Route/Aktuelles

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Haus Bezahlte Übernachtungen Hostel, Pension, Gasthaus etc.

Dusche Übernachtungen auf Einladung, Wormshowers.org, couchsurfing.com, ADFC Dachgeber etc.

Baum Übernachtungen im Zelt, Schutzhütte, im Freien etc.

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Statistik und geplante Route siehe unten

Bin nahe Giripurow, Java, Indonesien (16.06.2019)

Radkilometer: 34.349

 

Hallo Ihr Lieben,

wie schon vermutet, klappt die Übergabe des Grußschreibens aus Braunschweig in Bandung nicht. Alle Ämter sind wegen der Feierlichkeiten zum Ramadan-Ende geschlossen. Hab außerdem erfahren, dass Herr Kamil, an den der Brief geschrieben ist, nicht mehr Bürgermeister ist, mitlerweile zum Gouverneur aufgestiegen. Da die nächste Visaverlängerung ansteht, packe ich das Rad in den Bus und fahre über Nacht 400 km nach Jokyarkata.

Hab eine Gute Zeit auf Java, mit vielen “Wormshowers”-Übernachtungen. Aus der Heimat gibt es die ketzerische Anmerkung, “wann ich denn Radfahrer in meine Wohnung aufnehmen würde”. Die Antwort ist klar, das ist mir schon bewusst, werde dann bis an mein Lebensende Radfahrer bei mir aufnehmen, auch wenn es nur ‘ne Hängematte am Strand zwischen zwei Bäumen sein sollte.

Jedoch ist es tatsächlich besonders hier in Indonesien mehr ein Geben als Nehmen, wenn man bei so einer Rad-Gemeinschaft unterkommt, ist das schon bisschen anstrengend, Foto- und Videomania, 1000 Leute saugen dich aus mit Fragen, fast wie in Bangladesch, da kommt Freude auf 🙂

In Yogyakarta die letzten Tage ist alles in bester Ordnung, Klasse Studentenstadt, der Wormshowers-Gastgeber hat ein großes Haus, gemischte WG, ist gerade selbst in Deutschland und hat mir sein großes Zimmer mit Balkon und Bad überlassen, kann sogar sein Motorrad fahren. Wortlaut: “Das wird vom vielen rumstehen auch nicht besser.” Danke Christoph. Vier mal möchten mich die Beamten von der “Immigration” 10 km außerhalb der Stadt gelegen sehen, normale Prozedur in Yogya, nach vier Werktagen ist das Visa letzten Freitag abholbereit.

Bin seit heute wieder auf dem Rad, über Land geht es knapp 400 km bis Malang, wo sich die Besteigung des Semeru anbietet, mit 3676 m der höchste Berg auf Java, angeblich einer der schönsten Vulkane der Welt.

Euch alles Gute, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Ankunft Bandung.

 

Yokyarkarta mit kleinen Gassen und zahlreichen Wandgemälden macht Laune.

 

Unterwegs an der Landstrasse. Bananen für den größenen Bedarf.

 

Sieht irgendwie so aus, als wenn jeder mal drauflosfährt. Ist auch so. Hin und wieder braucht man bei Ortsdurchfahrten viel Geduld.

 

Log vom 2.6.19: Morgen ist Weltfahrradtag der UN.      https://www.un.org/en/events/bicycleday/

Wer die Möglichkeit hat, kann morgen mit dem Rad zur Arbeit fahren oder auch zum Brötchen holen (wer frei hat) und damit ein Zeichen für’s Fahrradfahen setzen. Bei mir steht ein 100 km-Tag bis zum nächsten Wormshowers-Gastgeber an.

Hier ist alles Bestens, bin gut auf Java angekommen und auf dem Weg zur Braunschweiger Partnerstadt Bandung. Ob es dort mit der Übergabe des Grußschreibens unseres Oberbürgermeister an seinen Amtskollegen klappt, ist gerade nicht klar. Alles öffentliche Leben ruht, das Ende der Fastenzeit steht an; erst am 10. Juni werden die Ämter wieder besetzt sein.

