18 Myanmar

Hallo Ihr Lieben,                                                                                         (neue Bildgalerie siehe ganz ganz unten)

2.555 Radkilometer, 49 Tage im Land, 21 Visa-“Overstay”, die sich mit 63 $ bei der Ausreise problemlos belgeichen lassen, das ist die Kurzstatistik von einer beeindruckenden Tour durch das “Land Buddhas”.

Myanmar, das Land des Lächelns. Noch nie auf der Tour sind mir derart freundliche Menschen begegnet wie hier. Überall wird ein Lächeln im Vorbeifahren erwiedert, die Menschen sind herzlich und zurückhaltend, jedoch durchaus an fremden Menschen interessiert. Wie zuvor waren es wieder die Leute und die Natur, die mir am Besten gefallen. Man wird von der Vielzahl der Pagoden und Tempelanlagen leicht erschlagen; das Ganze scheint auf einen sehr soliden finanziellen Boden gebaut zu sein. Einige Mönche in kleinen abgelegenen Klöstern sind sehr entspannt unterwegs, folgen keinem ersichtlichen Ritual. Einmal lief bis spät in die Nacht der Fernseher mit Champions-League Spielen, der Tag begann für die Kollegen erst um 9 Uhr. In den größeren Klöstern und hin und wieder auch anderorts geht es jedoch auch durchaus “strenger” zu.

Wünsche Euch viel Freude mit dem Beitrag.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 27.01.18: Am 16.1.18 ladet das Flugzeug in Mandalay. Von dort geht es mit dem Nachtbus in den Grenzort Tamu, Anhänger eine Radtasche und die Batterien sind auf dem Landweg sicher angekommen, ein junger Kerl hatte sich bereit erklärt, die Sachen über die Grenze zu bringen und bei sich zu Hause in Tamu zu deponieren; mit seinem Bruder transportiert er Waren zwischen den Grenzorten. Fahrrad, drei Taschen und das Panel reisen im Flugzeug mit. Leider lese ich das Kleingedruckte nicht und so kommen von Kolkata nach Bangkok noch einmal 160 € für Zusatzgepäck hinzu. 11 kg wiegen die drei Taschen und 36 kg Rad mit Panel. Das Panel ist gut gepolstert außen am Radkarton mit Klebeband und Verpackungsfolie befestigt. Das Bodenpersonal gibt sich offensichtlich Mühe, das Panel lädt wieder wie gewohnt.

Schon seit längerem wollte ich eine Zusammenfassung von Nepal schreiben und mit dem Satz beginnen lassen: Neben Georgien und Sri Lanka gibt es ein drittes Lieblingsland: Nepal. Das hat sich mittlerweile überholt, jetzt ist Myanmar auf dem besten Weg, der vierte Favorit zu werden. Die Menschen hier, ca. 87 % Buddhisten, sind die angenehmsten bisher. Sehr entspannt, herzlich und hilfsbereit und voller Lebensfreude. Sie schauen dir im Vorbeigehen oder -fahren übrigens in die Augen und nicht wie die Inder nur auf das Fahrrad, ein nicht zu verachtender Sympathieunterschied, da macht das Unterwegssein besonders Laune.

Campen und Privatübernachtungen sind offiziell nicht erlaubt, werde aber bereits schon ein paar Mal eingeladen, bei den 10 Tagen die ich erst hier bin. In abgelegenen Gebieten gibt es erfreulicherweise keine Ordnungspolizei, die sonst ihren Job sehr gewissenhaft ausübt. In größeren Orten ist nach kurzer Zeit jemand von der „Immigration“ zur Stelle und begleitet dich zum Hotel. Außerdem gibt es viele Klöster, die Ausländer aufnehmen.

Von Mandalay geht es mit dem Nachtbus in den Grenzort Tamu, Anhänger eine Radtasche und die Batterien sind auf dem Landweg sicher angekommen, ein junger Kerl hatte sich bereit erklärt, die Sachen über die Grenze zu bringen und bei sich zu Hause in Tamu zu deponieren; mit seinem Bruder transportiert er Waren zwischen den Grenzorten. Fahrrad, drei Taschen und das Panel reisen im Flugzeug mit. Leider lese ich das Kleingedruckte nicht und so kommen von Kolkata nach Bangkok noch einmal 160 € für Zusatzgepäck hinzu. 11 kg wiegen die drei Taschen und 36 kg Rad mit Panel. Das Panel ist gut gepolstert außen am Radkarton mit Klebeband und Verpackungsfolie befestigt. Das Bodenpersonal gibt sich offensichtlich Mühe, das Panel lädt wieder wie gewohnt.

Ab Tamu geht es dann erst nach Mawlaik und dann wieder nach Norden am Fluss entlang bis kurz vor Hkamti. Den Tipp bekomme ich vom englischen Radkollegen Josh bekommen, der in Yangon lebt. Die Schotterpiste verläuft die meiste Zeit abseits des Flusses durch unbewohnte dschungelartige sehr hügelige Landschaft mit knackigen (Schiebe-) Anstiegen, selten kommt man durch Ortschaften am Fluss. Den Weg gibt es weder auf Google oder der Handy-Offline-Karte, macht die Sache daher besonders spannend.

Am vierten Tag lande ich kurz neben der Piste Nachmittags auf einer Goldmiene. Die Betreiberfamilie ist äußerst tiefenentspannt und lädt gleich zur Übernachtung in einem der zeltartigen Behausungen ein. Es gibt sogar..:-)

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Lonely Planet: „It’s a country, that fuels your emotions, stimulates your senses and stays in your soul“. auch einen größeren Bereich mit einer Art Altar, zu Ehre Buddhas eingerichtet. Übrigens ist die Region nur lückenhaft ans Stromnetz angeschlossen, aber bisher gibt es überall für ein paar Stunden Strom von Dieselaggregaten. Auf der Goldmine blubberte die Maschine die ganze Nacht hindurch.

Danach geht es per Schiff in einem Tag zurück nach Mawlaik, die Idee ist nun über die Highlights von Myanmar, „Bagan“ und „Inle-Lake“ nach Yangon die Radtour fortzusetzen. Leider bekommt man nur 28 Tage Visum mit der Option „overstay“ für 3 $ pro Tag. Wie lange man überziehen kann, werde ich noch in Erfahrung bringen.

Zum Schluss noch ein Satz aus dem Lonely Planet, der es ganz gut auf dem Punkt bringt: “Myanmar is a country that fuels your emotions, stimulates your sences and stays in your soul.”

Euch nun ‘ne Menge sonnige Wintertage.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Übrigens erfahre ich in Indien aus dritter Hand, dass man als Tourist hin und wieder nicht so freundlich behandelt wird, weil „der Westen“ auf Myanmar „eindrischt“. Davon ist hier aber auch rein überhauptgarnichts zu merken! Ansonsten gibt es ein paar für Ausländer gesperrte Regionen, die meisten Bereiche mit den Interessanten Zielen sind jedoch frei bereisbar, in den 28 Tagen läßt sich als Radreisender eh nicht alles sehen.

