Route/Aktuelles

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Haus Bezahlte Übernachtungen Hostel, Pension, Gasthaus etc.

Dusche Übernachtungen auf Einladung, Wormshowers.org, couchsurfing.com, ADFC Dachgeber etc.

Baum Übernachtungen im Zelt, Schutzhütte, im Freien etc.

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Statistik und geplante Route siehe unten

 

Bin in Stung Treng, Kambodscha (10.08.2018)

Radkilometer: 25.421

Hallo Ihr Lieben,

bin seit drei Tagen in Kambodscha, juhuuu 🙂  Gleich beim ersten Stop hinter der Grenze treffe ich jemanden, der per Smartphone Englisch lernt. Klasse Plauderei beginnt, er bringt mir die wichtigsten Dinge in seiner Sprache bei und ist happy, sein akzentfreies Englisch anzuwenden. Jetzt wird mir erst bewusst, dass das in Laos sehr selten vorkam, bei den Stops zwischendurch kann man sich kaum auf Englisch  austauschen. Natürlich auch Okay, es ergibt sich immer etwas, ist aber im Nachhinein irgendwie anders.

Der Inselurlaub auf Don Det, einer der (angeblich) 4000 Mekong-Inseln war die richtige Mischung aus Entspannung und Abenteuer. Die Berufsschulleherin, die ich auf dem Boot zur Insel treffe, fühlt sich an Hiddensee erinnert. Viele Unterkünfte stehen leer, es sind in der Nebensaison nur wenige Touristen und Backpacker unterwegs. Komm in einem sehr einfachen Gasthaus für 3 Euro unter, die Gastfamilie betreibt 5 Bambushütten, die auf Pfählen im Uferbereich stehen. Hängematten mit Veranda zum Wasser auf der Sonnenuntergangsseite inclusive. Toilette und Waschgelegenheit mit fließend Mekongwasser gibt es separat im Innenhof der Gastgeber. Das Leben verläuft wie oft auf Inseln sehr angenehm gemächlich, Die Menschen leben vom Tourismus und dem Reisabau. Fast jeder hält eine Kuh und Federvieh, etwas Zusatzeinkommen für die geschäftstüchtigen Laoten. Finde nun endlich Zeit, um das vor langem angefangene Buch zu Ende zu Lesen. Einen Tag geht es auf Tageswanderung zur Nachbarinsel Don Khone, über die einzige Brücke der Inselwelt verbunden, die Ende des 18. Jahrhunderts von den französischen Kolonisten für die 15 km lange Eisenbahntrasse angelegt wurde. Auf beiden Seite der kleinen Insel gibt es Mekong-“Wasserfälle”, was jedoch eher 5 Meter hohe Stufen im Flussbett sind, wo es dann ordentlich zur Sache geht. Am spektakulärsten ist der Weg zum Flussufer auf der Westseite, wo ein Mekong-Seitenarm auf einer sehr betagten Hängebrücke überquert wird. Video siehe unten 🙂

Ja, der Mekong hat zwar Höchststand wie lange nicht mehr, heftige Überschwmmungen gibt es jedoch keine. Die Uferbereiche der Inseln stehen leicht unter Wasser, die Wege dort sind jedoch, wenn auch beschwerlich, passierbar. Die einheimische Bevölkerung nimmt es sehr gelassen, nur die “Westler”, die Gasthäuser errichtet haben, sind leicht bis sehr unentspannt. Den Dammbruch hab ich erst gar nicht mitbekommen, obwohl ich dort vorbeigekommen bin zurück von Vietnam nach Pakse. Wollte die direkte Verbingungsstasse nehmen, aber jemand hat gesagt, es ist eine Brücke weggespühlt. Kurz vorher bin ich an einer Stelle vorbei, die gerade von heftigem Schlamm und Felsbrocken befteit war. Hab noch gedacht, ein Foto zu machen und mich nur gewundert, wieviel Wasser erforderlich ist, um hunderte von “Steinen” mit ca. 1m Durchmesser ins rollen zu bringen…

Morgen schwing ich mich wieder auf den Drahtesel, es geht 300 km Richtung Westen zur Khmer-Tempelanlage Angkor Wat, dem Highlight von Kambodscha.

Mit allerbesten Grüßen

Mark

P.S. Die drei übriggebliebenen Mekong-Delfine haben sich auf einer Bootstour nicht gezeigt. Wie später berichtet wird, tauchen sie nur morgens und nachmittags auf, ich war um 11 Uhr dort. Zweiter Sieger… 🙂

Kurz vor Pakse: Begegnung mit der ersten Kaffee-Pflanze meines Lebens. Hätte nicht gedacht, dass die Kirschen so zahlreich und dicht wachsen.

