Route/Aktuelles

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Haus Bezahlte Übernachtungen Hostel, Pension, Gasthaus etc.

Dusche Übernachtungen auf Einladung, Wormshowers.org, couchsurfing.com, ADFC Dachgeber etc.

Baum Übernachtungen im Zelt, Schutzhütte, im Freien etc.

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Statistik und geplante Route siehe unten

 

Bin auf Ko Yao Noi, Thailand (08.12.2018)

Radkilometer: 29.123

 

Hallo Ihr Lieben,

bin auf Ko Yao Noi und “warte” auf neue Batterien aus der alten Heimat. Überhaupt gar nicht der schlechteste Platz der Welt, um an einem Ort zu bleiben. Die Insel ist kaum touristisch erschlossen und es gibt seit heute einen Platz zum Volunteering im “Island Yoga”. https://thailandyogaretreats.com/

Hab heute das Motorrad vom Chef repariet, morgen stehen Holzarbeiten an, Renovierung der Steg-Brücke zum Strand, 4 Stunden am Tag sind ausgemacht. Unterkunft (weiterhin Campen im Garten, weil’s gefällt) und Teilanahme an zwei Yoga-Einheiten pro Tag werden geboten.

Weiteres Update folgt.

Was ist neu: Übernachtungsbilder ab 25.11.18 sind aktualisiert.

Bis dahin, mit allerbesten Grüßen 🙂

Mark

 

Log vom 15.11.18: Bin in der Tonsai Bucht zum Kajakfahren. Die Bucht ist umrandet von hohen Sandsteinfelsen, das Paradies für Kletterer. Im Dezembker 2004 wurde die Küste hier in der Provinz Krabi nicht so heftig vom Tsunami getroffen wie Phuket. Pat, der rauchend vor seinem Kletterladen sitzt, fängt von sich aus an zu erzählen; gestern noch hatte ich daran gedacht, mal jemanden danach zu fragen… Er selbst trank um 9 Uhr einen Kaffee in der Tonsai Bucht, als ein Freund von der 30 km südlich gelegenen Insel Ko Phi Phi anrief, er solle sich in Sicherheit bringen. Die Bucht liegt offensichtlicht im geschützten Bereich, glücklicherweise kommt die große Welle hier kaum an.

Am 6.11. zurück vom der Insel Koh Phangan, geht es in vier Radtagen wieder auf Nebenrouten zum Khao Sok Nationalpark. Die Thais haben irgendwann die Palme zu ihrem Lieblingsbaum erkohren (Money, Money, Money, must be funny, …), so fahre ich im Prinzip durch nicht enden wollende Palmwälder, die hin und wieder durch natürlich bewaldete Berg/Hügellandschaft unterbrochen wird. Jetzt soll jedoch nicht ein Bild brasilianischer Verhältnisse von Palmplantagen entstehen, sind eher kleinbäuerliche Parzellen ähnlich wie in Süddeutschland. Es ist gerade Erntezeit, Kokosnüsse und Palmölfrüchte werden eingesammelt und verarbeitet. Im Nationalpark steht eine Tagewanderung auf dem Programm, dann geht es zum 65 km entfernten Bootsanleger des Nationalparksees, ein 165 Quadratkilometer großer Stausee, der mit seinen Kalksandsteintürmen, die wie Zuckerhüte aus dem Wasser ragen, mit der Ha Long Bucht in Vietnam vergleichbar ist. Eine Nacht schlafe ich in einer schwimmenden Bambushütte auf dem See; am nächsten Tag scheitert der Versuch, ein Kajak zu mieten. Offiziell ist es nur erlaubt, sich 300 Meter von der Unterkunft zu entfernen. Mir ist eher der Sinn in einer Ganztagestour den See auf eingene Faust zu erkunden, so packe ich etwas grummelig die Sachen zusammen und freue mich auf die Küste, die nur zwei Radtage entfernt liegt. Unterwegs fange ich mir eine Magenverstimmung ein, das Mandawee-Resort in Ao Nang ist für vier Tage ein ruhiger Ort zum Ausruhen und zur Genesung.

In der Tonsai Bucht sind die Leute etwas lockerer, was das Paddeln betrifft und auch sonst sind klasse Leute hier, so erkunde ich an zwei Kajaktagen die Küstenlinie und ein paar vorgelagerte Inseln, landschaftlich eingerahmt durch Steilküste mit Sandsteinfelsen und klasse Sandstränden, die zum fischfarbenreichen Schnorcheln einladen. Wenn man nur im Wasser dümpelt, knabbern die Fische an Bein und Arm, beim ersten Mal ungewohnt überraschend. Zwei Pärchen aus Norwegen berichten im Boot nebenan, im Resot gibt es eine Fisch-Spa Anwendung, für die ein Heidengeld ausgegeben wird. Wir lachen laut, “The story of today”.