Sonnenaufgang in Mandalay:

Übernachtung im Kloster:

 

Übernachtung beim Bürgermeister. Am Morgen tragen Kinder und Frauen in Myanmar den hier üblichen Sonnenschutz auf, der aus Thanaka-Holz hergestellt wird:

 

Die Mädels der Goldminen-Familie:

 

Pause für Ross und Reiter. Mittagsstop am Fluss auf dem Weg nach Hkamti durch den Dschungel. Für die kombinierte Tour Boot+Bike bleibt der Anhänger in Mawlaik:

Log vom 27.01.18: Schon seit längerem wollte ich eine Zusammenfassung von Nepal schreiben und mit dem Satz beginnen lassen: Neben Georgien und Sri Lanka gibt es ein drittes Lieblingsland: Nepal. Das hat sich mittlerweile überholt, jetzt ist Myanmar auf dem besten Weg, der vierte Favorit zu werden. Die Menschen hier, ca. 87 % Buddhisten, sind die angenehmsten bisher. Sehr entspannt, herzlich und hilfsbereit und voller Lebensfreude. Sie schauen dir im Vorbeigehen oder -fahren übrigens in die Augen und nicht wie die Inder nur auf das Fahrrad, ein nicht zu verachtender Sympathieunterschied, da macht das Unterwegssein besonders Laune.

Campen und Privatübernachtungen sind offiziell nicht erlaubt, werde aber bereits schon ein paar Mal eingeladen, bei den 10 Tagen die ich erst hier bin. In abgelegenen Gebieten gibt es erfreulicherweise keine Ordnungspolizei, die sonst ihren Job sehr gewissenhaft ausübt. In größeren Orten ist nach kurzer Zeit jemand von der „Immigration“ zur Stelle und begleitet dich zum Hotel. Außerdem gibt es viele Klöster, die Ausländer aufnehmen.

Von Mandalay geht es mit dem Nachtbus in den Grenzort Tamu, Anhänger eine Radtasche und die Batterien sind auf dem Landweg sicher angekommen, ein junger Kerl hatte sich bereit erklärt, die Sachen über die Grenze zu bringen und bei sich zu Hause in Tamu zu deponieren; mit seinem Bruder transportiert er Waren zwischen den Grenzorten. Fahrrad, drei Taschen und das Panel reisen im Flugzeug mit. Leider lese ich das Kleingedruckte nicht und so kommen von Kolkata nach Bangkok noch einmal 160 € für Zusatzgepäck hinzu. 11 kg wiegen die drei Taschen und 36 kg Rad mit Panel. Das Panel ist gut gepolstert außen am Radkarton mit Klebeband und Verpackungsfolie befestigt. Das Bodenpersonal gibt sich offensichtlich Mühe, das Panel lädt wieder wie gewohnt.

Ab Tamu geht es dann erst nach Mawlaik und dann wieder nach Norden am Fluss entlang bis kurz vor Hkamti. Den Tipp bekomme ich vom englischen Radkollegen Josh bekommen, der in Yangon lebt. Die Schotterpiste verläuft die meiste Zeit abseits des Flusses durch unbewohnte dschungelartige sehr hügelige Landschaft mit knackigen (Schiebe-) Anstiegen, selten kommt man durch Ortschaften am Fluss. Den Weg gibt es weder auf Google oder der Handy-Offline-Karte, macht die Sache daher besonders spannend.

Am vierten Tag lande ich kurz neben der Piste Nachmittags auf einer Goldmiene. Die Betreiberfamilie ist äußerst tiefenentspannt und lädt gleich zur Übernachtung in einem der zeltartigen Behausungen ein. Es gibt sogar..:-)

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Lonely Planet: „It’s a country, that fuels your emotions, stimulates your senses and stays in your soul“. auch einen größeren Bereich mit einer Art Altar, zu Ehre Buddhas eingerichtet. Übrigens ist die Region nur lückenhaft ans Stromnetz angeschlossen, aber bisher gibt es überall für ein paar Stunden Strom von Dieselaggregaten. Auf der Goldmine blubberte die Maschine die ganze Nacht hindurch.

Danach geht es per Schiff in einem Tag zurück nach Mawlaik, die Idee ist nun über die Highlights von Myanmar, „Bagan“ und „Inle-Lake“ nach Yangon die Radtour fortzusetzen. Leider bekommt man nur 28 Tage Visum mit der Option „overstay“ für 3 $ pro Tag. Wie lange man überziehen kann, werde ich noch in Erfahrung bringen.

Zum Schluss noch ein Satz aus dem Lonely Planet, der es ganz gut auf dem Punkt bringt: “Myanmar is a country that fuels your emotions, stimulates your sences and stays in your soul.”

Euch nun ‘ne Menge sonnige Wintertage.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Übrigens erfahre ich in Indien aus dritter Hand, dass man als Tourist hin und wieder nicht so freundlich behandelt wird, weil „der Westen“ auf Myanmar „eindrischt“. Davon ist hier aber auch rein überhauptgarnichts zu merken! Ansonsten gibt es ein paar für Ausländer gesperrte Regionen, die meisten Bereiche mit den Interessanten Zielen sind jedoch frei bereisbar, in den 28 Tagen läßt sich als Radreisender eh nicht alles sehen.

Sonnenaufgang in Mandalay:

 

Übernachtung im Kloster:

 

Übernachtung beim Bürgermeister. Am Morgen tragen Kinder und Frauen in Myanmar den hier üblichen Sonnenschutz auf, der aus Thanaka-Holz hergestellt wird:

 

Die Mädels der Goldminen-Familie:

 

Pause für Ross und Reiter. Mittagsstop am Fluss auf dem Weg nach Hkamti durch den Dschungel. Für die kombinierte Tour Boot+Bike bleibt der Anhänger in Mawlaik:

Log vom 13.2.18: Bin nach ein paar Tagen Bagan und Besteigung von Vulkan Mt. Popa am Inle-See, einem der Natur- und Kultur-Highlights von Myanmar. Morgen geht es auf eine 3-tägige Wanderung und dann weiter in die Hauptstadt Yangon, ca. 600 Radkilometer.

Was ist neu: Die Übernachtungsbilder ab dem 16.10.17 in der Karte sind aktualisiert.

Log vom 27.2.18: Vor 4 Tagen bin ich nach sehr anstrengender Tour in der erfreulich entspannten Hauptstadt von Myanmar angekommen. Zuerst ging es durch die Berge mit knackigen Anstiegen und in der Ebene Richtung Süden wurde es ab Mittag ordentlich heiß, in Yangon sind es gerade um die 37 Grad.

Die Wanderung von Kallaw zum Inle-See hat Laune gemacht, führt auf kleinen Wegen durch ein beschauliches Bergpanorama. Hatte mich diesmal für eine gebuchte Tour entschieden, 10 Leute aus unterschiedliche Ländern mit lokalem Guide. Am Inle stand die Erkundung des Sees auf dem Programm, am ersten Tag eine Motorboot-Tour mit acht Stops und am zweiten eine Radtour mit Halt an heißer Quelle, Besichtigung Tofu-Herstellung und Sonnenuntergang mit Blick auf den See auf einem Weingut. Beide Touren angeboten vom Hostel.

Morgen geht es weiter Richtung Thailand, Grenzübergang Mae Sot. Auf dem Weg gibt es zwei weitere Attraktionen, den Golden Rock und eine Tageswanderung im Kalksteingebirge nahe Hpa-An. Mittlerweile ist das 28-Tage Visum schon ordendlich überzogen, man kann sich jedoch an der Grenze mit 3 $ pro Tag freikaufen. In einigen Unterkünften kommt man jetzt nicht mehr unter, übernachte aber eh meistens in Klöstern. Ist sehr unkompliziert und eine klasse Erfahrung, auf Spendenbasis wird außerdem die Reisekasse geschont 🙂

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Wanderung Kallaw-Inle

Mittagsstop im Kloster: Die Jungs geben ein Geburtstagseis aus.