Euch alles Gute, mit allerbesten Grüßen, Mark

Entlang der Küstenstrasse West-Sumatra.

 

Auf dem Heimweg vom Feuerholz sammeln, am Morgen im Fischerdorf.

 

Erste Übernachtung via Wormshowers auf Java.

 

Log vom 26.5.19: Gut 500 Kilometer sind von Bukittingi aus zurückgelegt, 160 km in zwei Tagesetappen sollen noch dazukommen, dann werde ich den letzten Abschnitt von Bengkulu nach Bandar Lampung in den Süden von Sumatra per Bus überbrücken.

Die Küstenstrasse war am Anfang grandios, mit klasse Ausblicken auf’s Meer, Campen, netten Leuten und wenig Strassenverkehr. Mittlerweile verläuft die Strasse des öfteren abseits der Küste, die Landschaft ist zunehmend geprägt von Palmölplantagen inclusive entsprechendem LKW-Verkehr zum Abransport der geernteten Fruchtstauden.

Außerdem erinnern die lauten Motorräder und das ständige Hupen an Indien, da fällt die Entscheidung den Bus zu nehmen um so leichter.

Was ist neu: Übernachtungsbilder ab dem 1.5.19 sind aktualisiert.

Euch alles Gute, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

Log vom 18.05.19: Der Pass glänzt mit 30 neuen Visatagen, die Ohrenschmerzen incl. Okay vom Arzt sind fast abgeklungen (wohl eine Folge vom Tauchen) und das Fahrrad ist wieder einsatzbereit. Der Elektoantrieb hatte durch schwenken der weißen Fahne seinen Dienst eingestellt, das Display blieb schwarz. Kontaktlosigkeit am Batteriestecker läßt sich heute mit Hilfe vom symphatischen Herrn der “Computer-Klinik” in den Griff bekommen. Die Leute hier sind grosse Impovisations- und Reparaturtalente. Die Tage hat jemand von einer “Mopped-Bude” an der Landstrasse das Anhänger-Rad mit zwei neuen Lagern innerhalb einer Stunde mit Ersatzteilbesorgung wieder flott gemacht. Respekt.

Morgen soll es nun Richtung Süden über Padang weiter gehen, werde wohl so weit fahren, wie mir danach ist und dann die letzte Strecke bis zur Fähre nach Java mit dem Bus überbrücken. Desr Süden von Sumatra ist wohl wegen der Palmölplantagen nicht sehr reizvoll. Übrigens haben die 600 Radkilometer bis hierher Freude gemacht, bergige Landschaft vorbei an Vulkanen, recht ruhigen Landstrassen und wieder klasse Leuten unterwegs. Nach sieben Tagen am Stück bin ich froh, im beeeindruckenden Harau-Tal Pause zu machen.

Nach einer Woche Bukittingi incl. zwei Tage am idyllisch-beschaulichen Maninjau-Vulkankratersee auf 800 bzw. 500 Höhenmetern mit angenehmen Temparaturen geht es jetzt zurück an die Küste, um die 30 Grad soll es dort haben, schwizt.

Euch alles Gute, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Übernachtungseinlandung im Dorf.

 

Kaffeepause an der Landstrasse. Der 82-jährige Herr ist der einzige weit und breit, der ein wenig Englisch spricht.

 

Am Äquator, ab jetzt auf der anderen Erdhalbkugel unterwegs.

 

Vor dem Dorfladen. Der verlockenden Eiswerbung in netter Damengesellschaft kann ich nicht wiedersteh’n.

 

Tagestour durch’s Harau Tal.

 

Log vom 29.04.19: Wie es gerade aussieht, werde ich mir heute eine Pfeffer-Farm anschauen, dort übernachten und die Tour übermorgen fortsetzen. Der Beitrag unten ist überarbeitet und ergänzt.

