nach Myanmar per Land einzureisen.

Neben dem Visa ist ein Permit erforderlich, dass man mindestens 4 Wochen vorab beim „Ministery of Hotels and Tourism“ in Yangon beantragt.

Danach ist irgendetwas passiert, keiner weiß genau was, reguläre Permits werden bis auf weiteres nicht mehr ausgegeben.

Die Bedingung für ein Permit ist nun, über ein Reiseveranstalter vom ersten bis zum letzten Tag eine organisierte Tour zu buchen, mit Guide, Hotelübernachtungen und Transfer, falls man kein eigenes Fahrzeug hat. Die Tour kostet dann für Individualreisende um die 3000 Dollar.

Lange Rede kurzer Sinn: Keine Option für einen Radfahrer, ähnliches gilt übrigens für das Traumland Butan.

Mein Plan ist daher folgender: In Nepal auf dem Weg zurück nach Indien treffe ich beim Mittagsstopp Matheo, ein Radkollege aus Italien. Er war gerade in Myanmar. Sein Gastwirt in Yangon hat berichtet, dass es mit Hilfe seines Onkels aus dem Grenzort Tamu möglich ist, auf Einladung ohne das „unerreichbare“ Permit zu passieren. Im folgenden läßt sich der Kontakt tatsächlich herstellen, wir verabreden uns am 05. Januar 2018 vor dem Gebäude der Myanmar Immigration. Ich bekomme den Indien-Ausreisestempel in den Pass gedrückt und fahre weiter 1 km bis zum verabredeten Treffpunkt.

Alles weitere ist schnell erzählt: Der Plan geht nicht auf. Der zuständige Grenzbeamte, an den wir weitergeleitet werden, möchte sehr freundlich aber bestimmt das Permit sehen.

Auch die Idee, den Beamten mit etwas Bargeld umzustimmen, gibt es. Scheidet jedoch aus, da den „Vorgang“ schon einige Kollegen mitbekommen hatten.

Die Kollegen am indischen Checkpoint markieren den Ausreisestempel mit einem roten Stift als „ungültig“ und ich bin wieder zurück in Manipur. Hatte problemlos wie bereits zuvor ein Indien-Visa mit „Multiple Entry“ bei der Botschaft in Bangladesch bekommen.

Plan B ist nun jemanden zu finden, der die Ausrüstung rüber nach Tamu bringt, werde dann per Flugzeug einreisen. Bitter, das zweite Mal wie zuvor nach Sri Lanka, wo es keine Fähre mehr gab. Von Imphal via Kolkatta und Bangkok nach Mandalay. Von dort 500 km mit dem Bus nach Tamu.

Das ist die Situation, diese Grenze ist hin und wieder nicht oder nur schwer passierbar. Von Thailand gibt es übrigens 3 Grenzübergänge, wo die Einreise (und sehr wichtig: auch die Ausreise) per Land kein Problem darstellt…

 

Log vom 11.01.2018: Mit dem Mini-Bus geht es zurück nach Imphal, das Rad auf dem Dachgepäckträger vom Fahrer festgezurrt. Anhänger und Batterien sind auf dem Landweg unterwegs nach Tamu; gleich hinter der Grenze gelegen, keine 2 Kilometer von Indien entfernt.

Die Flüge sind gebucht, am Sonntag geht es von hier in rund 22 Stunden über Kolkata und Bangkog nach Mandalay und weiter mit dem Bus zurück an die Grenze nach Tamu. Ob ich von dort die Tour fortsetze oder mit dem Bus nach Mandalay zurück fahre, werde ich dann entscheiden. Ansich steht mir der Sinn sehr nach Radfahren, das kam in der letzen Zeit schon etwas zu kurz…

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Myanmar beginnt auf der anderen Flussseite, gleich hinter der Brücke liegen die Gebäude der Immigration. Weiter ging es nicht. Das Bild entstand übrigens bereits auf dem Rückweg. Don’t worry, be happy. Übrigens wird man hier überall mit “Bro” angesprochen, wem’s auf dem Bild aufgefallen ist. 🙂

17 Bangladesch

Hallo Ihr Lieben,                                                      (Bildgalerie ganz unten)

25 Tage Bangladesch sind es dann letztendlich doch geworden, der “Visa-Ausflug” ohne Rad ins Nachbarland. Nepal hatte ich ja intensiv besucht, da liegt es nahe zur Visa-Erneuerung für Indien und Myanmar ein neues Land kennenzulernen. Was sich dann jedoch abspielt, ist (sagen wir Mal) sehr speziell. Es ist der größte kulturelle Unterschied bisher der gesamten Tour. Indien hoch drei.

