Route/Aktuelles

 

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Haus Bezahlte Übernachtungen Hostel, Pension, Gasthaus etc.

Dusche Übernachtungen auf Einladung, Wormshowers.org, couchsurfing.com, ADFC Dachgeber etc.

Baum Übernachtungen im Zelt, Schutzhütte, im Freien etc.

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Statistik und geplante Route siehe unten

 

Bin in Vientiane, Hauptstadt von Laos (21.06.2018)

Radkilometer: 23.140

Hallo Ihr Lieben,

was ist neu: Übernachtungsbilder ab 16.5.18 aktualisiert.

Luang Prabang hat Charme. Mit nur knapp 50.000 Einwohnern gehört die Universitätsstadt seit 1995 zum UNESCO Welterbe. Neben 32 buddhistischen Klöstern und der französischen Kolonialarchitiktur ist es vor allem die Lage zwischen Mekong und Nebenfluss Nam Khan. Es gibt zahlreiche Cafes und Bars, jeden Abend einen großen Nachtmarkt in der Innenstadt und, sehr selten in Südostasien, einen guten Bäcker; die “Zurich Bread Faktory”. Das Vollkorn-Walnuss-Rosinenbrot ist mein Favorit, 750 g für sagehafte 2,50 €.

18 Tage mit 3 klasse Tagen Szenenwechsel auf dem Biohof werden es letztendlich. Eigentlich etwas zu lang an einem Ort, die Teilebestellung und Verzollung der Lieferung aus der Heimat zieht sich jedoch etwas länger hin. Die ersten Tage sind sehr kurzweiling zusammen mit Kumpel Lucas aus Brasilien und dann zieht sich der Verkauf des Bootes etwas länger hin. Der aufwendige Versuch, es an einen der zahlreichen Fischer zu verkaufen geht nicht auf, letztendlich findet es für 40 Dollar über eine Facebook-Anzeige unter “Buy and Sell Luang Parbang” einen neuen Besitzer.

Am 9. Juni geht es dann endlich wieder auf’s Rad, zunächst auf der wenig befahrenen Hauptstrasse Richtung Hauptstadt Vientiane mit knackigen Anstiegen durch waldreiches Bergpanorama und dann auch Schotterpisten zurück an dem Mekong. Verbringe zwei Nächte im traumhaften Tao-Gasthaus an einem kleinen Fluss gelegen, auch die zahlreichen Kontakte zu den Einheimischen unterwegs macht Laune. Die Laoten sind etwas zurückhaltender, werde aber überall sehr freundlich empfangen, vor allem die sehr zahlreichen Kinder unterwegs winken und rufen einem im Vorbeifahren beachtlich aufgeschlossen zu.

Verbringe gerade eine klasse Zeit in der Hauptstadt bei Warmshowers Gasteberin Dominique und werde morgen Richtung Kambodscha weiterfahren, voraussichtlich mit einem kurzen Abstecher nach Vietnam.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

So kann man in Luang Prabang frühstücken, rechts fließt der Mekong.

 

Hausboot auf dem Mekong. Hier kann man für ‘ne Tour einchecken, wenn Paddeln nicht das Richtige ist 🙂

 

Tagestour von Luang Prabang zur Touristenattraktion Kuang Si Wasserfall. In diesen Pools, die unterhalb liegen, darf gebadet werden.

 

Schotterpiste vor Karstbergen auf dem Weg nach Vientiane.

 

Zurück am Mekong; die Jungs hatten ‘nen Mordsspaß.

 

Auf Besichtigungstour in der Hauptstandt Vientiane. Wenn irgendwo der Schuh drückt, kann hier mal ordendlich gegongt werden.