Nach der Scooter-Tour in den Norden der Insel jetzt wieder zurück am geliebten Lake Toba. Mir geht’s großartig.Übernachtungsbilder ab 5.4.19 sind aktuell.

 

Jemand aus dem Gasthaus ist die 800 km von Lake Toba bis Bandar Aceh ganz im Norden von Sumatra in 15 Stunden mit dem Motorrad gefahren. Mit dem 125 ccm-Scooter dauert es in meinem Fall drei Tage, entspannte Höchstgeschwindigkeit 80 km/h. Bei Bergstrecken auf 1.600 m Meereshöhe reduziert sich das auf einen Durchschnitt von 40. Die Küstenstrasse bietet in den Höhenlagen grandiose Aussichten auf Strände und vorgelagerte Inseln. Die fossile Fortbewegung ist zwar auch kein Kaffeeausflug, jedoch ist es durchaus mal angenehm, nicht per Rad unterwegs zu sein.

Vor der Tour gibt es nur zwei Sachen, die ich mir vornehme: Den höchsten Berg der Welt zu sehen und einen Tauchschein zu machen. Nach vielen Gelegenheiten in Thailand und Malaysia geht der Wunsch nun auf der Insel Pulau Weh in Erfüllung. Dabei war es wie fast immer in den letzten drei Jahren nicht geplant. Eigentlich saß ich schon auf dem Rad Richtung Süd-Sumatra. Doch nach dem Tipp einer Rucksacktouristin, die die Tauchbasis LumbaLumba empfielt, denke ich “Ja, jetzt ergibt sich endlich die Gelegenheit, das Geburtstagsgeschenk meiner Mutter von vor über einem Jahr einzulösen”. Der Tauchkurs macht Laune, einer der sehr symphatischen Lehrer und neuerdings auch Manager der Schule ist Alex aus Ulm, der mit seiner jungen Familie seit längerem hier lebt. Ansich ist der Schein in drei bis vier Tagen machbar, ich lasse mich in Abstimmung mit Alex nicht hetzen und bekomme nach sechs Tagen das Diplom überreicht. Als Open Water Diver darf man nun bis zu einer Tiefe von 18 Meter tauchen. Für ca. 50 Minuten reicht die auf 200 bar komprimierte Luft in der 12 Liter Flasche, 50 bar verbleiben für alle Fälle als Reserve. Annähernd schwerelos durch die Unterwasserwelt zu schweben ist beeindruckend. Der Zustand nach den ersten beiden Tauchgängen wie “stoned” aus dem Wasser zu kommen, ist beim dritten Mal weg. “Unfortunately” war mehrfach der Kommentar 🙂 Die anderen Taucher im Center sind klasse Leute, Matthias aus Berlin bewirbt sich z.B. gerade auf einem der Tui-Schiffe als Fahrrad-Guide bei Landgängen zu arbeiten; für sechs Monate bei gutem Verdienst kann man um die Welt fahren. Wenn mir irgendwann mal das Geld ausgehen sollte, komme ich bestimmt gerne auf die Idee zurück.