 

Wasserfall auf der Hochebene vor Pakse. Überall hat’s ordentlich Wasser in der Regenzeit.

 

Wat Phu 10 km von Champasak, die am nördlichsten gelegene Tempelanlage der Khmer aus dem 12. Jahrhundert.

 

Uferweg auf Don Det: Enten und Kinder leben gerade im Paradies.

 

Ob dieser Herr wohl gerade im Internet nachschaut, wann das Wasser wieder sinkt?

 

Bye bye 4000 Inseln, Bye bye Laos.

 

 

Log vom 29.07.2018: Bin seit ein paar Tagen zurück in Laos. Drei Wochen Vietnam waren klasse, hat mir gut gefallen. Zwar nur ein kleiner Einblick, dafür wieder enger Kontakt zu den Einheimischen, klasse Natur und Kultur. Bilder folgen.

Jetzt geht es weiter Richtung Kambodscha mit Zwischenstop auf den “4000 Inseln” mit Mekong-Wasserfällen und Delfinen. Der Fluss hat Hochwasser wie seit Jahren nicht mehr, 8 Meter höher als Normalstand in der Trockenzeit, noch 1 Meter und viele Dörfer stehen hier unter Wasser. Morgen werde ich die Tour sicherheitshalber zurück auf der Hauptstrasse 13 auf der anderen Mekong-Seite fortsetzen.

Werde übrigens demnächst ein neues Smartphone kaufen, 8 GB Speicher sind erschöpft und die Qualität der “Selfies” läßt doch stark zu Wünschen übrig…

Was ist neu:

  • Übernachtungsbilder ab 6.7.18 aktualisiert.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

Log vom 12.07.18: Was ist neu:

  • Bericht unter “Laos Teil 1” eingefügt.
  • Übernachtungsbilder ab 15.6.18 aktualisiert.

Mir geht’s bestens, weiteres Update folgt.

Mit allerbesten Grüßen, Mark

 

 

Geplante Route: Ca. 100.000 km über 5 Kontinente, Zeitlimit: Open End

Route3

Kartenquelle: Westermann Verlag, Braunschweig

http://www.westermanngruppe.de

 

Statistik

Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,0 km/h

Plattfüße:

1. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 31.8.16

2. Durchstich Dorne, Anhänger, 6.10.16

3. Zwei Einstiche im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Hi. 2.11.16

4. Kleines Loch im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Vo. 5.1.17

5. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 8.3.17

6. Dünner Dahtstift 10 mm, Hinterreifen, 21.08.17

7. Hauchdünner Draht, Hinterreifen, 4.9.17

8. Hinterreifen, 23.2.18

9. Dicker Nagel, Hinterreifen, 23.5.18

10. Kleines Loch im Schlauch, nichts gefunden im Reifen, Hi. 11.6.18

11. Platten Hi, 5.7.18

12. Hauchdünner Draht, Vo, 8.7.18

(Zu Beginn: Offener Gaadi Schlauch durchgescheuert, Hinterrad)

Defekte:

1. Ausfall von drei 2 A Ladegeräten: Netzschwankungen können zum Ausfall geführt haben. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

2. Federsattelstütze Airwings: Kunststoff-Verschlusskappe der Linearführung läßt sich nicht mehr festziehen. Fa. Airwings repariert und wartet kostenlos. Das Kunstoffteil wurde in der Serie mittlerweile auf Alu umgestellt. 27.12.16

3. Hinterreifen getauscht nach 14.000 km. Bei km 9.000 riss die äußere Schicht der Seitenwand im Übergangsbereich zur Felge auf ca. 1 cm ein und weitete sich dann auf ca. 8 cm aus. Habe den Bereich zum Schluss per Hand genäht, was jedoch zum Schlauchdefekt durch den Zwirnfaden führte. Der Defekt kann bei zu geringem Luftdruck mit hoher Beladung auftreten. Montiere den Ersatz-Faltreifen. Schwalbe unterstützt auch weiterhin die Tour, zwei neue Reifen bringen Hergen und Markus nach Sri Lanka mit. Ab jetzt sind zwei Reservereifen (Falt und Draht) an Bord.

4. Lagerdefekt Freilauf: Defekt kann auftreten, wenn die Achsmuttern zu fest angezogen werden. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

5. Teilausfall Tasten Nahbedienteil: Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.

6. Kugelgelenk von Panel-Verstellung im Übergang von Kugel zum Gewinde abgebrochen. “Wer nicht schmiert, bricht gut ab”. 20.5.17

7.  Km 17.561: Drehmomentsensor E-Motor liefert ungenaue Werte. Go SwissDrive schickt unverzüglich kostenlosen Ersatz.