 

Log vom 31.5.18: Bin noch in Luang Parbang, das Ersatzteilpaket aus Deutschland soll am 7.6.18 hier sein. Die Woche werde ich überbrücken und noch einmal auf einem Bio-Hof-Projekt in der Nähe arbeiten: http://mekongedenfarm.com/

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 27.5.18: Dass man auf Reisen nicht von Heute auf Morgen ein neuer Mensch wird ist klar, jedoch trägt es mitunter durchaus zur Entspanntheit bei. Jetzt stellt sich darüber hinaus die Frage, ob man selbst etwas zur persönlichen Entwicklung (körperlich und mental) beitragen kann oder möchte. Angebote dazu gibt es gerade in Indien und Südost-Asien viele, Yoga wird an “jeder Strassenecke” angeboten und auch sonst ist für jeden finanziellen Rahmen etwas im Programm. An einem Qi Gong-Kurs hatte ich in der Heimat schon mal teilgenammen, Meditation und Yoga waren für mich neu; und ist jetzt seit fast einem Jahr bzw. 1 1/2 Monaten Bestandteil des täglichen Morgenprogramms. Im Detail sieht es so aus:

  • Der Wecker geht nach 6 Stunden Nachtruhe zwischen 4 und 5 Uhr, je nachdem, wann ich am Vorabend ins “Bett” komme. (der Schlafbedarf verringerte sich übrigens von 7,5 auf 6 Stunden durch das Meditieren)
  • Leichtes Dehnprogramm paar Minuten
  • Humpen Pfefferminztee
  • 1 Stunde Vipassana-Meditation ( https://www.dhamma.org/de/index , die weltweiten Kurse sind auf Spendenbasis)
  • Humpen Pfefferminztee
  • 15 Minuten Yoga
  • 20 Mintuten Qi Gong

Das Programm dauert etwas mehr als 2 Stunden, von Aufstehen bis Losfahren vergehen übrigens ca. 4 Stunden. Das Gute dabei ist: Das Training läßt sich eigentlich nicht nur im Urlaub für jeden in den Tagesablauf integrieren, man kann danach auch zur Arbeit gehen oder andere Sachen tun. Vor Jahren hat mir mal jemand erzählt, er würde jeden Morgen eine Stunde meditieren. Damals hab ich gedacht: Was kann man mit der Stunde alles anfangen. Es ist jedoch genau anders’rum, tatsächlich steht durch die kürzere Nacht 30 Minuten pro Tag mehr zur Verfügung, die bekommt man quasi “geschenkt”. Vom besseren Wohlbefinden ganz abgesehen. Alles läßt sich konzentrierter erledigen, geht leichter von der Hand, man ist mehr fokussiert, weniger abgelenkt und entspannter.

Wer noch nichts von Qi Gong gehört hat, im folgenden dazu ein Video mit Erleuterungen im Text darunter auf YouTube.

Euch alles Beste, und viel Freude damit.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 23.05.18: Was ist neu: Übernachtungsbilder ab 5.4.18 in der Karte oben sind aktualisiert.

Vor knapp einem Jahr treffe ich in Kathmandu eine Backpacker, der gerade 2 Jahre mit einem 100 ccm-Motorrad in Südost-Asien unterwegs war. Der Höhepunkt seiner Tour war in Laos, dort hat er ein “Wooden Longboat” gekauft, wie es die Fischer verwenden und ist damit auf dem Mekong gepaddelt. “Hmm” sage ich “das hört sich gut an” und denke, das möchte ich auch.

Am 4. Mai geht es über die Mekong-Freundschaftsbrücke nach Laos, Fußgänger und Radfahrer werden mit dem Bus gebracht, natürlich nicht ohne vorher (erfolglos) die sehr lässigen Thai-Grenzbeamten gefragt zu haben, ob sie nicht doch erlauben können, selbst ‘rüberzufahren, wo ich doch schon soooo lange unterwegs bin 🙂