Dhaka ist eine der am dichtesten Besiedelten Großstädte überhaupt, auf den Strassen sind tausende Fahrrdrikshas zwischen Fussgängern, Bussen, Motorrädern und PKW’s unterwegs. Es fällt gleich auf, das wesentlich schneller und mit weniger Rücksicht als in Indien gefahren wird. Wer hier eine Strasse überqueren möchte, sollte sehr aufmerksam sein, es gibt keine Fussgängerampeln, man hat keine andere Wahl. Der Verkehr ist der Hammer; treffe im Bus einen Bänker, er braucht für 5 km zur Arbeit 1,5 bis 2 Stunden. Ein Weg. Den Vorschlag mit dem Rad zu fahren zieht er ernsthaft in Erwägung.

Komme beim bekannteste Radreisenden Bangladeschs in Dhaka unter. Seine Frau organisiert den ersten Triathlon Bangladeschs mit, an dem ich als Volunteer teilnehme. Alles wunderbar, sie sind den ganzen Tag unterwegs, ich bekomme einen Wohnungsschlüssel, kann den Tagesablauf frei gestalten. Nach einer Woche gehen sie auf  für ein paar Tage zu einer Bootstour außenhalb Dhakas die leider im letzten Moment ausgebucht ist und eröffnet eine halbe Stunde vor Abfahrt, dass ich während ihrer Abwesenheit nicht bleiben kann, weil sie selber nur zur Untermiete wohnen und der Eigentümer generell nicht so erbaut ist, dass er ausländische Gäste aufnimmt. Als ich sehr freundlich äußer, dass das jetzt sehr überraschend kommt, bricht es aus ihm heraus, wird ungehalten und sagt im Prinzip, dass “die Deutschen” überhaupt das Allerletzte wären usw. Lerneffekt: Die eigene Sichtweise zu äußern wird als Kritik aufgefasst und ist nicht geduldet. Letztendlich komme ich Nachts um 1 Uhr in einem abgerockten Hotelzimmer für 30 Dollar unter, weil die günstigen Unterkünfte nicht für die Sicherheit der Ausländer garantieren können.

Zwei Tage verbringe ich in einem Dorf bei einem Freund vom Dhaka-Gastgeber. Er zeigt mir das Dorf und die Umgebung, fotographiert und filmt mich unentwegt bei Allem und veröffentlicht ungefragt quasi online in “sozialen Medien”. Nach einiger Zeit äußere ich freundlich die Bitte, vorher zu fragen, das bleibt jedoch wiederholt unbeachtet. Fazit: Wer eingeladen wird, hat keine Privatsphäre und hat die Regeln des Gastgebers bis ins letzte Detail zu befolgen. Ich sage es wie es ist. Als wir später über weitere kulturelle Unterschiede zwischen den Welten sprechen, ist er letztendlich Dankbar. Er hatte zum ersten Mal direkten Kontakt zum einem “Westler” und möchte im Bereich Ökotourismus aktiv werden. Toi Toi Toi.

Bei einer weiteren Tour mit einem anderen Gestgeber über wormshowers.org, wir besuchen eine Ökofarm, Weber und sein Moringa-Projekt (nehme im Prinzip als Gast an einer Dienstreise teil), geht es ähnlich zu. Sehr enger Kontakt und die Regeln des Gastgebers sind unbedigt zu befolgen. Hm, persönlich gehe ich persönlich mit Gästen anders um.

Letztendlich komme ich die letzte Woche in einer 3er WG wieder über wormshowers.org unter, eine australische Radfahrerin lebt und arbeitet in Dhaka, bietet spontan ihr Zimmer an, obwohl sie gar nicht zu Hause ist. Wir sehen uns am Ende eine Stunde. Amazing, danke noch einmal Sarah-Jane, du bist großartig.