Die Dschungel-Wanderung in Ketambe ist eine weitere klasse Erfahrung. Zwei Tage sind wir unterwegs, ein Pärchen aus Holland und der Guide aus dem Nachbarort. Übernachtet wird zu viert unter einem einfachen Planenzelt auf der Bastmatte. Der junge Koch,der dazukommt, zaubert auf der Feuerstelle mit nur einem Topf ein grandioses Abendessen. Frisches Wasser zum Kochen und Waschen/Baden bietet der frische Gebirgsfluss, der gleich nebenan vorbeirauscht. Beim mehrmalingen Barfußdurchwaten ist die überquerung aufgrund von Strönungsgeschwindigkeit und Oberschenkeltiefe nicht ganz einfach. Vom Lager unternehmen wir mehrstündige Wanderungen durch den trophischen Regenwald. Unser Guide hat ein ausgezeichnetes Auge für’s Aufspüren der hier wild lebenden, eher selten anzutreffenden Orang Utans. Hin und wieder sind sie nur in den hohen Baumkronen zu erblicken, dort gibt es die schmackhaftesten jungen Blätter. Früchte sind gerade saisonbedingt nicht auf der Speisekarte. Später haben wir Glück; kaum 10 Meter trennt uns von einem Männchen, die gewöhnlich alleine durch den Wald streifen. Orang Utans sind keine scheuen Tiere, lassen sich unbeeindruckt beobachten. Die etwas behäbig wirkenden Bewegungen sind warscheinlich aufgrund des hohen Gewichts eher langsam und sehr bedacht, nur eine Hand oder ein Fuß wird dabei gelöst. Die Mimik ist sehr menschenähnlich, beim Blickkontakt hab ich den Eindruck, dass das Tier meine Gedanken lesen kann. Die Einheimischen behaupten, Orang Utans spechen nur aus dem Grunde nicht, weil sie ansonsten für die Menschen arbeiten müßten. Bei allen Begegnungen kommen sie mir tatsächlich sehr schlau vor. KLASSE TIERE. Hoffentlich gelingt es, ihren Lebensraum zu bewaren. Jeder von uns kann durch den Verzicht auf Palmöl dazu beitragen. Nutella enthält z.B. um die 30 % Palmöl. Unter anderem hat Anfang 2017 die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit mehrfach vor dem Inhaltsstoff Palmöl gewarnt.

Um das Wort zum Sonntag abzuschließen: Mein geliebter Ansatz ist, bei der täglichen Ernährung den Anteil von “Frisch und Regional” Schritt für Schritt zu erhöhen.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

Dschungelcamp Ketambe

 

Udin, unser Guide

 

Achmed, unser Koch (die Provinz Aceh ist strengst muslimisch, die Leute sind alle super nett)

 

Am Abend gesellt sich ein Waldbewohner zu uns.

 

Leider gibt’s nur eine einzige Liane unterwegs, sehr zur Freude aller Anwesenden.

 

Teepause im heißen Quellewasser

 

Das “hauseigene” Korallenriff beginnt gleich wenige Meter hinter den Booten. Tauchbasis LumbaLumba (Delfin im Quadrat) auf Pulau Weh.

 

Weiter geht’s nimmer. Pulau Weh ist gleichzeitig der nördlichste Punkt des 17.000 Inseln umfassenden Staates.

 

Auf Nahrungssuche. Strandbewohner bei Sonnenuntergang.

 

Zurück auf dem Festland. Das Epizentrum des Tsunamis 2004 war nur 250 km von der am stärksten betroffenen Provinzhauptstadt Banda Aceh entfernt. Die Welle im Bereich dieser Moschee 300 Meter vom Strand entfernt war 25 Meter hoch.

 

Mit anderen Worten: Kein Frühwarnsystem ist besser als die Weitergabe von alten Erfahrungen und Katastrophen-Bewusstsein. Die Erde in Banda Aceh hat sich so stark bewegt, das Fussgänger sich nicht auf den Beinen halten konnten. Ca. 25 Minuten später wurde die Stadt im Bereich von 3 km von der Küstenlinie überschwemmt. Über 100.000 Menschen in der Innenstadt kommen ums Leben.

 

Auf dem Weg zurück entlang der Westküste Sumatras. Kaffeepause 200 m über dem Meer. So wirklich überzeugt von der Stabilität der improvisierten Stegkonstruktion bin ich nicht.

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Log vom 4.4.19: Samosir, die Insel im Vulkansee “Lake Toba” läßt mich nicht los. Mir geht’s blendend.