Letztendlich flieg ich jetzt am 26. November für zwei Tage nach Kuala Lumpur, um bei der Rückkehr ein neues Visum für Thailand zu bekommen. Die Zeit bis zur Grenze nach Malaysia hätte nicht gereicht, ohne noch etwas von Südthailand zu sehen. Außerdem gefällt es mir hier ganz offensichtlich 🙂

Bis dahin, mit allerbesten Grüßen,

Mark

Was ist neu: Übernachtungsbilder ab dem 6.11.18 sind aktualisiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg zum Khao Sok Nationalpark durch Palmenwälder.

Wanderung im Nationalpark, angebnlich älter und artenreicher als der Amazonas-Regenwald.

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine Python, hier wächst ein Korkenzieher den Stamm hoch.

Übernachtung Nationalpark-See

Die netten Mädels nehmen mich vom Gasthaus zurück zum Bootsanleger.

 

 

 

 

 

 

Paddeln Tonsai/Railey

Entspanntes Dasein in Tonsai.

 

Log vom 4.11.18: Was ist außerdem neu: Übernachtungsbilder ab dem 13.9.18 sind aktualisieret.

Die Route an der Küste von Bangkok Richtung Süden ist ein Traum. Die Nebenstrassen sind verkehrsarm und führen immer wieder am Meer entlang. Klasse Leute unterwegs und bei den Übernachtungen machen Laune und sind nach der stressingen Hauptstadt ein Freude. Einzig die Altstadt der Metropole hat mir gut gefallen.

Verbringe gerade ein paar Tage Urlaub auf Koh Phangan. Die Insel ist für meinen Geschmack etwas zu groß und touristisch, auf der anderen Seite ein Naturparadies mit Traumstränden und bergiger Waldlandschaft im Zentrum. Versuche daher abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs zu sein, Schnorcheln und Wandern steht neben Lesen auf dem Programm.

Übermorgen geht es mit der Fähre zurück nach Chumphon und von dort zum Khoa Sok Nationalpark, einer der schönsten der 127 Parks von Thailand. Das Visum geht nur bis zum 26. November, daher ist Phuket wahrscheinlich aus zeitlichen Gründen nicht machbar. Ist vermutlich auch nicht ganz jammerschade, den Touristen-Magneten zu meiden.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Von Bangkok Richtung Süden am Meer entlang.

Frühstück auf Ko Tao, von dort sind es noch einmal 2 Stunden mit der Fähre nach Kho Phangan.

 

Nur 635 Meter liegt der höchste Punkt von Kho Phangan über dem Meer, dennoch ist der steile, nur 3 km lange Aufstieg bei den hohen Temperaturen ordentlich schweißtreibend.

 

Log vom 22.10.18: Wer demnächst einmal vor hat, persönliche Sachen nach Australien zu schicken, sollte viel Geduld, Zeit und Energie mitbringen. Sehr viel. Heute morgen ist die Entscheidung gefallen. Werde sehr bald mit Solaranhänger nach Australien weiterfahren. Der Versand von “Unaccompanied Personal Effects” ist grundsätzlich schon möglich, bin jedoch nicht bereit ca. 600 € für zwei Kartons (4 kg Solarpanel und 15 kg Anhänger incl. 5 kg Kleinkram) auszugeben und vielleicht nach jetzt zwei Wochen Vollzeit-Aufwand eventuell noch eine weitere Woche dranzuhängen. Die Visumszeit ist begrenzt. Man könnte natürlich auch ins Nachbarland fliegen und bekommt dann noch mal 3 Monate (kann man für Thailand übrigens unendlich wiederhgolen), aber lassen wir die Kirche mal im Dorf.

Übrigens ist Anhänger und Panel zwischenzeitlich bis auf den mikroskopisch kleinsten Schmutzkrümel gesäubert, so die Vorgabe. Soll schon vorgekommen sein, dass Sendungen zurückgeschickt wurden, auf Kosten den Absenders selbstverständlich.