Beim Mittagsstop: Die Kinder hatten noch nie einen Ausländer gesehen.

Pagode von Bago, einen Tag vor Yangon.

Log vom 11.3.18: Von Yangon bis zur Grenze nach Thailand bin ich auf verkehrsarmen Nebenrouten unterwegs. Das geht bis auf weiteres bestens auf, kaum Verkehr, hautnahes Dorfleben, klasse Einheimische bei den Stops unterwegs, nur hin und wieder abschnittsweise sehr staubige und steinige Pisten. Am ersten Abend bin ich nach 110 heißen und schlauchenden Kilometern erst um 21 Uhr in Bago, das “Einchecken” im Kloster ist jedoch super einfach und unkompliziert, der zuständige Mönch kennt mich noch vom Hinweg wenige Tage zuvor, empfängt mich mit einem freundlichen Lächeln, als er mich verstaubt und ausgelaugt vor sich sieht.

Der nächste Stop am Buddhistischen Pilgerort “Golden Rock” war jetzt nicht so prickelnd wie die einschlägigen Ankündigungen erwarten ließen. O.K., war zur ungünstigen Zeit dort, Vollmondwochenende, die Burmesen hatten 4 Tage frei, ganz Myanmar war auf den Beinen. Die Unterkünfte voll, man wird zum Golden Rock per LKW mit unzähligen Sitzreihen auf der Ladefläche 10 km den steilen Berg hochgefahren und läuft dann noch ein zwei Kilometer mit Hunderten zu Fuß weiter. Massenveranstaltung, nicht so meine Sache. Gut, hätte ja auch schon um 7 da sein können 🙂

Weiter geht’s nach Hap-An, herrliche Kleinstadt, klasse Cafe’s, großer See in der Stadt und Backpackerunterkunft zum Austauschen mit zahlreichen “Travallern” und Radkollege Yogesh aus Indien, der auf dem Weg zurück nach Hause ist. Steige zum Sommenaufgang 700 Hm zum Mt. Zwegabin über sehr steile Treppenstufen hoch, oben eine Klosteranlage mit Fernblick über die Ebene. Am Nachmittag erfrischendes Bad in einem kleinen See, der über einen 20 Meter-Abstieg in eine Höhle erreichbar ist. Danach 2 Stunden Paddeltour durch Reisfelder vor Karstberg-Kulisse. Gelungener Tag.

Die letzten zwei Etappen wieder auf Nebenstraßen, kurz vor Thailand eine letzte Klosterübernachtung in einem offenen Raum mit Buddha-Statue, direkt neben der großen Pagode. Hilfsbereite, herzliche Mönche die ein wenig Englisch sprechen sind ein schöner Abschied.

Myanmar, das Land des Lächelns. Noch nie auf der Tour sind mir derart freundliche Menschen begegnet wie hier. Überall wird ein Lächeln im Vorbeifahren erwiedert, die Menschen sind herzlich und zurückhaltend, sind jedoch durchaus an fremden Menschen interessiert. Wie zuvor waren es wieder die Leute und die Natur, die mir am besten gefallen haben. Man wird von der Vielzahl der Pagoden und Tempelanlagen leicht erschlagen; das Ganze scheint auf einen sehr soliden finanziellen Boden gebaut zu sein. Einige Mönche in kleinen abgelegenen Klöstern sind sehr entspannt unterwegs, folgen keinem ersichtlichen Ritual. Einmal lief bis spät in die Nacht der Fernseher mit Champions-League Spielen der Tag began für die Kollegen erst um 9 Uhr. In den größeren Klöstern und hin und wieder geht es jeoch auch durchaus “strenger” zu.

Gerade ist es sehr angenehm, den geschundenen Körper etwas zu erholen, Mae Sot und den Unterkunft sind sehr entspannt, es gibt viele Kontakte zu Leuten die hier hängengeblieben oder auch unterwegs sind. Warte gerade auf eine Lierferung von Gates, schon länger war mein Wunsch das Rad etwas kürzer zu Übersetzen. Der erste Gang ist am Berg einfach zu lang, gerade wo es jetzt Richtung Nord-Thailand geht, wo das Profil sehr sehr bergig wird.

Wünsche Euch nun eine schöne Übergangszeit zum Frühling.

Gehabt Euch wohl, mit allerbesten Grüßen, Mark

Mächtige Shwedagon-Pagode von Yangon, 99 Meter hoch und eine der ältesten Pagoden der Welt.

Treffe Radkollegen Marlene und Vincent in Yangon zum Kaffee, sie sind auf dem Sprung nach Indien. Der freudliche Herr von Cafe-Shop wollte gerne mit auf’s Bild 🙂

Schon beeindruckend, was die Burmesen sich da gebastelt haben. Fahrrad mit Elektrounterstützung wohlgemerkt.

Pilgerstätte Golden Rock, zur Ehre Buddhas werden Goldplättchen aufgeklebt.

Auf verkehrsarmen Nebenstrecken geht’s Richtung Osten.

Kurz vor der Grenze kommen mir Tim und Steve aus den Staaten entgegen.

Beschauliche Kulisse mit Karstbergen.

Auf geht’s nach Thailand, Bye Bye amazing Myanmar.

 

Indien Teil 4: Nagaland und Manipur

Hallo Ihr Lieben,                                           (kleine Bildgalerie ganz unten)

in der Tat ist Indien nicht DAS Radparadies auf dieser Welt. Mit Sikkim, Assam, Mizoram, Nagaland und Manipur bin ich in fünf der sechs Staaten unterwegs, nur die Bergregion Arunachal Pradesh am Fuß des Himalayas ist noch ein weißer Fleck auf der Karte. Grund genug um eines Tages in der Kombination mit Nepal und Kashmir/Ladakh noch einmal zurückzukommen. Dann jedoch als Mountainbike- und Wandertour 🙂

Der Nordosten ist um einiges entspannter als der Rest von Indien, nicht annähernd so dicht besiedelt, sehr freundliche Menschen und die Bergregionen haben ein grandioses Landschaftsbild zu bieten. Wer einmal auf den Subkontinent kommt, sollte diesen Teil nicht verpassen.

Wünsche Euch viel Freude mit diesem Beitrag.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 04.12.17: Nach mehr als zwei Monaten steige ich am 29.11.17 zurück vom Bangladesch-Ausflug in Changki/Nagaland wieder auf’s Rad. Die ersten 10 km fühlen sich an wie die ersten Fahrversuche als 5-Jähriger. Der Gleichgewichtsinn will offensichtlich nicht richtig aufwachen. Dazu trägt mit Sicherheit das hohe Gewicht von 100 kg bei. Danach macht’s wieder richtig Laune, die Landschaft ist sehr bergig, deftige Anstiege werden mit klasse Fernsicht belohnt. Die Strassen sind jedoch eine echte Geduldsprobe mit dem Gespann, eher was für MTB oder Offrodfahrzeuge. Unterwegs Richtung Kohima gibt es viele Übernachtungseinladungen, die Nagas sind einmalig.