Hab gestern spontan entschieden, länger auf Sumatra zu bleiben. Die Menschen sind der Wahnsinn, super freundlich, ähnlich gestfreundlich wie die Iraner, dabei noch viel gelassener. Werde morgen mit dem Leih-Scooter (erfreuliche 3,75 €/Tag) durch die Berge in der Mitte der Insel an den nördlichsten Punkt nach Banda Aceh fahren, um dort mit der Fähre nach Pulau Weh zu gehen. Die Insel ist ein Tauchparadies, schon lange steht ein Tauchschein auf der Wunschliste. Als Zwischenstopp bietet sich Ketambe an, das Tor zum Gunung Leuser Nationalpark, UNESCO-gelistet als “einer der größten unberührtesten tropischen Dschungel der Welt.” Hier bietet sich ein Mehrtages-Trekking in der Gruppe mit Trägern für Lebensmittel, Zelte usw. an. Für 20 Euro pro Tag alles inclusive ist man dabei.

https://www.travelfish.org/sight_profile/indonesia/sumatra/aceh/ketambe/2270

Doch nun der Reihe nach. Wieder auf’s Rad geht’s in der Provinzhauptstadt Medan, westliches Bild in der Innenstadt mit Büro-Hochhäusern und teuren Hotels. Krasser Gegnsatz zum sehr einfachen Landleben, der Tagesverdienst eines Handwerkers liegt hier bei 7 Euro. Nach 70 km Tagestour, teilweise auf schlechten Schotterwegen abseits der Hauptverkehrsadern, wird Bukit Lawang erreicht. Ruhig-entspannter Touristenort am Rande vom Nationalpark, klasse Unterkunft direkt am Fluss in der Mitte des Dorfes, nur über Fussgänger-Hängebrücken erreichbar, wie aus Nepal bekannt; sehr schwankendes Erlebnis mit dem Solar-Gespann. 2003 hat es hier eine 12-Meter Springflut gegeben, bei dem einige Hundert Menschen gestorben sind, auch die Gastfamilie war betroffen. Laut unabhängiger Studien verursacht durch illegale Abholzung des Regenwaldes. Erfreulich: Die Menschen heute sind wieder voller Lebensfreude. Unternehme auf eingen Faust eine 3-stündige Wanderung am Rand des Nationalparks hoch über dem Dorf und hab tatsächlich eine Begegnung mit zwei Orang Utans. Mutter und Kind scheinen wie gewartet zu haben. Sie kommen näher, beobachten mich und lassen sich in Ruhe fotografieren.

Dann kommt der junge Affe in meine Richtung; halte es für angebracht, die Kamera wieder im Rucksack zu verstauen. Dabei zupft es zaghaft am Hut. Beim Hochschauen blicken wir uns in die Augen. Winke ihm zu und sage “noooo”, worauf er losläßt. Denke jedoch: Schön blöd, hätte sich vielleicht ein klasse Foto “Affe mit Sonnenhut” ergeben. Der Nachwuchs bleibt übrigens rund 7 Jahre bei der Mutter, Lebenserwartung um die 50. Orang Utans bekommen nur ca. 3 Junge im Lebnen. Die Population geht durch steigenden Palmölanbau verbunden mit Anbolzung bzw. Brandrodung weiter zurück. Es ist weltweit kaum noch möglich, verarbeitete Lebensmittel ohne Palmöl finden, auch z.B. in Eis und Schokolade enthalten. Kennzeichungspflicht: Pflanzenöl.

 

Der putzige Thomas Langur aus der Familie der Mützenlanguren ist weltweit nur in Sumatra anzuteffen, oder vielleicht auch noch im Berliner Bahnhof-Zoo.

 

Bukit Lawang voller Künstler und Musiker. “Das ganze Dorf” hilft mit, die Beton-Uferpromenade zu verschönern.

 

Der Kids haben ihren Spass in der starken Strömung.