Mir ist wieder nach Radfahren, werde vermutlich übermorgen hier beim legendären Wormshowers-Gastgeber Toom die Sachen zusammenpacken und noch ein/zwei Nächte in der 20 km entfernten Innenstadt unterkommen; hab davon so gut wie noch gar nichts geseh’n. Danach geht’s auf nach Süd-Thailand; freu’ mich d’rauf 🙂

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Aufwendiger Bau der Schiffsversand-Kiste in Mae Sot war für die Katz’, erlaubt für den Versand nach Australien ist nur ungebrauchtes, zertifiziertes und desinfiziertes Holz, keins aus zweiter Hand für 11,50 €.

 

 

Holzkauf mit Leihrad beim Abholen des Anhängers aus Mae Sot. An/Abreise jeweils mit dem Nachtbus aus Bangkok.

 

 

Die Jungs sind heute weiter, wir lassen Gastgeber Toom hochleben. Der völlig wahnsinnige 🙂 Argentinier Pancho (Mitte) geht nach Nord-Thailand und die drei Hamburger nach Kambodscha.

 

Log vom 26.9.18: Bin seit zwei Tagen wieder unterwegs, es sind jetzt noch 110 km bis zur Grenze nach Thailand. Hab entschieden, nicht mehr auf die Inseln geh’n; zu lange waren die Pausen in Phnom Penh und Kampot, mir ist nach Bewegung und frischem Wind um die Nase.

In Kampot war der Höhepunkt die Besichtigung einer Pfeffer-Farm. Klasse Projekt eines Ehepaars aus Frankreich/Belgien. Sie sind erst vor 5 Jahren ‘auf der grünen Wiese’ gestartet, produzieren jetzt 10 Tonnen pro Jahr in Bio-Qualität mit 120 festen Angestellten plus 100 Erntehelfern. Das Ganze hat einen hohen sozialen Anspruch, es sind ausschließlich Kambodschianer aus der näheren Umgebung angestellt, um die 50 Leute leben auf der Farm und es werden ca. 100 Kinder der Dorfschule unterstützt.

Auf der einstündigen kostenlosen Führung gab es folgende Infos:

  • Das Besondere am vermeindlich ‘Besten Pferffer der Welt’ aus der Region Kampot ist der sehr quarzhaltige Boden.
  • Pfeffer wurde zuerst in Süd-Indien kultiviert und kam im 19. Jahrhundert durch die Franzosen nach Kambodscha.
  • Wilder Pfeffer wächst als Ranken an Bäumen, kultiviert wächst er an 4 Meter hohen Pfählen.
  • Wird aus abgeschnittenen Zweigen gepflanzt, nicht als Saat.
  • Zum ersten Mal nach 3 Jahren erntereif, Erntezeit Januar bis März, Pflanze wird 20 bis 30 Jahre alt.
  • Grüner Pfeffer wird zu Beginn der Reife geerntet und in Salzwasser eingelgt, dann getrocknet; kann bis zu einem Jahr gelagert werden.
  • Schwarzer Pfeffer wird als halbreifer Pfeffer (gelb/organge) geerntet und wird nach kurzem Kochen und 3 Tagen Sonnen-Trocknung schwarz, nicht wie ich dachte durch Röstung, so hart wie die Körner sind 🙂
  • Roter Pfeffer wird reif geerntet und behält nach dem Kochen/Trocknen seine Farbe.
  • Weißer Pfeffer ist roter Pfeffer, bei dem sich die Schale nach 2 wöchigem Wascjhen unter fließendem Wasser durch Fäulnis und dann mechanische Bearbeitung ablöst.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 7.9.18: Was ist neu: Bericht “Vietnam” ist aktualisiert.

Sieben Tage dauert die Beantragung der Visa-Verlängerung. “Cambodian Law”, läßt der zuständige Beamte vom “Immigration Office” gegenüber vom Flughafen mit Nachdruck wissen. “Schikane” geht mir sofort durch den Kopf, frage dann jedoch höflich, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, den Vorgang etwas zu Beschleunigen. Da geht jedoch überhaupt nichts, es sei denn, man bezahlt 18 Dollar mehr und reicht den Pass über eine Argentur ein, dann ist der Durchlauf angeblich 2 bis 3 Tage kürzer, wenn man Glück hat. Soviel zur “Cambodian Law”. Am nächsten Tag entscheide ich mich für die längere Variante, kostenlos im Resort zu verbringen ist ja auch nicht die schlechteste Alternative. Zumal es echt Laune macht, den Gästen jeden Morgen Qi Gong näherzubringen.