Bleibe voraussichtich bis 10.12.17 in der Hauptstadt, das http://hornbillfestival.co.in ist ein echtes Hightlight, gehört mit zu den bekanntesten Veranstaltungen in Indien.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Log vom 16.12.17:10 Tage Hornbill-Festival sind vorüber. Das Fest war ein Erlebnis, Tagsüber schau’ ich mir das indigene Showprogramm der 17 Volksstämme Nagalands in der zentralen Arena an, treffe Leute aus der ganzen Welt; am späten Nachmittag gibt es Livemusik und am Abend sitzen wir mit Freunden von Gastgeber Chevy am Feuer. Es gibt eine Einladung nach Kapstadt; lerne Peter kennen, er ist Südafrikaner, tiefenentspannt und Gründer der 2 Kaffee-Marken Himalayan Coffee in Nepal und seit 3 Jahren Nagaland Coffee. Peter war Theologe und Anthropologe, hat danach BWL studiert, den Job letztendlich an den Nagel gehängt und schließlich die Kaffeemarken gegründet. Hab ihn im Kaffee-Pavillion mit Schürze arbeiten seh’n und gefragt, ob er Volunteer auf dem Hornbill wäre, was er mit einem symphatischen Lächeln verneint 🙂 Zudem ist er auch noch Radfahrer, war vor kurzem mit seinem Sohn auf der Annapurna-Runde mit dem MTB unterwegs, incl. 5.415 m Thorong-La Pass. Respekt.

Nach ein paar Tagen Regen werde ich morgen 3 Tage im Dzukou Valley Wandern und dann Richtung Myanmar-Grenze aufbrechen. Sind nur noch 220 km.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Erin + Colleen, Radfreunde aus New York, Chevy und sein Kumpel

 

Log vom 23.12.17: Bin zurück von der Wanderung im grandiosen Zdukou-Valley. Nach ein paar Orga- und Ruhetagen geht es morgen wieder auf’s Fahrrad Richtung Grenze Myanmar.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Glückliche Weihnachten.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Die Jungs aus Dimapur waren mit Fotoausrüstung im Tal, um den Sternenhimmel in der mondlosen Nacht aufzunehmen.

Dzukou-Valley bei Frost in den Morgenstunden.

Log vom 29.12.17; Bin seit 25.12.17 in Imphal und werde bis Neujahr hier bleiben. Die Manipuris sind klasse und super gastfreundlich, hab unter anderem Kontakt zur lokalen Radgruppe. Es macht mehr Sinn, den Jahreswechsel hier zu Verbringen und dann den Grenzübertritt anzugeh’n als irgendwo vor oder hinter der Grenze Indien/Myanmar Sylvester eventuell alleine zu verbringen.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl. Kommt gut ins neue Jahr.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Das Team vom Radladen Noren wechselt kosternlos die Bremsflüssigkeit vorne und hinten. Riesen Dank dafür. Toni (re.) zeigt mir die Stadt und hilft bei Besorgungen.

 

Log vom 07.01.18: Euch erstmal ein brilliantes neues Jahr 2018. Hoffe Ihr seid gut gestartet, ich selbst war beim Open Air Festival “Wildernest” 20 km nördlch von Imphal mit lokalen Rock-Bands, einer lustigen Ska-Combo aus Israel/Mexiko, Camping und ‘ner Menge klasse Leute zum Feiern.

https://www.facebook.com/wildernestimphal/posts/?ref=page_internal

Übrigens: Hab vorgestern erfolglos versucht, die Grenze nach Myanmar zu passieren.

Die Vorgeschichte

Bis Juni 2017 war es für Ausländer noch möglich, von Indien nach Myanmar per Land einzureisen.

Neben dem Visa ist ein Permit erforderlich, dass man mindestens 4 Wochen vorab beim „Ministery of Hotels and Tourism“ in Yangon beantragt.

Danach ist irgendetwas passiert, keiner weiß genau was, reguläre Permits werden bis auf weiteres nicht mehr ausgegeben.

Die Bedingung für ein Permit ist nun, über ein Reiseveranstalter vom ersten bis zum letzten Tag eine organisierte Tour zu buchen, mit Guide, Hotelübernachtungen und Transfer, falls man kein eigenes Fahrzeug hat. Die Tour kostet dann für Individualreisende um die 3000 Dollar.

Lange Rede kurzer Sinn: Keine Option für einen Radfahrer, ähnliches gilt übrigens für das Traumland Butan.

Mein Plan ist daher folgender: In Nepal auf dem Weg zurück nach Indien treffe ich beim Mittagsstopp Matheo, ein Radkollege aus Italien. Er war gerade in Myanmar. Sein Gastwirt in Yangon hat berichtet, dass es mit Hilfe seines Onkels aus dem Grenzort Tamu möglich ist, auf Einladung ohne das „unerreichbare“ Permit zu passieren. Im folgenden läßt sich der Kontakt tatsächlich herstellen, wir verabreden uns am 05. Januar 2018 vor dem Gebäude der Myanmar Immigration. Ich bekomme den Indien-Ausreisestempel in den Pass gedrückt und fahre weiter 1 km bis zum verabredeten Treffpunkt.

Alles weitere ist schnell erzählt: Der Plan geht nicht auf. Der zuständige Grenzbeamte, an den wir weitergeleitet werden, möchte sehr freundlich aber bestimmt das Permit sehen.

Auch die Idee, den Beamten mit etwas Bargeld umzustimmen, gibt es. Scheidet jedoch aus, da den „Vorgang“ schon einige Kollegen mitbekommen hatten.

Die Kollegen am indischen Checkpoint markieren den Ausreisestempel mit einem roten Stift als „ungültig“ und ich bin wieder zurück in Manipur. Hatte problemlos wie bereits zuvor ein Indien-Visa mit „Multiple Entry“ bei der Botschaft in Bangladesch bekommen.

Plan B ist nun jemanden zu finden, der die Ausrüstung rüber nach Tamu bringt, werde dann per Flugzeug einreisen. Bitter, das zweite Mal wie zuvor nach Sri Lanka, wo es keine Fähre mehr gab. Von Imphal via Kolkatta und Bangkok nach Mandalay. Von dort 500 km mit dem Bus nach Tamu.

Das ist die Situation, diese Grenze ist hin und wieder nicht oder nur schwer passierbar. Von Thailand gibt es übrigens 3 Grenzübergänge, wo die Einreise (und sehr wichtig: auch die Ausreise) per Land kein Problem darstellt…

 

Log vom 11.01.2018: Mit dem Mini-Bus geht es zurück nach Imphal, das Rad auf dem Dachgepäckträger vom Fahrer festgezurrt. Anhänger und Batterien sind auf dem Landweg unterwegs nach Tamu; gleich hinter der Grenze gelegen, keine 2 Kilometer von Indien entfernt.

Die Flüge sind gebucht, am Sonntag geht es von hier in rund 22 Stunden über Kolkata und Bangkog nach Mandalay und weiter mit dem Bus zurück an die Grenze nach Tamu. Ob ich von dort die Tour fortsetze oder mit dem Bus nach Mandalay zurück fahre, werde ich dann entscheiden. Ansich steht mir der Sinn sehr nach Radfahren, das kam in der letzen Zeit schon etwas zu kurz…

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Myanmar beginnt auf der anderen Flussseite, gleich hinter der Brücke liegen die Gebäude der Immigration. Weiter ging es nicht. Das Bild entstand übrigens bereits auf dem Rückweg. Don’t worry, be happy. Übrigens wird man hier überall mit “Bro” angesprochen, wem’s auf dem Bild aufgefallen ist. 🙂

17 Bangladesch

Hallo Ihr Lieben,                                                      (Bildgalerie ganz unten)

25 Tage Bangladesch sind es dann letztendlich doch geworden, der “Visa-Ausflug” ohne Rad ins Nachbarland. Nepal hatte ich ja intensiv besucht, da liegt es nahe zur Visa-Erneuerung für Indien und Myanmar ein neues Land kennenzulernen. Was sich dann jedoch abspielt, ist (sagen wir Mal) sehr speziell. Es ist der größte kulturelle Unterschied bisher der gesamten Tour. Indien hoch drei.