 

Auf dem weiteren Weg zum Lake Toba ergeben sich sehr herzliche Kontakte zu den Menschen, Übernachtungseinladungen inbegriffen. Der Strassenverkehr hält sich in Grenzen, allein die Busfahrer haben offensichtlich wie in Indien Freude daran, möglichst zeitoptimiert ihre Ziele zu erreichen. Hin und wieder geht es recht laut zu, entweder rüsten (gerne auch Männer fortgeschrittenen Alters) ihre Zweiräder mit “Sportauspuffanlagen” aus oder man brät aus Geldmangel mit durchgerosteten oder ganz abwesenden Krümmern durch die Gegend.

 

Warten auf besseres Wetter am Morgen im Dorftreffpunkt nach der Übernachtung im Kindergarten.

 

Nette Frau präsentiert stolz ihr noch lebendes Mittagessen im quirligen Marktgeschehen.

 

Impressionen von Insel Samosir im Lake Toba:

Schüler sind am Morgen in Tuk Tuk unterwegs, um ihr Englisch aufzubessern.

 

Traditionelle Batak-Häuser der Dorfbefölkerung indigenen Ursprungs. Christianisierung durch den deutschen Missionar Ludwig Ingwer Nommensen ab ungefähr 1860. Es wird jedoch auch heute noch an Geister geglaubt; geschlafen wird z.B. nie alleine im Raum oder Haus und nicht bei ausgeschaltetem Licht.

 

Reisender im Kakao-Urwald.

 

 

Kakao-Bohnen werden am Strassenrand gewaschen und getrocknet.

 

Jugend Forscht beim Aufschneiden der Frucht. Kakaobohne geschält und mit glitschigem Mantel vorab. Würde mal auf 20 Bohnen pro Frucht tippen. Danach Röstung, ablösen der braunen Schale und Trennung von Creme und Butter.

 

Der hintere Gartenteil der Unterkunft mit Zugang zum See. Nicht der schlechteste Ort für Yoga, Qi Gong und eine Runde Schwimmen am Morgen. Manche Leute machen sogar Urlaub hier 🙂

Was ist neu: Übernachtungsbilder ab 1.3.19 sind aktualisiert.

Euch alles Gute, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 11.3.19: Bin wieder in Malacca. Morgen geht es mit dem Bus zurück auf die Höhe von Kuala Lumpur, von Port Klang mit der Fähre rüber nach Sumatra, Indonesien. Ziel ist der Vulkansee “Lake Toba”, liegt auf der Gesamtroute eher Richtung “zurück”, darf daher gerne mit Öfis zurückgelegt werden.

Beitrag “Singapur” ist online.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 2.3.19: Letztendlich schaue ich mir jetzt doch Singapore an. Habe andere und mich selbst zwischendurch immer wieder gefragt, was man dort soll. Auf die einfachste Sache ist niemand gekommen: Radfahren!

Nach dem Blättern im Fahrrad Weltführer war klar, Singapore hat ein hervorragedes Radnetz: PCN (Park Connecting Network). Auf aufwendig angelegten Wegen abseits der Verkehrsadern läßt sich der Stadtstaat entspannt erkunden.

Es gibt ausgewiesene Zeltplätze mit Trinkwasser, jedoch übergaupt keine Lademöglichkeiten. Gestern Nacht treffe ich um 0:30 Uhr auf der Suche nach einer Steckdose vor einer Wohnanlage Michal aus Polen, sehr spontan bietet er an, in seinem Appartment über Nacht zu Laden. Eine klasse Unterhaltung beginnt, er hat hier geheiratet, lebt und arbeitet seit einer Weile in der sehr hochpreisingen Metropole. Es ist tatsächlich ALLES teurer als in Deutschland, Bananen mal ausgenommen. Heute morgen nach einer geruhsamen Nacht im Zelt wartet er schon mit der Batterie beim Wachmann am Eingang der Anlage. Auch Radkollege Alex ist hier, er bewirbt sich gerade für einen Job, nachdem er nach seiner 35.000 Kilometer-Tour von Portugal zurück nach Malaysia wieder zu Hause ist; treffen uns morgen zum Kaffee. Danach steht die Erkundung der autofreien Insel Pulau Ubin an, auch dort gibt es erfreulicherweise Campingmöglichkeiten, hier wohl in noch ursprünglich erhaltener Natur 🙂