In Huay Xai treffe ich am zweiten Tag Radkollege Lucas aus Brasilien, er ist in Neuseeland gestartet und fährt weiter bis Vietnam. Mache mich bald auf Bootsuche, frage im Hafen und viele Einheimische im Ort. Nach drei Tagen klappt es, für umgerechnet 90 € werden wir uns einig. Es war auch ein fast doppelt so langes Boot im Angebot, offensichtlich waren sie wohl eher mit der motorisierten Fortbewegung vertraut. Von Nok, die das einzige Hostel betreibt bekommen ich dem Tipp, Ausleger am Boot anzubringen. Die Konstruktion mit nur zwei Bambusstangen und speziell den Wasserflaschen sagt ihr nicht zu, erweist sich aber wie vermutet als genial, sehr kippsicher und gut zum Navigieren geeignet, wenn man die Flaschen kurz auf einer Seite eintaucht. Los geht’s dann einen Tag später, hab das Boot noch mit Klebmasse abgegichtet. Die angedachteRoute führt über Pakbeng 320 Flusskilometer bis in die UNESCO-Welterbestadt Luang Prabang.

Ein wenig Paddelerfahrung hab ich von zu Hause mitgebracht, offensichtlich ist auch der Wasserstand zu dieser Jahreszeit mit dem vor kurzem gestarteten Monsoon zum Paddeln ganz brauchbar. Der Mekong ist gerade in diesem Abschnitt ein gemächlich dahinfließender Strom, hin und wieder wird diese Ruhe etwas von Felsen, die im Fluss oder an den Seiten aus dem Wasser ragen, unterbrochen.

Neben der intensiven Naturerfahrung sind es wieder die Menschen denen ich am Fluss begegne, die die Tour zu einem klasse Erlebnis machen. Zwischendurch gibt es bis auf Pakbeng eher sehr übersichtliche Verpflegungsstellen, meistens Haltestellen für die “Speedboote”, die hier zur Passagierbeförderung hin und wieder über den Fluss donnern. Hab jedoch genug Obst, Gemüse, Haferflocken und Linsen dabei, um unabhängig zu sein.

Gleich die erste Übernachtung ist genial, kann im Halbdunkel gegen den Strom das Gasthaus nicht erreichen, lasse mich etwas zurücktreiben und komme einen einem Hausboot vorbei. Der Besitzer ist sehr locker wie fast alle Menschen hier in Laos und speziell am Fluss, für ihn und seine junge Familie ist es übhaupt kein Problem, dass ich bei ihnen auf der Bootsveranda nächtige, sogar Moskitonetz und Matraze sind fluchs bereitgestellt, obwohl ich meinte, ich hätte alles zum Schlafen.

Mittags halte ich gerne in Ortschaften, die hier oftmals ohne Elektrizität sind. Englisch wird ganz selten gesprochen, so zeige ich meinen Topf und simuliere mit der anderen Hand Feuer. Promt wird in der Küche das Holz angezündet, alle sind sehr gespannt, wie der Gast das Essen zubereitet. Oft mache ich etwas mehr zum Probieren für die gespannten Gesichter. In einem anderen Dorf, hier gibt es keine Strassenanbindung, haben viele Bewohner mit Sicherheit noch nie einen Ausländer gesehen. Die Frauen gehen wie in Afrika “Oben ohne” durch’s Dorf und haben die Kinder an der Brust. Es hat den Anschein, als haben besonders die sehr zahlreichen Kinder auch noch nie ein Smartphone gesehen. Als ich versuche ein Bild zu knipsen drehen sie sich blitzartig zur Seite und laufen weg. Ob sie denken, man kann damit schießen? So kommt es mir vor.

Nach 6 Paddeltagen ist Luang Prabang erreicht, die Tour war der Hammer.

Fühl mich hier in der Stadt sehr wohl, treffe Lucas wieder, er hat ein großes Zimmer im Gasthaus mit zwei Betten und bietet an, bei ihm unterzukommen. Man bezahlt pro Zimmer, nicht pro Person. Versuche gerade das Boot zu verkaufen und ware auf Fahrradteile aus der Heimat. Überlege je nach dem noch einmal auf ‘nem Biohof zu arbeiten, um die Zeit zu überbrücken, bevor es weiter in die Hauptstadt Vientiane geht.