Dhaka ist eine der am dichtesten Besiedelten Großstädte überhaupt, auf den Strassen sind tausende Fahrrdrikshas zwischen Fussgängern, Bussen, Motorrädern und PKW’s unterwegs. Es fällt gleich auf, das wesentlich schneller und mit weniger Rücksicht als in Indien gefahren wird. Wer hier eine Strasse überqueren möchte, sollte sehr aufmerksam sein, es gibt keine Fussgängerampeln, man hat keine andere Wahl. Der Verkehr ist der Hammer; treffe im Bus einen Bänker, er braucht für 5 km zur Arbeit 1,5 bis 2 Stunden. Ein Weg. Den Vorschlag mit dem Rad zu fahren zieht er ernsthaft in Erwägung.

Komme beim bekannteste Radreisenden Bangladeschs in Dhaka unter. Seine Frau organisiert den ersten Triathlon Bangladeschs mit, an dem ich als Volunteer teilnehme. Alles wunderbar, sie sind den ganzen Tag unterwegs, ich bekomme einen Wohnungsschlüssel, kann den Tagesablauf frei gestalten. Nach einer Woche gehen sie auf  für ein paar Tage zu einer Bootstour außenhalb Dhakas die leider im letzten Moment ausgebucht ist und eröffnet eine halbe Stunde vor Abfahrt, dass ich während ihrer Abwesenheit nicht bleiben kann, weil sie selber nur zur Untermiete wohnen und der Eigentümer generell nicht so erbaut ist, dass er ausländische Gäste aufnimmt. Als ich sehr freundlich äußer, dass das jetzt sehr überraschend kommt, bricht es aus ihm heraus, wird ungehalten und sagt im Prinzip, dass “die Deutschen” überhaupt das Allerletzte wären usw. Lerneffekt: Die eigene Sichtweise zu äußern wird als Kritik aufgefasst und ist nicht geduldet. Letztendlich komme ich Nachts um 1 Uhr in einem abgerockten Hotelzimmer für 30 Dollar unter, weil die günstigen Unterkünfte nicht für die Sicherheit der Ausländer garantieren können.

Zwei Tage verbringe ich in einem Dorf bei einem Freund vom Dhaka-Gastgeber. Er zeigt mir das Dorf und die Umgebung, fotographiert und filmt mich unentwegt bei Allem und veröffentlicht ungefragt quasi online in “sozialen Medien”. Nach einiger Zeit äußere ich freundlich die Bitte, vorher zu fragen, das bleibt jedoch wiederholt unbeachtet. Fazit: Wer eingeladen wird, hat keine Privatsphäre und hat die Regeln des Gastgebers bis ins letzte Detail zu befolgen. Ich sage es wie es ist. Als wir später über weitere kulturelle Unterschiede zwischen den Welten sprechen, ist er letztendlich Dankbar. Er hatte zum ersten Mal direkten Kontakt zum einem “Westler” und möchte im Bereich Ökotourismus aktiv werden. Toi Toi Toi.

Bei einer weiteren Tour mit einem anderen Gestgeber über wormshowers.org, wir besuchen eine Ökofarm, Weber und sein Moringa-Projekt (nehme im Prinzip als Gast an einer Dienstreise teil), geht es ähnlich zu. Sehr enger Kontakt und die Regeln des Gastgebers sind unbedigt zu befolgen. Hm, persönlich gehe ich persönlich mit Gästen anders um.

Letztendlich komme ich die letzte Woche in einer 3er WG wieder über wormshowers.org unter, eine australische Radfahrerin lebt und arbeitet in Dhaka, bietet spontan ihr Zimmer an, obwohl sie gar nicht zu Hause ist. Wir sehen uns am Ende eine Stunde. Amazing, danke noch einmal Sarah-Jane, du bist großartig.

Zu guter Letzt kommen ich mit einem Geschenk aus Bangladesch zurück, habe mir Krätze eingefangen. Juckt wie Schwein, ist aber mit Lotion und Salbe gut behandelbar. Leider hatte es nach Gurwahati erst der zweite hier in Kohima diagnostiziert. Jetzt klingt es nach vier Wochen so langsam ab. Freund Michael aus der Heimat fragt, er wüsste gerne, was sonst noch immer so passiert. Ich antworte: “Nüscht, läuft erschreckend gut, nur Bangladesch war die Hölle. Zählt aber nicht, war ja ohne Rad dort.”

Bis zum nächsten Beitrag, gehabt Euch wohl.

Eine geruhsame Vorweihnachtszeit.

Mark

Log vom 23.10.17: Bin nach zwei Busetappen (32 Stunden bis Agartala und 8 Stunden bis Dhaka) am 20.10.2017 in der Hauptstadt Bangladeschs mit 6,7 Millionen Einwohnern angekommen.

Jetzt geht es an die Neu-Beantragung der beiden abgelaufenen Visa für Indien und Myanmar bevor es zurück nach Nagaland/Indien geht, um von dort die Tour Richtung Myanmar fortzusetzen.

Am 27.10.2017 gibt es in der Stadt den ersten Triathlon von Bangladesch, nehme als Volunteer im Orga-Team an der Veranstaltung teil.

Log vom 04.11.17: Bin nach einem Kurzausflug nach Araihazar (Dorfleben) und Sonargaon (historisches Zenturm von Bengalen) zurück in Dhaka.

Der Triathlon war ein voller Erfolg, wir haben dem Radfahern und Läufern an einem Verpflegtungsstand Wasser gereicht.

Das Myanmar-Visum kann ich am Dienstag abholen, danach geht’s zur indischen Botschaft zur nächsten Beantragung.

Was ist neu:

  • Beitrag Indien 3 ist online

 

Log vom 08.11.2017: Hab das neue Myanmar-Visa gestern bekommen, das für Indien soll am 14. fertig sein.

Das Visum für Myanmar war nicht ganz so leicht zu bekommen wie in Kathmandu, auch weil mir ein blöder Fehler passiert ist: Sie wollten wieder ein Flugticket sehen, diesmal habe ich jedoch im Netz ein eigenes Pseudo-Ticket erstellt. Unkonzentrierterweise einen Direktflug von Dhaka nach Yangon, den es in Realität gar nicht gibt. Nur mit Zwischenstop in Bangkok. Ausdruck von Bangkok nach Yangon war als zweites Ticket angehängt. Ist ihm natürlich aufgefallen. (Stornierung eines realen Tickets kostet 50 Dollar).

Ich: Oh, da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen bei der Online-Buchung.

Er: Online-Tickets werden nicht akzeptiert, gehen sie zum Reisebüro oder zur Fluggesellschaft.

Beim erneuten Anlauf ist das Pseudo-Ticket vom Reisebüro dann durchgegangen… Hat mir Radkollege Alex per Mail zugeschickt 🙂

Morgen geht es mit Einheimischen auf eine Bio-Farm und zu Webern, die Stoffe auf traditionelle Weise per Hand herstellen. Sie helfen beim Erschließen neuer Absatzmärkte.