Am 13. September soll der Stempel im Pass sein, dann geht es am nächsten Tag weiter Richtung Süden über Kep, Kampot nach Sihanoukville und von dort ‘rüber auf die eine oder andere Insel.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Auf besten Sandpisten in vier Tagen von Battambang in die Hauptstadt Phnom Penh:

LKW-Cabrio:

Dorfladen mit Tankstelle (Benzin aus Cola-Flaschen):

Zum Glück weist dieser freundliche Herr den “Weg”. Nur selten gibt es solche Wasserdurchfahrten:

Log vom 5.9.18: Was ist neu: Übernachtungsbilder ab 28.7.18 sind aktualisiert.

Letztendlich schwing ich mich in Battambang doch auf’s Rad und fahr nicht mit dem Bus nach Phnom Penh. Die Pisten abseits der Hauptstraßen hier machen einfach Laune. Es regnet nur hin und wieder, dann wie immer heftig, dennoch sind die Wege gut befahrbar. Die Einheimischen und besonders die Kinder unterwegs sind unglaublich. Überall winken und lächeln sie im Vorbeifahren zu, es gibt keine Berührungsängste gegenüber dem „Barang“, was allgemein „Ausländer“ bedeutet. Oft rufe ich dann zurück: „Barang“„Barang“, was sie sehr lustig finden. Pausiere Mittags nach wie vor gerne im Kloster, weil es nicht so viel Trubel gibt und die Anlagen schön gelegen sind, oft mit Teichen und üppigem Baumbestand. Für die Zubereitung des Mittagsmahls ist nur heißes Wasser erforderlich, was es auf Nachfrage gibt. Kaufe für 2-3 Tage frisches Gemüse auf dem Markt, dazu gibt es feine Linsen, die über Nacht in Wasser weich aufquellen. Nach dem Schnibbeln wird das Ganze mit kochendem Wasser übergossen. Die Kombination aus „roh“ und „warm“ ist einfach genial. Nach dem Abgießen Ingwer, Salz, Kurkuma und Kokosöl dazu sind der Hit. Überall weckt die Mahlzeit reges Interesse, probieren möchten jedoch nur Wenige 🙂

Gasthäuser abseits der Hauptrouten sind rar, so wird die Schlafplatzsuche zur Herausforderung. Da die Akkus über Nacht geladen werden wollen, fällt „Wildcampen“ schon mal aus. Übernachtungen im Schulen und Klöstern haben sich ja schon in ganz SO-Asien bewährt, hier in Kambodscha scheint man jedoch um den „Ausländer“ besonders besorgt zu sein. Am ersten Tag ist die Idee, in der Dorfschule zu übernachten. Der Bürgermeister wird herangerufen, möchte die Verantwortung jedoch nicht übernehmen und bringt mich 3 Kilometer weiter mit seinen Kollegen auf dem Mopped zum nächsten Dorfsherrif, wo ich dann nebenan im großen überdachten Eingangsbereich des kleinen Rathauses übernachten kann. Am nächsten Tag versuche ich es im Kloster. Die vier herbeigerufenen Polizisten rauchen mit dem Klostervorsteher eine Zigarette nach der anderen, ich sitze ruhig in der Runde, beschwichtige immer wieder, dass es überhaupt kein Problem ist, hier zu übernachten. Zeige Smartphone-Bilder von vorherigen Klosterübernachtungen. Schließlich willigen sie ein, bestehen jedoch darauf, dass zwei Wachleute dort bleiben. Nach dem Duschen kann ich jedoch verständlich machen, dass es wirklich nicht erforderlich ist. Offensichtlich nehmen sie mir das ab und ziehen von dannen 🙂

Seit drei Tagen bin ich jetzt in der Hauptstadt, biete zum ersten Mal auf der Tour Qi Gong für Hotel-Gäste an. Ein „Low Budget Resort“ am Stadtrand. Klasse Anlage mit Pool, See und viel Grün, sehr ruhig gelegen. Bekomme Unterkunft und Essen „for free“, das macht Laune.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 22.8.18: Nach einer Woche in Angkor, der beeindruckenden Ruinenstadt des Khmer-Reiches aus dem frühen vergangenden Jahrtausend geht es morgen weiter nach Battambang, eine Dreitagestour auf Nebenrouten abseits der Hauptstrasse. Von dort werde ich warscheinlich in den Bus nach Phnom Penh steigen, weil “in die Gegenrichtung Radfahren ist doof”, und per Rad weiter nach Kep die Küste entlang zurück nach Thailand. Die vorgelagerten Inseln im Süden sollen ein Natur-Paradies ähnlich der Karibik sein.