Euch alles Beste.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Radkollege Lucas aus Brasilien

 

Start Mekong Paddeltour in Huay Xai

 

Los geht’s

 

Sehr sehr strenge, aber durchaus symphatische Dorflehrerin

 

Nachmittags auf dem Mekong

 

Der Versuche, von den “hunderten” Kindern ein Bild zu machen, hat nicht wirklich geglückt.

 

Lustiger Zeitgenosse. Lucas mit Guitarlele.

 

Log vom 1.5.18: Jetzt sind es nur noch 4 Tage, bis das Visum für Thailand abläuft. Laos liegt in Wurfweite, 100 km bis zur Grenze.

Vorgestern war ich per Rad am Khun Korn Wasserfall, 30 km von Chiang Rai in den Bergen. Offensichtlich macht das Radfahren noch so viel Laune, dass ich selbst an vermeidlichen Ruhetagen auf den Drahtesel steige 🙂

Fallhöhe 70 m, unten im Becken steht man wie hinter einem Düsenjet, Geräuschpegel und Windgeschwindigkeit sind beeeindruckend.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 24.4.18: Nach einer grandiosen Woche auf der Farm und paar weiteren Tagen in Chiang Mai bin ich in Chiang Dao.

Erin und Colleen, meine genialen Radkolleginnen aus New York hatten vom Biohof in der Nähe von Chiang Mai erzählt (www.mindfulfarmers.org). 5 Tage bleibe ich letztendlich auf der Farm. Es wird diverses Gemüse angebaut und gibt reichlich Obstbäume incl. der vorzüglichen Mini-Bananen. Pi Nan hat dieses kleine Paradies vor 5 Jahren in seinem Heimatdorf aufgebaut, war 20 Jahre Buddhistischer Mönch, bis ihm die Japanerin Noriko über den Weg lief. Sie verlieben sich und bekommen eine Tochter, das Ende seines Klosterlebens. Pi Nan bezeichnet sich nun als Lehrer für Ökologische Landwirtschaft und Buddhismus. Morgens um 7 Uhr wird Yoga angeboten und am frühen Abend 30 Minuten Meditation, danach teilt Pi Nan die Weisheiten Buddhas in sehr verständlichen Worten mit.

Interessant ist dabei die Frage: „Warum sind wir auf der Welt“? Seine Antworten darauf nach einer Fragerunde:

  • Gutes zu tun allen Menschen und dir selbst
  • Gutes zu tun allen Lebewesen
  • Yoga und Meditation zu betreiben
  • Warum das alles: Um Erleuchtung zu erlangen, aus dem Kreislauf der Wiedergeburten auszusteigen, die Seele gelangt nach dem Tode ins Nirvana. Man ist von allem Leid befreit.

Weitere Bausteine dafür sind organische, vegane Ernährung und Verzicht auf’s Abendessen als Möglichkeit, die Lebens- und somit „Trainingszeit“ zu verlängern.

Wem danach ist, kann auf der Farm mitarbeiten oder auch „nur“ relaxen, alles ist freigestellt. Wir sind zwischen 10 und 20 Freiwillige, eine gemischte internationale Gruppe. Die Stimmung ist einmalig, könnte für immer hier bleiben, der Abschied fällt nicht leicht, das Visum ist jedoch nur noch bis zum 4. Mai gültig.

Am 20. April schwing’ ich mich wieder auf’s Rad. Auf dem Weg zurück ins Tal regnet es zwischendurch, bekomme ein Stück selbstgebackenen Kuchen angeboten. Irgendwie scheint die Süßspeise nicht mehr ganz taufrisch zu sein, nach ca. 3 Stunden wird mir übel, alles bewegt sich sehr langsam. Kann auf einem Pickup mitfahren, 30 km zurück bis an den Rad von Chiang Mai; erhole mich dort 2 Tage in einem klasse Hotel mit Pool und hänge einen weiteren Genesungstag im bekannten Hostel in der Stadt an incl. Scooter-Tour mit “alten” Bekannten.