Was ist neu:

  • Beitrag Indien 3 ergänzt: Video und 2 Bilder (Minster Modi und “I love Guwahati”)
  • Bilder auf Seite “Ausrüstung” optimiert.

Bis demnächst, gehabt Euch wohl.

Mit allerbesten Grüßen aus dem Wahnsinnsmoloch Dhaka, Mark

 

Log vom 17.11.17: Nach 22 Stunden Busfahrt von Dhaka nach Kolkata, einer Übernachtung und dann 23 Stunden mit dem Zug bin ich zurück in Guwahati. Visa für Indien hat problemlos geklappt, sie haben 6 Monate “Multiple Entry” ausgestellt. Das Paket mit dem Ersatzteil für’s Rad ist angekommen, jetzt geht’s die Tage mit Zug und Jeep zurück nach Nagaland, um von Changki aus die Tour fortzusetzen.

 

 

Indien Teil 3: Grandioser Nordosten

Hallo Ihr Lieben,

am 21. August 2017 fahre ich über die nepalische Grenze zurück nach Indien.

Der Nordosten des Landes unterscheidet sich glücklicherweise wesentlich vom dem, was ich bisher bei den ersten zwei Aufenthalten erlebt hab. In Sikkim leben zum Großteil Nepalis, es ist buddhistisch geprägt. Die Leute in Assam sind sehr entspannt, hab klasse Kontakte bei den Übernachtungen über Wormshowers.org, hier teilen Radfahrer ihre Unterkunft für Radreisende, weltweit. Meghalaya erinnert landschaftlich sehr an die Schottischen Highlands und Nagaland ist einzigartig aufgrund der traditionellen Stammeskultur.

Wünsche Euch nun viel Freude mit den Bildern. Gehabt Euch Wohl.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Hab am 11.09.17 mit dem Smartphone eine lokale Überschwemmung in der Innenstadt von Guwahati  aufgenommen. Nach einer Stunde war das Wasser wieder verschwunden. Bereich liegt wohl in einer kleinen Senke, die von Hügeln umgeben ist.

Log vom 12.09.17: Bin in Guwahati und zurück aus den Bergen im Süden nahe der Grenze zu Bangladesch.

Zwei Tage Wandern in dschungelartiger Landschaft mit Wasserfällen, natürlichen Pools zum Baden und den für das Gebiet typischen „Living Root Bridges“. Hier lebt das kleinwüchsige Bergvolk der Khasi mit eigener Sprache und Kultur. Es ist aber auch die regenreichste Region in Indien. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag in Cherrapunji beträgt 11.430 mm. Damit steht der Ort weltweit auf dem dritten Platz.  Es hat in der letzten Nacht 9 Stunden ununterbrochen heftigst gewittert. Auch danach war es kaum besser, hab mich daher “aus dem Staub” gemacht. Stück für Stück geht es nun weiter Richtung Osten, es gibt noch einige Natur- und Kulturhöhepunkte auf dem Weg.

Mit allerbesten Grüßen aus dem großartigen Nordosten, es sieht gerade sehr danach aus, dass ich Frieden mit den völlig durchgedrehten Indern schließen kann…:-)

Log vom 28.9.17: Warte gerade auf ein Fahrradteil aus Deutschland und schau’ mir derweil mit Gastgeber Wapnag die Gegend an. Nagaland ist großartig, bewaldete Hügel/Berglandschaft mit symphatischen Menschen. Es gibt 16 indigene Volksgruppen, Nagaland christlich geprägt und weitgehend unabhängig vom Rest Indiens; offizielle Landessprache ist Englisch.

Was ist neu:

  • Fernsehbericht aus Assam ist unter Presse verlinkt.
  • Übernachtungsbilder ab 15.8.17 sind aktualisiert.
  • Nepal Teil 2 ist online

Log vom 11.10.2017: Bin per Jeep/Zug zurück in Guwahati und werde hier das Fahrradteil aus Deutschland in Empfang nehmen.

Auf dem Weg nach Guwahati geht es auf einen Abstecher nach Longwa, ein Bergdorf des Konyak-Stammes auf 1.400 m, wo bis zur Christianisierung Ende des 19. Jahrhunderts durch den US-amerikanischen Babtisten Dr. Clark noch Kopf-Jäger unterwegs waren. Nehme während der Dorfführung mein Lunchpaket in der Küche des Königshauses ein, es ist leider nur seine Frau mit dem jungen Thronfolger zu Hause. Die Dorfstrasse ist gleichzeitig der Grenzverlauf, ein Bergkamm zwischen Indien und Myanmar; das Königshaus ist genau auf der Grenze errichtet, man kann also mit einem Bein im Hindu-Reich und mit dem anderen bei den Burmesen zu Gast sein. Etwas gewöhnungsbedürftig ist im ersten Moment die Begegnung mit einem älteren Herrn mit großflächiger Gesichtstätowierung. Hab nicht ergründen können, was da im Kopf vor sich geht.

Adam Kozioł: Konyak Tribe

(Bild: Adam Kozioł, http://photogrvphy.com)

Mittlerweile gibt es auch eine neue Planung: Die Myanmar-Grenze läßt sich bis zum 17.10. (letztmöglicher Visa-Einreisetag) jetzt nicht mehr entspannt per Rad mit Erkundungsstopps erreichen. Daher werde ich die Tage mit dem Zug nach Dhaka (Bangladesch) fahren, um dort die beiden Visa für Indien und Myanmar zu erneuern und danach die Tour von Changki aus fortsetzen.

 

16 Nepal Teil 2

Hallo Ihr Lieben,

hier jetzt der zweite Teil der Bilder aus Nepal bis zur Grenze nach Indien.

Enjoy.

Love, Peace, Freedom and Rock ‘N’ Roll, Mark

16 Nepal Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

hier jetzt der erste Teil der Bilder aus Nepal bis Kathmandu.

Enjoy.

Love, Peace, Freedom and Rock ‘N’ Roll, Mark

 

Bericht folgt, zunächst die vergangenen “Kurzmeldungen”:

13.08.17: Schiebe die Tourfortsetzung noch ein wenig auf. Kathmandu ist großartig und es ist Regenzeit gerade, da ist es wahrscheinlich nicht so prickelnd, Fahrrad zu fahren.
Aber es gibt auch eine ziemlich lange To-Do-Liste, in den letzten 15 Monaten hat sich Einiges angesammelt, habe aber echt noch Lust ein paar Sachen auch außerhalb von Kathmandu anzuschauen, habs ja nicht eilig…😊.

Was ist neu:

– Beitrag Nepal ist online

– Es gibt eine neue Rubrik “Presse” im Hauptmenue mit drei neuen Artikeln, aktuell ist ein Beitrag unter Patria “News” über die Tour erschienen.

– Plattfüße und Defekte unten auf dieser Seite sind aktualisiert.

– Seite “Ausrüstung” im Hauptmenue ist aktualisiet.

31.7.17: Die Vorbereitungen zur Tourfortsetzung sind fast abgeschlossen, das Visum für Myanmar ist in der Tasche, Indien noch bis Ende Oktober gültig. Die Tage geht es weiter Richtung Osten 1.500 km durch Nepal, Nordost-Indien bis zum einzig geöffneten Grenzübergang nach Myanmar. Radkollege Benno ist zurück in Kathmandu, sind zusammen im selben Hostel. Er hat jedoch erstmal andere Pläne und wird dann einige Zeit später weiterfahren.