Mit allerbesten Grüßen

Mark

 

Ta Prohm, mein absoluter Lieblingstempel. Drehort von Lara Croft “Tomb Raider”.

 

Angkor Wat,  der Haupttempel.

 

Log vom 10.8.18: Bin seit drei Tagen in Kambodscha, juhuuu 🙂  Gleich beim ersten Stop hinter der Grenze treffe ich jemanden, der per Smartphone Englisch lernt. Klasse Plauderei beginnt, er bringt mir die wichtigsten Dinge in seiner Sprache bei und ist happy, sein akzentfreies Englisch anzuwenden. Jetzt wird mir erst bewusst, dass das in Laos sehr selten vorkam, bei den Stops zwischendurch kann man sich kaum auf Englisch  austauschen. Natürlich auch Okay, es ergibt sich immer etwas, ist aber im Nachhinein irgendwie anders.

Der Inselurlaub auf Don Det, einer der (angeblich) 4000 Mekong-Inseln war die richtige Mischung aus Entspannung und Abenteuer. Die Berufsschulleherin, die ich auf dem Boot zur Insel treffe, fühlt sich an Hiddensee erinnert. Viele Unterkünfte stehen leer, es sind in der Nebensaison nur wenige Touristen und Backpacker unterwegs. Komm in einem sehr einfachen Gasthaus für 3 Euro unter, die Gastfamilie betreibt 5 Bambushütten, die auf Pfählen im Uferbereich stehen. Hängematten mit Veranda zum Wasser auf der Sonnenuntergangsseite inclusive. Toilette und Waschgelegenheit mit fließend Mekongwasser gibt es separat im Innenhof der Gastgeber. Das Leben verläuft wie oft auf Inseln sehr angenehm gemächlich, Die Menschen leben vom Tourismus und dem Reisabau. Fast jeder hält eine Kuh und Federvieh, etwas Zusatzeinkommen für die geschäftstüchtigen Laoten. Finde nun endlich Zeit, um das vor langem angefangene Buch zu Ende zu Lesen. Einen Tag geht es auf Tageswanderung zur Nachbarinsel Don Khone, über die einzige Brücke der Inselwelt verbunden, die Ende des 18. Jahrhunderts von den französischen Kolonisten für die 15 km lange Eisenbahntrasse angelegt wurde. Auf beiden Seite der kleinen Insel gibt es Mekong-“Wasserfälle”, was jedoch eher 5 Meter hohe Stufen im Flussbett sind, wo es dann ordentlich zur Sache geht. Am spektakulärsten ist der Weg zum Flussufer auf der Westseite, wo ein Mekong-Seitenarm auf einer sehr betagten Hängebrücke überquert wird. Video siehe unten 🙂

Ja, der Mekong hat zwar Höchststand wie lange nicht mehr, heftige Überschwmmungen gibt es jedoch keine. Die Uferbereiche der Inseln stehen leicht unter Wasser, die Wege dort sind jedoch, wenn auch beschwerlich, passierbar. Die einheimische Bevölkerung nimmt es sehr gelassen, nur die “Westler”, die Gasthäuser errichtet haben, sind leicht bis sehr unentspannt. Den Dammbruch hab ich erst gar nicht mitbekommen, obwohl ich dort vorbeigekommen bin zurück von Vietnam nach Pakse. Wollte die direkte Verbingungsstasse nehmen, aber jemand hat gesagt, es ist eine Brücke weggespühlt. Kurz vorher bin ich an einer Stelle vorbei, die gerade von heftigem Schlamm und Felsbrocken befteit war. Hab noch gedacht, ein Foto zu machen und mich nur gewundert, wieviel Wasser erforderlich ist, um hunderte von “Steinen” mit ca. 1m Durchmesser ins rollen zu bringen…

Morgen schwing ich mich wieder auf den Drahtesel, es geht 300 km Richtung Westen zur Khmer-Tempelanlage Angkor Wat, dem Highlight von Kambodscha.

Mit allerbesten Grüßen

Mark

P.S. Die drei übriggebliebenen Mekong-Delfine haben sich auf einer Bootstour nicht gezeigt. Wie später berichtet wird, tauchen sie nur morgens und nachmittags auf, ich war um 11 Uhr dort. Zweiter Sieger… 🙂

Kurz vor Pakse: Begegnung mit der ersten Kaffee-Pflanze meines Lebens. Hätte nicht gedacht, dass die Kirschen so zahlreich und dicht wachsen.