Zu guter Letzt kommen ich mit einem Geschenk aus Bangladesch zurück, habe mir Krätze eingefangen. Juckt wie Schwein, ist aber mit Lotion und Salbe gut behandelbar. Leider hatte es nach Gurwahati erst der zweite hier in Kohima diagnostiziert. Jetzt klingt es nach vier Wochen so langsam ab. Freund Michael aus der Heimat fragt, er wüsste gerne, was sonst noch immer so passiert. Ich antworte: “Nüscht, läuft erschreckend gut, nur Bangladesch war die Hölle. Zählt aber nicht, war ja ohne Rad dort.”

Bis zum nächsten Beitrag, gehabt Euch wohl.

Eine geruhsame Vorweihnachtszeit.

Mark

Log vom 23.10.17: Bin nach zwei Busetappen (32 Stunden bis Agartala und 8 Stunden bis Dhaka) am 20.10.2017 in der Hauptstadt Bangladeschs mit 6,7 Millionen Einwohnern angekommen.

Jetzt geht es an die Neu-Beantragung der beiden abgelaufenen Visa für Indien und Myanmar bevor es zurück nach Nagaland/Indien geht, um von dort die Tour Richtung Myanmar fortzusetzen.

Am 27.10.2017 gibt es in der Stadt den ersten Triathlon von Bangladesch, nehme als Volunteer im Orga-Team an der Veranstaltung teil.

Log vom 04.11.17: Bin nach einem Kurzausflug nach Araihazar (Dorfleben) und Sonargaon (historisches Zenturm von Bengalen) zurück in Dhaka.

Der Triathlon war ein voller Erfolg, wir haben dem Radfahern und Läufern an einem Verpflegtungsstand Wasser gereicht.

Das Myanmar-Visum kann ich am Dienstag abholen, danach geht’s zur indischen Botschaft zur nächsten Beantragung.

Was ist neu:

  • Beitrag Indien 3 ist online

 

Log vom 08.11.2017: Hab das neue Myanmar-Visa gestern bekommen, das für Indien soll am 14. fertig sein.

Das Visum für Myanmar war nicht ganz so leicht zu bekommen wie in Kathmandu, auch weil mir ein blöder Fehler passiert ist: Sie wollten wieder ein Flugticket sehen, diesmal habe ich jedoch im Netz ein eigenes Pseudo-Ticket erstellt. Unkonzentrierterweise einen Direktflug von Dhaka nach Yangon, den es in Realität gar nicht gibt. Nur mit Zwischenstop in Bangkok. Ausdruck von Bangkok nach Yangon war als zweites Ticket angehängt. Ist ihm natürlich aufgefallen. (Stornierung eines realen Tickets kostet 50 Dollar).

Ich: Oh, da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen bei der Online-Buchung.

Er: Online-Tickets werden nicht akzeptiert, gehen sie zum Reisebüro oder zur Fluggesellschaft.

Beim erneuten Anlauf ist das Pseudo-Ticket vom Reisebüro dann durchgegangen… Hat mir Radkollege Alex per Mail zugeschickt 🙂

Morgen geht es mit Einheimischen auf eine Bio-Farm und zu Webern, die Stoffe auf traditionelle Weise per Hand herstellen. Sie helfen beim Erschließen neuer Absatzmärkte.

Was ist neu:

  • Beitrag Indien 3 ergänzt: Video und 2 Bilder (Minster Modi und “I love Guwahati”)
  • Bilder auf Seite “Ausrüstung” optimiert.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Mit allerbesten Grüßen aus dem Wahnsinnsmoloch Dhaka, Mark

 

Log vom 17.11.17: Nach 22 Stunden Busfahrt von Dhaka nach Kolkata, einer Übernachtung und dann 23 Stunden mit dem Zug bin ich zurück in Guwahati. Visa für Indien hat problemlos geklappt, sie haben 6 Monate “Multiple Entry” ausgestellt. Das Paket mit dem Ersatzteil für’s Rad ist angekommen, jetzt geht’s die Tage mit Zug und Jeep zurück nach Nagaland, um von Changki aus die Tour fortzusetzen.

 

 

Indien Teil 3: Grandioser Nordosten

Hallo Ihr Lieben,

am 21. August 2017 fahre ich über die nepalische Grenze zurück nach Indien.