Bis zur Laos-Grenze sind es noch knapp 300 km auf Nebenrouten mit kleinen Dörfern, die nächste Station ist Chiang Rai. In der Nähe gibt es einen weiteren Nationalpark mit Wanderrouten und riesigem Wasserfall zu erkunden. Thailand ist mit ganz großen Schritten auf dem besten Weg zum neuen Lieblingsland.

Übrigens ist der Sommer auf dem Höhepunkt, kurz vor der Regenzeit ist es sehr heiß. Gestern sind es um 12 in der Nacht noch 29 Grad 🙂

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Volunteering Mindful Farm.

 

Am Sonntag des traditionellen Neujahrsfests werden Geschenke zur Ehre der älteren Dorfbewohner verteilt.

 

Geschenkübergabe an alle Dorfbewohner > 70 Jahre

 

Zurück nach Chinag Mai auf den Pickup

 

Tagestour per Scooter mit Marta und Mustafa aus dem Hostel Chiang Mai. Mustafa hatte ich zuvor vor einem Jahr in Pokhara/Nepal getroffen, dann saß er plötzlich im Hostel-Garten in Thailand:-)

 

 

Log vom 8.4.18: Bin nach 5 Tagen auf dem Rad in Chiang Mai angekommen. Die Tour ist großartig, es geht durch die Berge mit Übernachtungen in zwei Nationalparks und Klöstern. Die unzähligen Nationalparks in Thailand bieten Zeltmöglichkeit mit besten sanitären Anlagen und im Kloster ist man ein willkommener Gast, einfache Übernachtung auf Iso-Matte vorausgesetzt. Das Radfahren ist hier sehr sehr entspannt. Das Beste: Zu meiner großen Freude wird nicht, rein gar nicht gehupt. Straßen sind in bestem Zustand, selbst auf Nebenstrassen gibt es eine breiten Seitenstreifen, kaum Verkehr, ein Paradies für Radler. Die Menschen Unterwegs sind ausgesprochen sympathisch, bei allen Stopps spricht jemand Englisch, die Kontakte sind sehr angenehm. Thailändische Freundlichkeit.

Die Muskulatur der Unterschenkel wird immer besser, der behandelnde Arzt in Mae Sot wollte eine “Wärmetherapie” verordnen. Dachte mir, Radfahren bei der Hitze ist doch die beste Wärmetherapie, und schwinge mich auf’s Rad 🙂 Die kürzere Übersetzung ist montiert, die Tage geht es mit Zwischenstopps weiter Richtung Norden zur Grenze nach Laos.

Bis demnächst, Euch einen schönen Frühlingsanfang, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Erste Übernachtung Nationalpark

 

Es ist tatsächlich Freude über den von Weit angereisten Gast erkennbar.

Mittagsstopp auf dem Land: Einzige Restauration im Dorf.

Kann man mit ganz viel Wohlwollen als Radweg durchgehen lassen: Routenplanung/Naviation mit MAPS.ME

Sehr kurzweilige Montage der neuen Übersetzung: Nu, Besitzer vom Radladen, ist selbst Tourenradler.

Log vom 28.3.18: Nach gut drei Wochen Pause macht die Muskulatur der Unterschenkel seit Kurzem einen besseren Eindruck. Die Schwellung ist am Morgen weg, beim Gehen ist noch eine leicht erhöhte Spannung in den Muskeln zu spüren, auch zwischendurch kommt es z.B. nach Einkaufen gehen zum leichten Anschwellen. Bei der relativ langen Pause drängt es sich schon die Frage auf, was hat dazu geführt und wie kann man das in Zukunft vermeiden. Aus dem Internet bin ich nicht wirklich schlau geworden, da meine Geschichte nicht mit Schmerzen verbunden ist. Die Aussage des Arztes, dass es bei Sportlern auftreten kann, die auf sehr langen Distanzen unterwegs sind, hilft hier wenig weiter.