Wenn mir danach ist, geht es dann mit dem Bus zurück nach Malacca und mit der Fähre nach Dumai auf Sumatra um die Tour von dort fortzuseten.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Im Hintergrund das legendäre Marina Bay Sands Hotel

 

Campingplatz hier Teil der Parkanlange

 

Log vom 25.2.19: Werde noch etwas in Malakka bleiben, die Stadt und die Leute die ich treffe, machen Laune.

Übernachtungsbilder ab dem 27.1.19 sind aktualisiert.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

Log vom 18.2.19: Am 20.2.19 ist das Indonesien-Visa fertig. Gültigkeit nach Einreise: Zwei Monate mit der Option, fünf Mal für einen Monat zu verlägern. Wenn das keine Basis ist, Land und Leute kennenzulernen und den einen oder anderen Vulkan zu erklimmen. Bis dahin werde ich weiterhin im Fahrradladen helfen und danach die Tour Richtung Malacca fortsetzen.

Übrigens bekommen Männer zur Indonesischen Botschaft nur in langen Hosen Zutritt. Bin ich natürlich nicht d’rauf vorbereitet, wenige Menschen taperen auch bei um die 35 Grad im langen Beinkleid durch die Stadt, wenn sie nicht gerade der muslimischen Glaubensrichtung angehören. Kurzum, der freundliche Herr auf dem Bild unten vom Parkplatz gleich neben der Botschaft hat netterweise eine “one size fits all”-Hose zur Hand, offensichtlich kommt das öfter mal vor, dass jemand im kurzen Hemd daherkommt. Komme mir in der Botschaft damit schon ziemlich abgerockt vor, zumal der Hosenstall sich nicht schließen läßt, Reisverschluss defekt. Der Visabeatragung schadet das offensichtlich nicht, geht alles “stromlinienförmig”. Zum ersten Mal überhaupt wollen sie ein Bankguthaben von mindesten 2.000 Dollar sehen, Schnappschuss vom Telefon-Monitor mit Online-Kontoübersicht grad per E-Mail an die Sachbearbeiterin gesendet und ausgedruckt reicht aus, wie einfach.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

P.S. Auch das mit der langen Hose ist ein Novum 🙂

dav

Log vom 8.2.19: Helfe gerade im Fahrradladen bei den Renovierungsarbeiten. Der sehr symphatische Betreiber Akmel zieht demnächst mit dem Laden vom 1. OG ins Erdgeschoß. http://www.thebasikal.com

Übrigens ist Hauptunterstützer der Tour, GoSwiss Drive, in Liquidation. Die Ersatzteilversorgung ist bei Bedarf sichergestellt, jedoch sind die Teile jetzt nicht mehr kostenlos. Werde mich wohl auf Dauer nach einer anderen Lösung umsehen.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

 

28.1.19: Bin seit dem 3.1.19 wieder unterwegs, gerade geht’s durch Malaysia.

Silvester hab ich noch auf Koh Yao Noi gefeiert, ging aber eher Yoga-beschaulich zu; grundsätzlich feiern die Thais durchaus gerne Silvester; die neuen Batterien für’s Pedelec ließen sich nach Krabi weiterschicken, brauchte sie also nicht in Bangkok abholen.

In Thailand gab es noch einen Zweischenstopp auf Ko Muk, Höhepunkt war eine Kayaktour zur Morakot-Höhle, das Boot auf See an einer Boje befestigt, schwimmt man 50 Meter durch die Höhle, am Ende gibt es eine Lagune mit offenem Blick zum Himmel.