Der Nordosten des Landes unterscheidet sich glücklicherweise wesentlich vom dem, was ich bisher bei den ersten zwei Aufenthalten erlebt hab. In Sikkim leben zum Großteil Nepalis, es ist buddhistisch geprägt. Die Leute in Assam sind sehr entspannt, hab klasse Kontakte bei den Übernachtungen über Wormshowers.org, hier teilen Radfahrer ihre Unterkunft für Radreisende, weltweit. Meghalaya erinnert landschaftlich sehr an die Schottischen Highlands und Nagaland ist einzigartig aufgrund der traditionellen Stammeskultur.

Wünsche Euch nun viel Freude mit den Bildern. Gehabt Euch Wohl.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Hab am 11.09.17 mit dem Smartphone eine lokale Überschwemmung in der Innenstadt von Guwahati  aufgenommen. Nach einer Stunde war das Wasser wieder verschwunden. Bereich liegt wohl in einer kleinen Senke, die von Hügeln umgeben ist.

Log vom 12.09.17: Bin in Guwahati und zurück aus den Bergen im Süden nahe der Grenze zu Bangladesch.

Zwei Tage Wandern in dschungelartiger Landschaft mit Wasserfällen, natürlichen Pools zum Baden und den für das Gebiet typischen „Living Root Bridges“. Hier lebt das kleinwüchsige Bergvolk der Khasi mit eigener Sprache und Kultur. Es ist aber auch die regenreichste Region in Indien. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag in Cherrapunji beträgt 11.430 mm. Damit steht der Ort weltweit auf dem dritten Platz.  Es hat in der letzten Nacht 9 Stunden ununterbrochen heftigst gewittert. Auch danach war es kaum besser, hab mich daher “aus dem Staub” gemacht. Stück für Stück geht es nun weiter Richtung Osten, es gibt noch einige Natur- und Kulturhöhepunkte auf dem Weg.

Mit allerbesten Grüßen aus dem großartigen Nordosten, es sieht gerade sehr danach aus, dass ich Frieden mit den völlig durchgedrehten Indern schließen kann…:-)

Log vom 28.9.17: Warte gerade auf ein Fahrradteil aus Deutschland und schau’ mir derweil mit Gastgeber Wapnag die Gegend an. Nagaland ist großartig, bewaldete Hügel/Berglandschaft mit symphatischen Menschen. Es gibt 16 indigene Volksgruppen, Nagaland christlich geprägt und weitgehend unabhängig vom Rest Indiens; offizielle Landessprache ist Englisch.

Was ist neu:

  • Fernsehbericht aus Assam ist unter Presse verlinkt.
  • Übernachtungsbilder ab 15.8.17 sind aktualisiert.
  • Nepal Teil 2 ist online

Log vom 11.10.2017: Bin per Jeep/Zug zurück in Guwahati und werde hier das Fahrradteil aus Deutschland in Empfang nehmen.

Auf dem Weg nach Guwahati geht es auf einen Abstecher nach Longwa, ein Bergdorf des Konyak-Stammes auf 1.400 m, wo bis zur Christianisierung Ende des 19. Jahrhunderts durch den US-amerikanischen Babtisten Dr. Clark noch Kopf-Jäger unterwegs waren. Nehme während der Dorfführung mein Lunchpaket in der Küche des Königshauses ein, es ist leider nur seine Frau mit dem jungen Thronfolger zu Hause. Die Dorfstrasse ist gleichzeitig der Grenzverlauf, ein Bergkamm zwischen Indien und Myanmar; das Königshaus ist genau auf der Grenze errichtet, man kann also mit einem Bein im Hindu-Reich und mit dem anderen bei den Burmesen zu Gast sein. Etwas gewöhnungsbedürftig ist im ersten Moment die Begegnung mit einem älteren Herrn mit großflächiger Gesichtstätowierung. Hab nicht ergründen können, was da im Kopf vor sich geht.

Adam Kozioł: Konyak Tribe

(Bild: Adam Kozioł, http://photogrvphy.com)

Mittlerweile gibt es auch eine neue Planung: Die Myanmar-Grenze läßt sich bis zum 17.10. (letztmöglicher Visa-Einreisetag) jetzt nicht mehr entspannt per Rad mit Erkundungsstopps erreichen. Daher werde ich die Tage mit dem Zug nach Dhaka (Bangladesch) fahren, um dort die beiden Visa für Indien und Myanmar zu erneuern und danach die Tour von Changki aus fortsetzen.