Eine mir einleuchtende Erklärung für die Entzündung ist, daß sich die beiden Muskeln auf den vorderen Außenseiten des Unterschenkels durch fehlendes Dehnen verkürzt und dann entzündet haben. Selbstverständlich hab ich ordentlich jeden Tag gedehnt; jedoch, was die Unterschenkel betrifft, nur die Waden. Vom Wandern auf dem Jakobsweg kenn ich viele Pilger, die sich eine sehr schmerzhafte Entzündung auf der Vorderseite zugezogen haben; wer wäre jedoch jemals auf die Idee gekommen, dass beim Radfahren die vordere Unterschenkelmuskulatur derart gefordert ist. Meine Wander-Dehnübung (im Bild unten) wende ich jetzt seit ein paar Tagen mehrmals täglich an, das macht einen guten Eindruck. Werde das für den weiteren Tourverlauf jetzt mit Bedacht weiter machen. Abschließend kann ich auch den Arzt fragen, ob er weitere Ratschläge hat.

Die Lieferung mit der kürzeren Übersetzung ist mittlerweile angekommen. Neben den Dokumenten von Absender Gates Carbon Drive, einer persönlichen Bestätigung, dass die Teile für mich kostenlos sind, da ich auf Fahrradweltreise bin und von Gates unterstützt werde, wollte der Zoll wie berichtet ein Zertifikat sehen, dass die Tour offiziell bestätigt. (alle Anfragen kamen „natürlich“ in gewissen Abständen nacheinander) Weil mir auf die Schnelle nicht Blöderes einfiel, schicke ich das Grußschreiben unseres Oberbürgermeisters und den Zeitungsartikel der Übergabe vom Beginn der Tour. Zusätzlich hab ich den Paketdienst, mit dem ich in Kontakt war gebeten, die Adresse von meiner Webseite weiterzuleiten. Offensichtlich hat das letztendlich den Zoll überzeugt. Was bleibt am Ende: Hab das ganze mit einem Lächeln verfolgt, ist eine weitere Geschichte, die ich erzählen kann. Ah, man kann tatsächlich auf der Seite von Gates nachschauen, was die Teile kosten. Ca. 400 Euro für zwei Riemen und Riemenscheiben. Kein Wunder, dass die Beamten da bei den angegebenen 40 Dollar ins Stutzen gekommen sind. Wir haben uns beim Warenwert auf die reinen Produktionskosten in Taiwan berufen 🙂 Warum das Ganze? Der Importzoll liegt bei satten 35 %.

Im Moment sieht es so aus, dass ich das Visum (30 Tage laufen am 4.4. ab) hier schon mal vorab für weiter 30 Tage verlänger und noch ein paar Tage warte, bis ich Richtung Norden weiterfahre. Mae Sot ist eine relaxte Kleinstadt, und das Gasthaus ein super entspanntes Paradies. In dem Umfeld ist die Regeneration vermutlich besser als in der umtriebigten Großstadt Chiang Mai, die 400 km weiter die nächste Station ist.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

Dehnung des vorderen Unterschenkelmuskels: Wichtig.

 

Zum Frühstück mit Ton (NL) und Tim/Lucy (D/GB)

 

Abendessen auf “Night Market” mit Tim/Steve (USA) und Briana/Nick (Australien)

 

Vor drei Monaten in Indien jetzt Wiedersehen mit Radkollegin Erin aus New York, “by coincidence”.

 

Log vom 20.3.18: Was ist neu:

Für die Auslieferung des Pakets braucht der Zoll in Bangkok jetzt noch ein Zertifikat, dass ich auf Fahrrad-Weltreise bin!

Kleine Bildgalerie ganz unten im Beitrag “Indien Teil 4” eingefügt.

Kleine Bildgalerie ganz unten im Beitrag “Bangladesch” eingefügt.