13.7.17: Nach 10 Tagen Vipassana-Meditation 10 km nördlich von Kathmandu in den Bergen bin ich wieder zurück in der Hauptstadt. Vipassana ist die reinste, ursprüngliche Meditationstechnik, die von Buddha vor 2.500 Jahren gelehrt wurde. 10 Tage Schweigen, viele Stunden Meditieren und keinen Blickkontakt zu den Teilnehmern ist eine sehr intensive Erfahrung. Besonders zu empfehlen.

Nun geht es an die Vorbereitung der Tourfortsetzung Richtung Myanmar, Visabeschaffung etc. Habe es damit jedoch nicht besonders eilig, die Zeit in Nepal ist einfach zu schön.

30.06.17: was ist neu: Die Übernachtungsbilder ab 19.5.17 sind aktualisiert.

25.6.17: Bin seit drei Tagen zurück vom Everest.

26 Tage in den Bergen, 245 km, 21 Wander-, 2 Ruhetage, und 3 Tage Klosterfest in Thame. Zwei Passpüberquerungen (Renjo La 5418 m, Cho La 5420 m), insgesamt 8 Mal über 5300 m und letztendlich freier Blick auf den 12 km entfernten Everestgipfel vom Aussichtspunkt Kala Patthar auf 5648 m. Hatte eine großartige Zeit und Erfahrung.

Um zum Everest zu kommen, fliegen die meisten Trekker in 30 Minuten von Kathmandu nach Lukla. Ich fahre 12 Stunden mit dem Jeep nach Sallerie. Von dort sind es drei Tage zu Fuß bis Lukla. Über Namche mit zwei Nächten zur Akklimatisierung auf 3500 m geht es weiter nach Thame und von dort über den ersten Pass nach Gokyo. Viele Trekker gehen von Namche direkt zum Everest Base Camp, ich entscheide mich jedoch aufgrund der besseren Aussicht auf den Everest zum Aussichtspunkt Gokyo Ri zu gehen. Dort angekommen, ist der Himmel wolkenverhangen, insgesamt steige ich an drei Tagen auf den 5360 m hohen Aussichtzspunkt, jedoch ohne Erfolg. Daher geht es am nächsten Morgen weiter über den Cho La Pass bis zum Kala Patthar. Dort starte ich zunächst einen Versuch, den Everest zum Sonnenuntergang zu sehen, auf halben Weg ist die Bergwelt in Wolken. Am nächsten Morgen soll es um 4 Uhr losgehen. Als ich um 3 Uhr aus dem Fenster schaue, gibt es leichten Schneeregen. Etwas später klart es auf und um 9 Uhr angekommen auf dem Kala Patthar präsentiet sich der Everest in voller Pracht. Weiter rechts Nuptse und Lhotse, ein atemberaubendes Bergpanorama.

Nun geht es ca. 100 km zurück nach Sallerie, noch ist das Wetter gut, die letzten zwei Tage regnet es hin und wieder. Der Körper und die Stimmung ist großartig, zwischendurch hatte ich nicht genug Rücksicht auf das Knie genommen, am Schluss macht es jedoch wieder einen guten Eindruck.

Aufgrund der Nebensaison wegen des Monsuns sind nur einige Trekker unterwegs, klasse Leute, sehr entspannt. Überall gibt es freie Betten, noch im April gab es täglich über 300 Neuankömmlinge im Nationalpark, es wurde zusätzlich auf den Bänken im Frühstücksraum geschlafen.

Jetzt steht Sightseeing in Kathmandu  und einige Erledigungen auf dem Programm und demnächst geht es weiter in Richtung Myanmar.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Indien Teil 2

Hallo Ihr Lieben,

nach der Rückkehr aus Sri Lanka fahre ich von Madurai auf östlicher Seite Richtung Norden. Dank Rad-Navigation mit Open Street Map auf dem intelligenten Mobiltefon lassen sich recht verkehrsarme Nebenstrassen finden, das Radfahren macht endlich wieder Laune.

Der erste Stop ist das Sivananda Ashram in der Nähe von Madurai. Vier Tage Yoga, Meditation, Vorträge und Mantras in abgeschiedener Natur. Sehr intensive Erfahrung für Körper und Geist, bin wie neu geboren und topfit.

Weiter geht es nach Auroville, wo mehr als 2.000 Menschen aus aller Welt seit 1966 in einer universellen Stadt zusammenleben, unter anderem von der UNESCO anerkannt und gefördert. Schaue mir dort einige Projekte an, lerne viele Leute kennen habe eine entspannte Zeit bei Aurosylle und Sukrit im Radladen, die mir kostenlosen Unterschlupf gewähren.

Von dort aus geht es einige hundert Kilometer über ländliche Landschaften mit kleinen traditionellen Ortschaften, wo sich das Leben öffentlich vor den Häusern und auf der Strasse abspielt, bis nach Vijaywada. Hier geht es mit dem Nachtzug nach Kolkata.

Mit 14 Millionen Menschen im Ballungsraum geht es im Zentrum dennoch um Einiges ruhiger zu als in Mumbai. Ein großer zentraler Park mit vielen Sportanlangen und großzügig angelegte Boulevards und immer wieder kleinere Parkanlagen machen die Stadt lebenswert und symphatisch. Das kulturelle Zentrum Indiens war bis 1911 Hauptstadt Britischen-Indiens, oft komme ich mir vor wie in London. Besichtige den Botanischen Garten mit dem größten Banyan-Baum der Welt (420 m Umfang) und lasse mich mit dem Rad durch die Stadt treiben. Kolkata macht Laune.

Weiter geht es mit einem weitern Nachtzug nach Varanasi. Die Stadt am Ganges ist eine der ältesten Städte Indiens und gilt den Hindus als heiligste Stadt. Wer hier stirbt oder sich am Fluss verbrennen läßt, kann dem ständigen Kreislauf der Widergeburt entkommen. Ein Bad im Ganges soll von den Sünden befreien. Eine Gruppe von Jungendlichen, die mich zum Baden annimieren wollten, habe ich mit der Behauptung “Der Ganges sei schmutzig” etwas verunsichert, es wäre doch “ihr Gott”. “Ja”, habe ich geantwortet, aber trotzem schmutzig. Sehenswert ist die allabendliche Feuerzeremonie am Haupt-Ghat, der treppenartigen Uferbefestigung, die sich kilometerweit am Fluss entlangzieht. Unternehme eine Tageswanderung auf der gegenüberliegenden, strandähnlichen Gangesseite und obwohl der Fluss mit einer Breite von ca. 700 Metern sehr beeindruckt, ist der Funke der Begeisterung für die Stadt ist jedoch nicht übergesprungen.

Nach einer weiteren Nachtzugfahrt, diesmal mit der einzigen verspäteten Ankunft von 6 Stunden, hole ich den Anhänger im Hostel ab und mache mich mit dem Gespann in Richtung Nepal auf. Trotz einiger längerer Überbrückungsfahrten mit Bus und Bahn kommen in Indien letztendlich fast 4.000 Radkilometer zusammen. Den Subkontinent mit dem Rad zu Erleben, war eine große Bereicherung und durch den stressigen Strassenverkeht und die ständige sehr enge Belagerung ohne wirkliche Kommunikation eine Herausforderung zugleich. Bye bye India, see you again on the way to Myanmar.

Euch jetzt viel Freude mit dem Bildern, gehabt Euch wohl bis zum nächsten Beitrag.