 

16 Nepal Teil 2

Hallo Ihr Lieben,

hier jetzt der zweite Teil der Bilder aus Nepal bis zur Grenze nach Indien.

Enjoy.

Love, Peace, Freedom and Rock ‘N’ Roll, Mark

16 Nepal Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

hier jetzt der erste Teil der Bilder aus Nepal bis Kathmandu.

Enjoy.

Love, Peace, Freedom and Rock ‘N’ Roll, Mark

 

Bericht folgt, zunächst die vergangenen “Kurzmeldungen”:

13.08.17: Schiebe die Tourfortsetzung noch ein wenig auf. Kathmandu ist großartig und es ist Regenzeit gerade, da ist es wahrscheinlich nicht so prickelnd, Fahrrad zu fahren.
Aber es gibt auch eine ziemlich lange To-Do-Liste, in den letzten 15 Monaten hat sich Einiges angesammelt, habe aber echt noch Lust ein paar Sachen auch außerhalb von Kathmandu anzuschauen, habs ja nicht eilig…😊.

Was ist neu:

– Beitrag Nepal ist online

– Es gibt eine neue Rubrik “Presse” im Hauptmenue mit drei neuen Artikeln, aktuell ist ein Beitrag unter Patria “News” über die Tour erschienen.

– Plattfüße und Defekte unten auf dieser Seite sind aktualisiert.

– Seite “Ausrüstung” im Hauptmenue ist aktualisiet.

31.7.17: Die Vorbereitungen zur Tourfortsetzung sind fast abgeschlossen, das Visum für Myanmar ist in der Tasche, Indien noch bis Ende Oktober gültig. Die Tage geht es weiter Richtung Osten 1.500 km durch Nepal, Nordost-Indien bis zum einzig geöffneten Grenzübergang nach Myanmar. Radkollege Benno ist zurück in Kathmandu, sind zusammen im selben Hostel. Er hat jedoch erstmal andere Pläne und wird dann einige Zeit später weiterfahren.

13.7.17: Nach 10 Tagen Vipassana-Meditation 10 km nördlich von Kathmandu in den Bergen bin ich wieder zurück in der Hauptstadt. Vipassana ist die reinste, ursprüngliche Meditationstechnik, die von Buddha vor 2.500 Jahren gelehrt wurde. 10 Tage Schweigen, viele Stunden Meditieren und keinen Blickkontakt zu den Teilnehmern ist eine sehr intensive Erfahrung. Besonders zu empfehlen.

Nun geht es an die Vorbereitung der Tourfortsetzung Richtung Myanmar, Visabeschaffung etc. Habe es damit jedoch nicht besonders eilig, die Zeit in Nepal ist einfach zu schön.

30.06.17: was ist neu: Die Übernachtungsbilder ab 19.5.17 sind aktualisiert.

25.6.17: Bin seit drei Tagen zurück vom Everest.

26 Tage in den Bergen, 245 km, 21 Wander-, 2 Ruhetage, und 3 Tage Klosterfest in Thame. Zwei Passpüberquerungen (Renjo La 5418 m, Cho La 5420 m), insgesamt 8 Mal über 5300 m und letztendlich freier Blick auf den 12 km entfernten Everestgipfel vom Aussichtspunkt Kala Patthar auf 5648 m. Hatte eine großartige Zeit und Erfahrung.