Am 11. Januar verlasse ich Thailand per Fähre nach Langkawi, nach fast 5 Monaten; so lange in ein und demselben Land war ich zuvor nur in Nepal, dort jedoch am Stück 🙂

Bin gerade auf einem kleinen Abstecher durch’s Landesinnere von Malaysia, morgen geht’s weiter über die Cameron Highlands mit Teeplantagen und Erdbeerfeldern, dann evt. über Kuala Lumpur zur UNESCO-Welterbe-Stadt Malakka, wo ich zum Geburtstag ankommen möchte.

Hoffe, dass auch die Webseite bald wieder geht, Anton hat sich aus Kolumbien gemeldet, er lebt gerade in einem Dorf ohne Strom und sein Laptop mit den Kontodaten von Uberspace ist kaputt; erschwerte Umstände also, aber er ist dran.

Mit allerbesten Grüßen vom Nationalpark, mir geht’s ausgezeichnet, Euch einen schönen Winter, Mark

 

Insel Koh Muk, Thailand

 

Eins der zahlreichen Wandgemälde in Malaysia

 

Langkawi: Wanderung auf den zweithöchsten Berg der Insel. Sky Bridge.

 

 

 

 

Geplante Route: Ca. 100.000 km über 5 Kontinente, Zeitlimit: Open End

Route3

Kartenquelle: Westermann Verlag, Braunschweig

http://www.westermanngruppe.de

 

Statistik

Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,0 km/h

Plattfüße:

1. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 31.8.16

2. Durchstich Dorne, Anhänger, 6.10.16

3. Zwei Einstiche im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Hi. 2.11.16

4. Kleines Loch im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Vo. 5.1.17

5. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 8.3.17

6. Dünner Dahtstift 10 mm, Hinterreifen, 21.08.17

7. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 4.9.17

8. Hinterreifen, 23.2.18

9. Dicker Nagel, Hinterreifen, 23.5.18

10. Kleines Loch im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Hi. 11.6.18

11. Platten Hi, 5.7.18

12. Hauchdünner Draht, Vo, 8.7.18

(Zu Beginn: Offener Gaadi Schlauch durchgescheuert, Hinterrad)

Defekte:

1. Ausfall von drei 2 A Ladegeräten: Netzschwankungen können zum Ausfall geführt haben. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

2. Federsattelstütze Airwings: Kunststoff-Verschlusskappe der Linearführung läßt sich nicht mehr festziehen. Fa. Airwings repariert und wartet kostenlos. Das Kunstoffteil wurde in der Serie mittlerweile auf Alu umgestellt. 27.12.16

3. Hinterreifen getauscht nach 14.000 km. Bei km 9.000 riss die äußere Schicht der Seitenwand im Übergangsbereich zur Felge auf ca. 1 cm ein und weitete sich dann auf ca. 8 cm aus. Habe den Bereich zum Schluss per Hand genäht, was jedoch zum Schlauchdefekt durch den Zwirnfaden führte. Der Defekt kann bei zu geringem Luftdruck mit hoher Beladung auftreten. Montiere den Ersatz-Faltreifen. Schwalbe unterstützt auch weiterhin die Tour, zwei neue Reifen bringen Hergen und Markus nach Sri Lanka mit. Ab jetzt sind zwei Reservereifen (Falt und Draht) an Bord.

4. Lagerdefekt Freilauf: Defekt kann auftreten, wenn die Achsmuttern zu fest angezogen werden. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

5. Teilausfall Tasten Nahbedienteil: Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

6. Kugelgelenk von Panel-Verstellung im Übergang von Kugel zum Gewinde abgebrochen. “Wer nicht schmiert, bricht gut ab”. 20.5.17

7.  Km 17.561: Drehmomentsensor E-Motor liefert ungenaue Werte. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.