Love, Peace, Freedom and Rock ‘N’ Roll, Mark

 

15 Sri Lanka

Hallo Ihr Lieben,

am 17.2.2017 landet die Propellermaschine nach 50 kurzen Minuten in Colombo. Nur mit einem kleinen Rücksack auf dem Rücken komme ich nach Sri Lanka, Rad und Ausrüstung bleiben in Madurai im Gasthaus sicher eingelagert.

Am nächsten Mittag treffe ich Hergen und Markus wie verabredet in ihrer Hotel-Lobby. Ich hatte mir für die ersten zwei Nächte ein günstiges Hostelbett reserviert. Wir erkunden mit Tuk Tuk und zu Fuß die Stadt, kehren lange zum Brunch in einer modernen Lounge ein und kaufen Zugtickets für die Weiterreise.

Am nächten Morgen geht es 3 1/2 Stunden für 2 € mit der Bahn vor traumhafter Kulisse zum betriebsamen Candy in die Berge. Wir wandern um den zentralen See, sind beeinduckt von den zahlreichen Varanen die sich dort tummeln und besichtigen die herrliche budddhistische Sri Dalada Maligawa Tempelanlage am See, die den linken Eckzahn des historischen Buddha Siddhartha beherbergen soll. Am nächsten Tag gehen wir in der nahen Bergwelt Wandern und am Abend wird mit einem gemütlichen Beisammensein mein fünfzigster Gebrurtstag gefeiert.

Die nächste Station ist das beschauliche Bergdorf Ella, zu dem es am nächsten Tag mit dem Auto geht. Zwischdurch wandern wir hoch zum malerischen Wasserfall, ich nehme ein Bad im eisigen See davor. Beim folgenden Stopp besichtigen wir eine Tee-Produktion in den Teeplantagen im Bergland und erreichen am frühen Abend Ella, auf der Veranda sitzend schweift der Blick über eine atemberaubende Märklin-Bergwelt. Am nächsten Morgen geht es zu Fuß teil steil hoch auf den Ella-Rock, wo sich ein weiter Blick über die umliegenden Berge auftut.

Die letzte Etappe wird am nächsten Morgen angegangen, mit dem Auto in den Küstenort Weligmama. Die Unterkunft ist etwas außerhalb gelegen, mehrere wenig besuchte Strände sind der Nähe. Hier lassen wir die gemeinsame Tour entspannt bei Schwimmen und Chillen ausklingen, gehen am Strand spazieren in den Ort, Essen beim ehemaligen Sterne-Hotelkoch Atika zu Abend, der sich mit einem kleinen Restaurant mit ausgezeichnter Küche und Meerblick letztendlich in seinem Heimatort selbsttändig gemacht hat.

Die Jungs fahren darauf zurück nach Colombo, mein Flug geht einen Tag später. So entscheide ich mich 20 km weiter nach Milissa zu fahren und verbringe dort die verbleibene Zeit in einem klasse Backpacker-Hostel mit einem der schönsten Strände in Sri Lanka.

So gehen 10 traumhafte Tage viel zu schnell zu Ende, danke Jungs, danke Sri Lanka, es hat riesig Freude gemacht.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

14 Indien Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

nach nunmehr 2 1/2 Monaten hier die erste Bildgalerie der Tour durch Nordindien und entlang der Westküste.

Mittlerweile kann ich nachvollziehen wenn in vielen Reiseführern beschrieben wird, das man Indien entweder liebt oder am besten gleich wieder nach Hause möchte.

Bei mir ist es Beides gleichzeitig. Auf der einen Seite die Farbenpracht von Natur und Kultur, der Duft der Räucherstäbchen und die Lautsprechermusik allerorts, wenn man die zahlreichen Tempel passiert. Atemberaubende Landschaften wie die Bergwelt im Norden, die traumhaften Strände von Goa, die weiträumigen Tempelanlagen von Hampi vor herrlicher Felsenkulisse und die Backwaters sowie Hillstations in Kerala.

Andererseits ist Indien gerade als Radfahrer extrem anstrengend. Es ist sehr laut auf Hauptstrassen und in Städten, eine permanente Geräuschkulisse durch ein ununterbrochenes Hupkonzert. Der gemeine Inder ansich hupt sich lieber den Weg frei als seine Geschwindigkeit zu reduzierten. Das auch, wenn alles frei ist, für den Fall der Fälle.

Das Leben scheint sehr beschleunigt, offensichtlich möchte man den Rückstand zu den Industrieländern in wenigen Jahren aufholen. Ein Paradoxum, viele Westler kommen nach Indien, um (Yoga)-Entspannung in umtriebiger Umgebung zu finden. Wenn man die Zeit im Ashram verbringt, kann das gut funktionieren.

Daher mache ich jetzt einen weiten Bogen um Städte und bin auf wenig befahrenen Nebenstraßen unterwegs. Hier lässt sich das ursprüngliche, von Landwirtschaft geprägte Indien erleben.

Euch nun viel Freude mit den Bildern, lasst es Euch gut gehn.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

13 Pakistan

Hallo Ihr Lieben,

die ursprüngliche Idee ist ansich, mit dem Containerschiff vom Süden des Iran nach Mumbai zu fahren. Ich werde jedoch bei aller Hartnäckigkeit eines Bessern belehrt, es ist noch nicht einmal möglich, auf das Hafenglände des Containerterminals in Bandar Abbas zu kommen. In der Reederei erfahre ich, dass es aussichtslos sei, den Hafenmeister zu erreichen. “Da wäre es einfacher, einen Termin beim Präsidenten der Vereinigten Staaten zu bekommen”.

Da das pakistanische Visum nur noch einige Tage für die Einreise gülitg ist, entscheide ich mich kurzerhand mit dem Bus bis zur Grenze zu fahren und Pakistan als Transitmöglichkeit zu sehen, um auf dem Landweg nach Indien zu kommen. Sobald die Grenze überquert wird, ist es nicht erlaubt, mit dem Fahrrad durch Balochistan zu fahren. Zu groß die Gefahr, Ziel eines Anschlags oder einer Entführung zu werden. Mann und Material werden auf Ladeflächen von diversen Polizei-Pickups geladen und es geht auf Staatskosten 600 km in zwei Tagen bis nach Quetta. Von dort aus gibt es die Möglichkeit, ebenfalls unter Polizeischutz mit dem Zug weiterzufahren, bis Balochistan passiert ist. Im Korridor Karachi-Lahore-Islamabad-und weiter nördlich können sich Reisende dann frei bewegen.

Sieben Tage ist der Aufenthalt in Pakistan, gerade mal ausreichend, um einen kurzen Eindruck zu gewinnen. Die Menschen denen ich begegne, sind außerordentlich gastfreundlich und hilfsbereit. Die Zeit in Pakistan ist jedoch letztendlich viel zu kurz, gerne wäre ich länger geblieben. Doch der Weg, bis zum 20.02.2017 zum Geburtstag Sri Lanka zu erreichen, ist noch weit.

Wünsche Euch nun viel Freude mit den Bildern.

Allerbeste Grüße, Mark

12 Iran Teil 2

Hallo allerseits,

der Iran ist außerordentlich. Drei Monate war ich letztendlich dort. Menschen, Landschaften, Geschichte und Kultur. Iran ist eine Reise wert, das kommenende Reiseland. Sehr zu empfehlen.

Allerbeste Grüße und viel Freude mit den Bildern, Mark