Um zum Everest zu kommen, fliegen die meisten Trekker in 30 Minuten von Kathmandu nach Lukla. Ich fahre 12 Stunden mit dem Jeep nach Sallerie. Von dort sind es drei Tage zu Fuß bis Lukla. Über Namche mit zwei Nächten zur Akklimatisierung auf 3500 m geht es weiter nach Thame und von dort über den ersten Pass nach Gokyo. Viele Trekker gehen von Namche direkt zum Everest Base Camp, ich entscheide mich jedoch aufgrund der besseren Aussicht auf den Everest zum Aussichtspunkt Gokyo Ri zu gehen. Dort angekommen, ist der Himmel wolkenverhangen, insgesamt steige ich an drei Tagen auf den 5360 m hohen Aussichtzspunkt, jedoch ohne Erfolg. Daher geht es am nächsten Morgen weiter über den Cho La Pass bis zum Kala Patthar. Dort starte ich zunächst einen Versuch, den Everest zum Sonnenuntergang zu sehen, auf halben Weg ist die Bergwelt in Wolken. Am nächsten Morgen soll es um 4 Uhr losgehen. Als ich um 3 Uhr aus dem Fenster schaue, gibt es leichten Schneeregen. Etwas später klart es auf und um 9 Uhr angekommen auf dem Kala Patthar präsentiet sich der Everest in voller Pracht. Weiter rechts Nuptse und Lhotse, ein atemberaubendes Bergpanorama.

Nun geht es ca. 100 km zurück nach Sallerie, noch ist das Wetter gut, die letzten zwei Tage regnet es hin und wieder. Der Körper und die Stimmung ist großartig, zwischendurch hatte ich nicht genug Rücksicht auf das Knie genommen, am Schluss macht es jedoch wieder einen guten Eindruck.

Aufgrund der Nebensaison wegen des Monsuns sind nur einige Trekker unterwegs, klasse Leute, sehr entspannt. Überall gibt es freie Betten, noch im April gab es täglich über 300 Neuankömmlinge im Nationalpark, es wurde zusätzlich auf den Bänken im Frühstücksraum geschlafen.

Jetzt steht Sightseeing in Kathmandu  und einige Erledigungen auf dem Programm und demnächst geht es weiter in Richtung Myanmar.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Indien Teil 2

Hallo Ihr Lieben,

nach der Rückkehr aus Sri Lanka fahre ich von Madurai auf östlicher Seite Richtung Norden. Dank Rad-Navigation mit Open Street Map auf dem intelligenten Mobiltefon lassen sich recht verkehrsarme Nebenstrassen finden, das Radfahren macht endlich wieder Laune.

Der erste Stop ist das Sivananda Ashram in der Nähe von Madurai. Vier Tage Yoga, Meditation, Vorträge und Mantras in abgeschiedener Natur. Sehr intensive Erfahrung für Körper und Geist, bin wie neu geboren und topfit.

Weiter geht es nach Auroville, wo mehr als 2.000 Menschen aus aller Welt seit 1966 in einer universellen Stadt zusammenleben, unter anderem von der UNESCO anerkannt und gefördert. Schaue mir dort einige Projekte an, lerne viele Leute kennen habe eine entspannte Zeit bei Aurosylle und Sukrit im Radladen, die mir kostenlosen Unterschlupf gewähren.

Von dort aus geht es einige hundert Kilometer über ländliche Landschaften mit kleinen traditionellen Ortschaften, wo sich das Leben öffentlich vor den Häusern und auf der Strasse abspielt, bis nach Vijaywada. Hier geht es mit dem Nachtzug nach Kolkata.

Mit 14 Millionen Menschen im Ballungsraum geht es im Zentrum dennoch um Einiges ruhiger zu als in Mumbai. Ein großer zentraler Park mit vielen Sportanlangen und großzügig angelegte Boulevards und immer wieder kleinere Parkanlagen machen die Stadt lebenswert und symphatisch. Das kulturelle Zentrum Indiens war bis 1911 Hauptstadt Britischen-Indiens, oft komme ich mir vor wie in London. Besichtige den Botanischen Garten mit dem größten Banyan-Baum der Welt (420 m Umfang) und lasse mich mit dem Rad durch die Stadt treiben. Kolkata macht Laune.

Weiter geht es mit einem weitern Nachtzug nach Varanasi. Die Stadt am Ganges ist eine der ältesten Städte Indiens und gilt den Hindus als heiligste Stadt. Wer hier stirbt oder sich am Fluss verbrennen läßt, kann dem ständigen Kreislauf der Widergeburt entkommen. Ein Bad im Ganges soll von den Sünden befreien. Eine Gruppe von Jungendlichen, die mich zum Baden annimieren wollten, habe ich mit der Behauptung “Der Ganges sei schmutzig” etwas verunsichert, es wäre doch “ihr Gott”. “Ja”, habe ich geantwortet, aber trotzem schmutzig. Sehenswert ist die allabendliche Feuerzeremonie am Haupt-Ghat, der treppenartigen Uferbefestigung, die sich kilometerweit am Fluss entlangzieht. Unternehme eine Tageswanderung auf der gegenüberliegenden, strandähnlichen Gangesseite und obwohl der Fluss mit einer Breite von ca. 700 Metern sehr beeindruckt, ist der Funke der Begeisterung für die Stadt ist jedoch nicht übergesprungen.