Große Bildgalerie ganz unten im Beitrag “Myanmar” eingefügt.

Bin noch in Mae Sot. Das angekündigte Paket mit der kürzeren Übersetzung hängt noch im Zoll in Bangkok, die Beamten haben den vom Lieferanten angegebenen Warenwert von 40 Dollar erstmal nicht akzeptiert. Die angeforderten zusätzlichen Dokumente (Warenwert bezieht sich auf die Produktionskosten, Teile für mich kostenlos, da Gates die Tour unterstützt. Neben dem Dokument von Gates auch ein persönliches Bestätigungsschreiben von mir ) liegen dem Zoll jetzt vor.

Die Pause kommt aber nicht ungelegen, beide äußeren Muskeln der Unterschenkel sind leicht entzündet und geschwollen, nicht scherzhaft, sollt jedoch auskuriert werden. Aussage vom Doc: Kann bei “Long Distance Athletes” vorkommen.

Bis demnächst, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 11.3.18: Gerade ist es sehr angenehm, den geschundenen Körper etwas zu erholen, Mae Sot und den Unterkunft sind sehr entspannt, es gibt viele Kontakte zu Leuten die hier hängengeblieben oder auch unterwegs sind, auch Radkollegen Tim und Steve sind hier. Warte gerade auf eine Lierferung von Gates, schon länger war mein Wunsch das Rad etwas kürzer zu Übersetzen. Der erste Gang ist am Berg einfach zu lang, gerade wo es jetzt Richtung Nord-Thailand geht, wo das Profil sehr sehr bergig wird.

Wünsche Euch nun eine schöne Übergangszeit zum Frühling.

Gehabt Euch wohl, mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

Geplante Route: Ca. 100.000 km über 5 Kontinente, Zeitlimit: Open End

Route3

Kartenquelle: Westermann Verlag, Braunschweig

http://www.westermanngruppe.de

 

Statistik

Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,0 km/h

Plattfüße:

1. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 31.8.16

2. Durchstich Dorne, Anhänger, 6.10.16

3. Zwei Einstiche im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Hi. 2.11.16

4. Dünnes Loch im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Vo. 5.1.17

5. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 8.3.17

6. Dünner Dahtstift 10 mm, Hinterreifen, 21.08.17

7. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 4.9.17

(Offener Gaadi Schlauch durchgescheuert, Hinterrad)

Defekte:

1. Ausfall von drei 2 A Ladegeräten: Netzschwankungen können zum Ausfall geführt haben. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

2. Federsattelstütze Airwings: Kunststoff-Verschlusskappe der Linearführung läßt sich nicht mehr festziehen. Fa. Airwings repariert und wartet kostenlos. Das Kunstoffteil wurde in der Serie mittlerweile auf Alu umgestellt. 27.12.16

3. Hinterreifen getauscht nach 14.000 km. Bei km 9.000 riss die äußere Schicht der Seitenwand im Übergangsbereich zur Felge auf ca. 1 cm ein und weitete sich dann auf ca. 8 cm aus. Habe den Bereich zum Schluss per Hand genäht, was jedoch zum Schlauchdefekt durch den Zwirnfaden führte. Der Defekt kann bei zu geringem Luftdruck mit hoher Beladung auftreten. Montiere den Ersatz-Faltreifen. Schwalbe unterstützt auch weiterhin die Tour, zwei neue Reifen bringen Hergen und Markus nach Sri Lanka mit. Ab jetzt sind zwei Reservereifen (Falt und Draht) an Bord.

4. Lagerdefekt Freilauf: Defekt kann auftreten, wenn die Achsmuttern zu fest angezogen werden. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

5. Teilausfall Tasten Nahbedienteil: Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

6. Kugelgelenk von Panel-Verstellung im Übergang von Kugel zum Gewinde abgebrochen. “Wer nicht schmiert, bricht gut ab”. 20.5.17

7.  Km 17.561: Drehmomentsensor E-Motor liefert ungenaue Werte. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.