 

Wasserfall auf der Hochebene vor Pakse. Überall hat’s ordentlich Wasser in der Regenzeit.

 

Wat Phu 10 km von Champasak, die am nördlichsten gelegene Tempelanlage der Khmer aus dem 12. Jahrhundert.

 

Uferweg auf Don Det: Enten und Kinder leben gerade im Paradies.

 

Ob dieser Herr wohl gerade im Internet nachschaut, wann das Wasser wieder sinkt?

 

Bye bye 4000 Inseln, Bye bye Laos.

 

 

Log vom 29.07.2018: Bin seit ein paar Tagen zurück in Laos. Drei Wochen Vietnam waren klasse, hat mir gut gefallen. Zwar nur ein kleiner Einblick, dafür wieder enger Kontakt zu den Einheimischen, klasse Natur und Kultur. Bilder folgen.

Jetzt geht es weiter Richtung Kambodscha mit Zwischenstop auf den “4000 Inseln” mit Mekong-Wasserfällen und Delfinen. Der Fluss hat Hochwasser wie seit Jahren nicht mehr, 8 Meter höher als Normalstand in der Trockenzeit, noch 1 Meter und viele Dörfer stehen hier unter Wasser. Morgen werde ich die Tour sicherheitshalber zurück auf der Hauptstrasse 13 auf der anderen Mekong-Seite fortsetzen.

Werde übrigens demnächst ein neues Smartphone kaufen, 8 GB Speicher sind erschöpft und die Qualität der “Selfies” läßt doch stark zu Wünschen übrig…

Was ist neu:

  • Übernachtungsbilder ab 6.7.18 aktualisiert.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 12.07.18: Was ist neu:

  • Bericht unter “Laos Teil 1” eingefügt.
  • Übernachtungsbilder ab 15.6.18 aktualisiert.

Mir geht’s bestens, weiteres Update folgt.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

Geplante Route: Ca. 100.000 km über 5 Kontinente, Zeitlimit: Open End

Route3

Kartenquelle: Westermann Verlag, Braunschweig

http://www.westermanngruppe.de

 

Statistik

Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,0 km/h

Plattfüße:

1. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 31.8.16

2. Durchstich Dorne, Anhänger, 6.10.16

3. Zwei Einstiche im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Hi. 2.11.16

4. Kleines Loch im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Vo. 5.1.17

5. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 8.3.17

6. Dünner Dahtstift 10 mm, Hinterreifen, 21.08.17

7. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 4.9.17

8. Hinterreifen, 23.2.18

9. Dicker Nagel, Hinterreifen, 23.5.18

10. Kleines Loch im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Hi. 11.6.18

11. Platten Hi, 5.7.18

12. Hauchdünner Draht, Vo, 8.7.18

(Zu Beginn: Offener Gaadi Schlauch durchgescheuert, Hinterrad)

Defekte:

1. Ausfall von drei 2 A Ladegeräten: Netzschwankungen können zum Ausfall geführt haben. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

2. Federsattelstütze Airwings: Kunststoff-Verschlusskappe der Linearführung läßt sich nicht mehr festziehen. Fa. Airwings repariert und wartet kostenlos. Das Kunstoffteil wurde in der Serie mittlerweile auf Alu umgestellt. 27.12.16

3. Hinterreifen getauscht nach 14.000 km. Bei km 9.000 riss die äußere Schicht der Seitenwand im Übergangsbereich zur Felge auf ca. 1 cm ein und weitete sich dann auf ca. 8 cm aus. Habe den Bereich zum Schluss per Hand genäht, was jedoch zum Schlauchdefekt durch den Zwirnfaden führte. Der Defekt kann bei zu geringem Luftdruck mit hoher Beladung auftreten. Montiere den Ersatz-Faltreifen. Schwalbe unterstützt auch weiterhin die Tour, zwei neue Reifen bringen Hergen und Markus nach Sri Lanka mit. Ab jetzt sind zwei Reservereifen (Falt und Draht) an Bord.

4. Lagerdefekt Freilauf: Defekt kann auftreten, wenn die Achsmuttern zu fest angezogen werden. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

5. Teilausfall Tasten Nahbedienteil: Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

6. Kugelgelenk von Panel-Verstellung im Übergang von Kugel zum Gewinde abgebrochen. “Wer nicht schmiert, bricht gut ab”. 20.5.17

7.  Km 17.561: Drehmomentsensor E-Motor liefert ungenaue Werte. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.