Nach einer weiteren Nachtzugfahrt, diesmal mit der einzigen verspäteten Ankunft von 6 Stunden, hole ich den Anhänger im Hostel ab und mache mich mit dem Gespann in Richtung Nepal auf. Trotz einiger längerer Überbrückungsfahrten mit Bus und Bahn kommen in Indien letztendlich fast 4.000 Radkilometer zusammen. Den Subkontinent mit dem Rad zu Erleben, war eine große Bereicherung und durch den stressigen Strassenverkeht und die ständige sehr enge Belagerung ohne wirkliche Kommunikation eine Herausforderung zugleich. Bye bye India, see you again on the way to Myanmar.

Euch jetzt viel Freude mit dem Bildern, gehabt Euch wohl bis zum nächsten Beitrag.

Love, Peace, Freedom and Rock ‘N’ Roll, Mark

 

15 Sri Lanka

Hallo Ihr Lieben,

am 17.2.2017 landet die Propellermaschine nach 50 kurzen Minuten in Colombo. Nur mit einem kleinen Rücksack auf dem Rücken komme ich nach Sri Lanka, Rad und Ausrüstung bleiben in Madurai im Gasthaus sicher eingelagert.

Am nächsten Mittag treffe ich Hergen und Markus wie verabredet in ihrer Hotel-Lobby. Ich hatte mir für die ersten zwei Nächte ein günstiges Hostelbett reserviert. Wir erkunden mit Tuk Tuk und zu Fuß die Stadt, kehren lange zum Brunch in einer modernen Lounge ein und kaufen Zugtickets für die Weiterreise.

Am nächten Morgen geht es 3 1/2 Stunden für 2 € mit der Bahn vor traumhafter Kulisse zum betriebsamen Candy in die Berge. Wir wandern um den zentralen See, sind beeinduckt von den zahlreichen Varanen die sich dort tummeln und besichtigen die herrliche budddhistische Sri Dalada Maligawa Tempelanlage am See, die den linken Eckzahn des historischen Buddha Siddhartha beherbergen soll. Am nächsten Tag gehen wir in der nahen Bergwelt Wandern und am Abend wird mit einem gemütlichen Beisammensein mein fünfzigster Gebrurtstag gefeiert.

Die nächste Station ist das beschauliche Bergdorf Ella, zu dem es am nächsten Tag mit dem Auto geht. Zwischdurch wandern wir hoch zum malerischen Wasserfall, ich nehme ein Bad im eisigen See davor. Beim folgenden Stopp besichtigen wir eine Tee-Produktion in den Teeplantagen im Bergland und erreichen am frühen Abend Ella, auf der Veranda sitzend schweift der Blick über eine atemberaubende Märklin-Bergwelt. Am nächsten Morgen geht es zu Fuß teil steil hoch auf den Ella-Rock, wo sich ein weiter Blick über die umliegenden Berge auftut.

Die letzte Etappe wird am nächsten Morgen angegangen, mit dem Auto in den Küstenort Weligmama. Die Unterkunft ist etwas außerhalb gelegen, mehrere wenig besuchte Strände sind der Nähe. Hier lassen wir die gemeinsame Tour entspannt bei Schwimmen und Chillen ausklingen, gehen am Strand spazieren in den Ort, Essen beim ehemaligen Sterne-Hotelkoch Atika zu Abend, der sich mit einem kleinen Restaurant mit ausgezeichnter Küche und Meerblick letztendlich in seinem Heimatort selbsttändig gemacht hat.

Die Jungs fahren darauf zurück nach Colombo, mein Flug geht einen Tag später. So entscheide ich mich 20 km weiter nach Milissa zu fahren und verbringe dort die verbleibene Zeit in einem klasse Backpacker-Hostel mit einem der schönsten Strände in Sri Lanka.

So gehen 10 traumhafte Tage viel zu schnell zu Ende, danke Jungs, danke Sri Lanka, es hat riesig Freude gemacht.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

14 Indien Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

nach nunmehr 2 1/2 Monaten hier die erste Bildgalerie der Tour durch Nordindien und entlang der Westküste.

Mittlerweile kann ich nachvollziehen wenn in vielen Reiseführern beschrieben wird, das man Indien entweder liebt oder am besten gleich wieder nach Hause möchte.

Bei mir ist es Beides gleichzeitig. Auf der einen Seite die Farbenpracht von Natur und Kultur, der Duft der Räucherstäbchen und die Lautsprechermusik allerorts, wenn man die zahlreichen Tempel passiert. Atemberaubende Landschaften wie die Bergwelt im Norden, die traumhaften Strände von Goa, die weiträumigen Tempelanlagen von Hampi vor herrlicher Felsenkulisse und die Backwaters sowie Hillstations in Kerala.

Andererseits ist Indien gerade als Radfahrer extrem anstrengend. Es ist sehr laut auf Hauptstrassen und in Städten, eine permanente Geräuschkulisse durch ein ununterbrochenes Hupkonzert. Der gemeine Inder ansich hupt sich lieber den Weg frei als seine Geschwindigkeit zu reduzierten. Das auch, wenn alles frei ist, für den Fall der Fälle.

Das Leben scheint sehr beschleunigt, offensichtlich möchte man den Rückstand zu den Industrieländern in wenigen Jahren aufholen. Ein Paradoxum, viele Westler kommen nach Indien, um (Yoga)-Entspannung in umtriebiger Umgebung zu finden. Wenn man die Zeit im Ashram verbringt, kann das gut funktionieren.

Daher mache ich jetzt einen weiten Bogen um Städte und bin auf wenig befahrenen Nebenstraßen unterwegs. Hier lässt sich das ursprüngliche, von Landwirtschaft geprägte Indien erleben.

Euch nun viel Freude mit den Bildern, lasst es Euch gut gehn.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

13 Pakistan

Hallo Ihr Lieben,

die ursprüngliche Idee ist ansich, mit dem Containerschiff vom Süden des Iran nach Mumbai zu fahren. Ich werde jedoch bei aller Hartnäckigkeit eines Bessern belehrt, es ist noch nicht einmal möglich, auf das Hafenglände des Containerterminals in Bandar Abbas zu kommen. In der Reederei erfahre ich, dass es aussichtslos sei, den Hafenmeister zu erreichen. “Da wäre es einfacher, einen Termin beim Präsidenten der Vereinigten Staaten zu bekommen”.

Da das pakistanische Visum nur noch einige Tage für die Einreise gülitg ist, entscheide ich mich kurzerhand mit dem Bus bis zur Grenze zu fahren und Pakistan als Transitmöglichkeit zu sehen, um auf dem Landweg nach Indien zu kommen. Sobald die Grenze überquert wird, ist es nicht erlaubt, mit dem Fahrrad durch Balochistan zu fahren. Zu groß die Gefahr, Ziel eines Anschlags oder einer Entführung zu werden. Mann und Material werden auf Ladeflächen von diversen Polizei-Pickups geladen und es geht auf Staatskosten 600 km in zwei Tagen bis nach Quetta. Von dort aus gibt es die Möglichkeit, ebenfalls unter Polizeischutz mit dem Zug weiterzufahren, bis Balochistan passiert ist. Im Korridor Karachi-Lahore-Islamabad-und weiter nördlich können sich Reisende dann frei bewegen.

Sieben Tage ist der Aufenthalt in Pakistan, gerade mal ausreichend, um einen kurzen Eindruck zu gewinnen. Die Menschen denen ich begegne, sind außerordentlich gastfreundlich und hilfsbereit. Die Zeit in Pakistan ist jedoch letztendlich viel zu kurz, gerne wäre ich länger geblieben. Doch der Weg, bis zum 20.02.2017 zum Geburtstag Sri Lanka zu erreichen, ist noch weit.

Wünsche Euch nun viel Freude mit den Bildern.

Allerbeste Grüße, Mark